Plakate in Bussen und Bahnen zum Mund-Nase-Schutz

Plakative Spielregeln – Landkreis und Stadt Osnabrück sowie die VOS-Partnerunternehmen demonstrieren, wie sich Fahrgäste des ÖPNV in Zeiten von Corona verhalten sollen (von links): Abteilungsleiter Andreas Merse (Landkreis Osnabrück), Bildungskoordinatorin Ina Eversmann (Landkreis Osnabrück), Stadtbaurat Frank Otte, Stephan Rolfes (VOS Verkehrsgemeinschaft Osnabrück) und Kreisrat Winfried Wilkens.
Mittwoch, 27. Mai 2020
Plakative Spielregeln – Landkreis und Stadt Osnabrück sowie die VOS-Partnerunternehmen demonstrieren, wie sich Fahrgäste des ÖPNV in Zeiten von Corona verhalten sollen (von links): Abteilungsleiter Andreas Merse (Landkreis Osnabrück), Bildungskoordinatorin Ina Eversmann (Landkreis Osnabrück), Stadtbaurat Frank Otte, Stephan Rolfes (VOS Verkehrsgemeinschaft Osnabrück) und Kreisrat Winfried Wilkens.
Osnabrück. Mit Abstand im öffentlichen Nahverkehr: Wie sich Schülerinnen und Schüler und natürlich auch alle anderen Fahrgäste in Zeiten von Corona in den Bussen und Bahnen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) verhalten sollen, erklären neue Plakate, die von Landkreis und Stadt Osnabrück sowie den VOS-Partnerunternehmen aktuell in den Fahrzeugen ausgehängt werden. Die plakativen Grafiken werden auch auf den Info-Bildschirmen in den Bussen und Bahnen gezeigt. Für den Aushang in den Schulen sind ebenfalls spezielle Plakate zu den neuen Spielregeln in Bussen und Bahnen entwickelt worden.
Der beim Landkreis Osnabrück für Verkehr zuständige Kreisrat Winfried Wilkens wirbt aber zunächst für Alternativen beim Schulweg: „Ein sehr gutes Verkehrsmittel ist in diesen Tagen auf jeden Fall das Fahrrad und wir hoffen, dass in ganz vielen Familien genau überlegt wird, ob der Weg zur Schule jetzt nicht auch mit Pedalkraft gemeistert werden kann.“ Der Osnabrücker Stadtbaurat Frank Otte ergänzt: „Der eine oder andere wird dabei feststellen, dass das Fahrrad sogar die schnellere Alternative sein kann. Außerdem brauchen Fahrradfahrer, so lange sie unterwegs sind, keinen Mund-Nase-Schutz zu tragen.“
Stephan Rolfes, Mobilitätsvorstand der Stadtwerke Osnabrück und Vorsitzender der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück, ergänzt: „Wenn die Strecke für das Fahrrad aber zu lang ist und die Schülerinnen und Schüler doch auf den ÖPNV angewiesen sind, dann haben wir auf den Plakaten klare Regeln dargestellt, wie das Ansteckungsrisiko gemindert werden kann.“
Diese Regeln werden optisch deutlich kommuniziert: Wer in Bus und Bahn mitfahren will, muss einen Mund-Nase-Schutz tragen, andere Fahrgäste sollen nicht frontal angesprochen und Oberflächen möglichst nicht berührt werden. Der körperliche Kontakt zu anderen Fahrgästen ist zu vermeiden, Essen und Trinken in Bus und Bahn sind nicht erlaubt. Außerdem soll mit dem Einstieg abgewartet werden, bis diejenigen Fahrgäste, die aussteigen, den Bus verlassen haben.
Nach dem Einsteigen sollen zunächst nur die Fensterplätze von hinten nach vorn besetzt werden und erst wenn es voller wird auch die Sitze am Gang. Und natürlich gelten wie überall sonst auch in Bus und Bahn die inzwischen üblichen Hygieneregeln, also etwa das Husten oder Niesen in die Armbeuge oder das Taschentuch und das regelmäßige Abwischen der Displays von Handys oder Tablets.

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