Vitrinen im Kreishaus, Ausstellungseröffnung
Kreisrat Matthias Selle begrüßt die gleichberechtigten Vorstandsvorsitzenden Anna-Margaretha Stascheit (vorne), Jürgen Krämer sowie Schatzmeisterin Erdmute Wobker.
Dienstag, 28. Juli 2020
Verein OsnabrückerLandKultur e. V. präsentiert sich in Ausstellungsvitrinen im Kreishaus: „Identität in und mit der Region stiften“

Osnabrück. Der Verein OsnabrückerLandKultur e. V. stellt sich zurzeit im Kreishaus Osnabrück mit einer Vitrinenausstellung vor. Mit dem Ziel, Kultur und Kunst in Landkreis und Stadt Osnabrück zu fördern, wurde der Verein am 1. August 2017 aus der Taufe gehoben. Mit ihren Aktivitäten möchte die noch junge Organisation, die ihren Sitz in Melle hat, Identität in und mit der Region stiften. „Dass wir uns auf Einladung des Landkreises mit der Vitrinenausstellung im Kreishaus präsentieren dürfen, sehen wir als Wertschätzung unserer bisherigen Arbeit an“, erklärte Anna-Margaretha Stascheit.

Als Gründungsmitglieder fungierten die Pädagogin Marie-Luise Lumme, die stellvertretende Landrätin des Landkreises Osnabrück, Christiane Rottmann, die Wirtschaftsethikerin und Sozialwissenschaftlerin Anna-Margaretha Stascheit, die Journalistin Ingrun Waschneck, die Unternehmerin Erdmute Wobker, der Journalist und Pressesprecher der Stadt Melle, Jürgen Krämer, der damalige Bürgermeister der Stadt Dissen, Hartmut Nümann, sowie der Ehrenbürger der Stadt Melle, Landesminister a. D. Josef Stock.

Bei der kleinen Eröffnungsveranstaltung im Kreishaus begrüßte Kreisrat Matthias Selle die drei gleichberechtigten Vorstandsvorsitzenden Anna-Margaretha Stascheit, Jürgen Krämer sowie Schatzmeisterin Erdmute Wobker. Der Verein setzt sich auch heute noch aus seinen acht Gründungsmitgliedern zusammen. 

Kreisrat Matthias Selle hob das große Engagement des noch jungen Vereins hervor: „In der kurzen Zeit ihres Bestehens war es Ihnen möglich, eine Vielzahl an Vorhaben zu verwirklichen. Ich hoffe, dass es Ihnen gelingen wird, weitere Projekte im Osnabrücker Land umzusetzen.“ Jürgen Krämer betonte: „Mit einem denkbar kleinen Team und mit bekannten Projektpartnern im Landkreis und in der Stadt Osnabrück haben wir innerhalb von nur drei Jahren eine Menge erreicht. Nun richten wir den Blick nach vorn. Denn für die Zukunft haben wir viele weitere kreative Projektideen.“
 

In der kurzen Zeit ihres Bestehens war es Ihnen möglich, eine Vielzahl an Vorhaben zu verwirklichen.
Matthias Selle, Kreisrat

Bislang realisierte die OsnabrückerLandKultur 21 Projekte mit dem bekannten Osnabrücker Maler, Grafiker und Illustrator Reinhard Klink, darunter Radierungen zur Landesgartenschau in Bad Iburg, zur 950-Jahr-Feier Borglohs, zum 100-jährigen Bestehen des Diözesanmuseums in Osnabrück und zur 100-Jahr-Feier der Weihnachtskrippe in der Kathedralkirche St. Petrus zu Osnabrück. Ferner entstand – in Zusammenarbeit mit der Bürgermeisterkonferenz der Städte und Gemeinden im Landkreis Osnabrück – die Radierung „38 – 21 – 4 – 1: Das Osnabrücker Land“. Weitere Motive sollen in nächster Zeit realisiert werden.

Außerdem gaben die drei Vorstandsmitglieder unter dem Dach ihres Vereins die Bücher „850 Jahre Melle – Stadtgeschichte aus der Vogelperspektive“ und „Der Grönegau – Entdeckungsreise in Luftbildern durch die Stadtteile von Melle“ heraus. Zurzeit befindet sich der erste Band der Publikation „Natur. Umwelt. Melle.“ in Vorbereitung. Das Buch, das rund 275 Seiten umfasst und mit mehr als 350 Natur- und Tierfotografien illustriert wird, soll noch in diesem Jahr erscheinen. Die Herausgabe des Folgebandes ist für das Jahr 2021 geplant.

Auf Initiative des Vereins erscheint das Meller Jahrbuch „Der Grönegau“ seit dem Jahre 2017 in wertiger Aufmachung und durchgehender Vierfarbigkeit. Des Weiteren förderte die OsnabrückerLandKultur die Ausstellung „Nachgekommen – Frauen in der Gastarbeitergeschichte“, entwickelt vom Netzwerk Jugendhaus Buer. Überdies gab der Verein mehrere Kunstpostkarten mit einem inhaltlichen Bezug zum Osnabrücker Land heraus.

Bis Ende August ist die Ausstellung, die auch einige Radierungen des Künstlers Reinhard Klink zeigt, zu sehen.

Wichtiger Hinweis: Aufgrund der Corona-Regeln ist der Zugang zur Ausstellung nicht frei möglich. Bitte informieren Sie sich vorab telefonisch unter 0541 501 0.

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