Metropolregion Nordwest sucht Ideen für die Mobilität der Zukunft

Mittwoch, 15. April 2020
Delmenhorst. Mobilität.Weiterdenken. Mobilität ist unverzichtbar für gesellschaftliche und wirtschaftliche Teilhabe und muss vor allem nachhaltiger und umweltfreundlicher gestaltet werden. Gerade im ländlichen Raum muss die Erreichbarkeit jenseits des motorisierten Individualverkehrs ausgebaut werden. Beides stellt die Gesellschaft vor hohe Herausforderungen und bedarf neuer Konzepte und Lösungen, aber auch eines gesellschaftlichen Umdenkens. Mit dem neuen Förder- und Arbeitsschwerpunkt „Mobilität der Zukunft“ bietet die Metropolregion Nordwest die Chance, regional in Pilotprojekten zu erproben, wie die Verkehrswende gelingen kann.
Kommunen, Hochschulen und Initiativen, Verbände und Vereine sowie weitere regionale Akteure sind aufgerufen, sich noch bis zum 10. Mai mit ihren Projektideen bei der Metropolregion Nordwest zu bewerben. Die besten Ideen werden von der Metropolregion Nordwest ausgewählt und erhalten die Chance, sich auf eine Förderung in sechsstelliger Höhe aus dem Förderfonds der Länder Bremen und Niedersachsen zu bewerben. „Technische Innovationen sowie der digitale und gesellschaftliche Wandel eröffnen völlig neue Möglichkeiten für innovative Mobilitätsprojekte, beispielsweise aus den Bereichen Verbesserung der Erreichbarkeit durch neue Verkehrsangebote oder auch durch neue Antriebstechnologien“, so Landrat Jörg Bensberg, der 1. Vorsitzende der Metropolregion Nordwest. „Die Schwelle für eine Antragstellung ist bewusst niedrig gesetzt, da in diesem Ideenwettbewerb die Überzeugungs- und Strahlkraft der Idee im Vordergrund steht“, erläutert Geschäftsführerin Dr. Anna Meincke. Ausgewählte Projekte erhalten 4.000 Euro für die Einreichung eines Vollantrags an den Förderfonds der Länder Bremen und Niedersachsen und Beratung und Hilfestellung der Geschäftsstelle.
„Mit der unkomplizierten Antragstellung für die Teilnahme am Wettbewerb möchten wir möglichst viele Akteure ermutigen, ihre – auch unkonventionellen – Projektideen einzubringen“, fasst die Geschäftsführerin ihre Einladung zum Ideenwettbewerb bewusst weit. Die Metropolregion Nordwest möchte mit diesen Projekten zu einem Vorreiter für umweltfreundliche, vernetzte und intelligente Mobilität werden. Weitere Informationen zum Ideenwettbewerb unter www.metropolregionnordwest.de/ideenwettbewerb2020
  • Wer kann sich wann bewerben? Regionale Verbände und Vereine, Institutionen, Netzwerke, wissenschaftliche Einrichtungen, Kommunen oder andere regionale Akteure sind eingeladen, sich mit ihrer Idee bis zum 10.05.20 zu bewerben.
     
  • Jury des Ideenwettbewerbs:
    - Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte, Mitglied im Vorstand der Metropolregion Nordwest, Präsident des Bremer Senats;
    - Ministerin Birgit Honé, Mitglied im Vorstand der Metropolregion Nordwest, Niedersächsische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung;
    - Landrat Jörg Bensberg, 1. Vorsitzender der Metropolregion Nordwest, Landrat des Landkreises Ammerland;
    - Harald Emigholz, 2. Vorsitzender der Metropolregion Nordwest, Vize-Präses der Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven
     
  • Über den Förderfonds der Länder Bremen und Niedersachsen: Der Förderfonds, der zu gleichen Teilen aus Mitteln der Länder Bremen und Niedersachsen gespeist wird, ist das zentrale Instrument zur Förderung innovativer, regionaler Kooperationsprojekte der Metropolregion Nordwest. Ausgestattet mit jährlich mindestens 520.000 Euro trägt der Fonds dazu bei, die regionalen Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen zu vernetzen und herausragende, länderübergreifende Leuchtturmprojekte zu initiieren.
Bei der Bewertung der eingereichten Projektideen finden vielfältige Kriterien Anwendung. So werden der geleistete Beitrag zur Umsetzung des gültigen Handlungsrahmens und des jeweiligen Förderschwerpunkts, der Innovationsgehalt, die Übertragbarkeit und die Modellhaftigkeit innerhalb eines Bewertungssystem individuell bepunktet. Weiteres Kriterium ist ein möglichst großer, vorzugsweise länderübergreifender Kooperationsraum. Zudem sind Projekte, die unterschiedliche Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung vernetzen ebenso besonders förderwürdig wie Projekte, die Drittmittel und/oder eine finanzielle Beteiligung der Wirtschaft einwerben. Eine Förderung aus dem Förderfonds kann ebenfalls für eine Finanzierung des regionalen Eigenanteils in anderen Förderprogrammen, wie bspw. Interreg-Projekten, beantragt werden.
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