Erstes digitales Netzwerktreffen Schule-Wirtschaft

Die erste digitale Netzwerkkonferenz der Servicestelle Schule-Wirtschaft fand gute Resonanz. Darüber freuen sich Annika Schütte (rechts) und Katja Bielefeld.
Freitag, 15. Mai 2020
Die erste digitale Netzwerkkonferenz der Servicestelle Schule-Wirtschaft fand gute Resonanz. Darüber freuen sich Annika Schütte (rechts) und Katja Bielefeld.
Osnabrück. Die von der Servicestelle Schule-Wirtschaft der MaßArbeit organisierten Netzwerktreffen mit Unternehmen, Schulen und Arbeitsmarktakteuren sind seit Jahren Impulsgeber für die Verbesserung von Berufsorientierung und Ausbildungsvorbereitung im Landkreis Osnabrück. Zum ersten Mal hat jetzt ein Netzwerktreffen digital stattgefunden: Mit guter Resonanz. „Der Austausch ist wichtig, gerade weil Schulen und Ausbildungsbetriebe zur Zeit im Ausnahmemodus funktionieren müssen“, so Annika Schütte von der Servicestelle Schule-Wirtschaft. „Es gab vor allem intensiven Gesprächsbedarf darüber, wie die Zusammenarbeit der Unternehmen und Schulen künftig unter Wahrung der wichtigen Infektionsschutzregeln wieder anlaufen kann“, ergänzte Teamkollegin Katja Bielefeld.
Das zweiköpfige Team der Servicestelle unterstützt landkreisweit Schulen und Betriebe dabei, künftige Nachwuchskräfte praxisorientiert auf die Ausbildung vorzubereiten. Dabei begleiten sie zahlreiche Kooperationen zwischen Unternehmen und Schulen und organisieren insgesamt  sieben regionale Netzwerktreffen. Der Austausch dient vor allem dazu, innovative Projektideen kennen zu lernen, Best-Practice-Beispiele zu bewerten und sich über erfolgreiche Projekte im Übergang zwischen Schule und Beruf zu informieren. „Natürlich mussten wir zur Eindämmung der Pandemie in den vergangenen Wochen zunächst bis Ende August alle Veranstaltungen absagen“, schildert Annika Schütte. Doch die Schulen seien wieder geöffnet und der neue Ausbildungsjahrgang stehe vor der Tür – die Möglichkeit zum Austausch sei deshalb gern genutzt worden.
Dem ersten digitalen Netzwerktreffen soll direkt nach den Sommerferien das nächste folgen. „Es ist  für viele der Teilnehmer eine noch ungewohnte Form des Austausches“, so der Eindruck der beiden Ausbildungsexpertinnen. Sie zeigten sich jedoch überzeugt, dass das digitale Veranstaltungsformat auch in der Zeit nach Ende der Corona-Beschränkungen weiter genutzt werden könne. „Natürlich freuen wir uns alle wieder auf den persönlichen Dialog“, so Katja Bielefeld. Aber der unkomplizierte, zeitsparende Austausch auf digitaler Ebene ganz ohne Fahrzeiten sei ein gutes Instrument, um auf aktuelle Herausforderung zu reagieren oder bei Bedarf auch spezielle Themen für Teilgruppen zeitnah aufzubereiten.

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