Stadt und Landkreis bauen gemeinsames Lager mit wichtigen medizinischen Versorgungsgütern auf

FOTO: fotoART by Thommy Weiss / pixelio.de
Freitag, 27. März 2020
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Osnabrück. Um einen Vorrat an wichtigen medizinischen Versorgungsgütern anzulegen, haben Stadt und Landkreis Osnabrück gemeinsame Lagerflächen angemietet. Derzeit beschaffen Fachleute der Verwaltungen unter anderem Ausrüstung, Schutzkleidung und -masken, die nun nach und nach geliefert und eingelagert werden. Über das Logistikzentrum sollen zentral Gesundheitseinrichtungen in Stadt und Landkreis Osnabrück versorgt werden.
Parallel werden sowohl bei Kliniken sowie Pflegediensten und -heimen als auch über die Kassenärztliche Vereinigung bei Hausärzten Bedarfe abgefragt. Sie sollen Aufschluss darüber geben, wie viele Schutzmasken und -anzüge in dem Lager vorgehalten werden müssen. Die Beschaffungslage bei den medizinischen Versorgungsgütern ist derzeit besonders angespannt, die Nachfrage weltweit hoch, die Organisation daher kompliziert und der Kauf auch teuer. So kosten Schutzmasken inzwischen ein Vielfaches dessen, was sie vor der Krise gekostet haben. Weil vermutlich nicht die Bedarfe aller Einrichtungen des Gesundheitswesens befriedigt werden können, erarbeiten Stadt und Landkreis Mechanismen, die die Verteilung regeln. Dazu gehört eine Prioritätenliste. So werden Mitarbeiter des Rettungsdienstes und der Kliniken, die Covid-19-Infizierte behandeln, bevorzugt versorgt.
Informationen zum Coronavirus: www.landkreis-osnabrueck.de/coronavirus

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