Genau 1025 Thaler oder 20.000 Euro übergab Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Johannes Hartig (l.) an die LVO-Präsidentin, Landrätin Anna Kebschull (r.), und an den LVO-Vizepräsidenten, Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (m.).
Genau 1025 Thaler oder 20.000 Euro übergab Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Johannes Hartig (l.) an die LVO-Präsidentin, Landrätin Anna Kebschull (r.), und an den LVO-Vizepräsidenten, Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (m.).
Donnerstag, 17. September 2020

Geldsegen für Kulturveranstaltungen rund um Justus Mösers 300. Geburtstag

Osnabrück. Schmunzelnd übergab Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Johannes Hartig als Vertreter der Stiftung der Sparkasse Osnabrück und der Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück Anfang September symbolisch einen ansehnlichen Leinensack mit vermeintlichen 1.025 Silbertalern an die Präsidentin, Landrätin Anna Kebschull, sowie an den Vizepräsidenten des Landschaftsverbandes Osnabrücker Land e. V. (LVO), Oberbürgermeister Wolfgang Griesert.
 

Die schwergewichtige Gabe dient der Förderung des umfangreichen Kulturprogramms, das der LVO anlässlich des 300. Geburtstags Justus Mösers für 2020 auf die Beine gestellt hat. Der Betrag ergibt sich aus der Umrechnung in die zu Mösers Zeit gängige Währung – gemessen am Silbergehalt. Jede der beiden Sparkassen-Stiftungen beteiligt sich mit einer stattlichen Fördersumme von 10.000 Euro an der Finanzierung des Programms.

Johannes Hartig erläutert die Gründe für die großzügige Unterstützung: „Wir haben die Förderung gern zugesagt, weil wir auf diese Weise einen Beitrag zur Würdigung des großen Osnabrückers Justus Möser leisten können, der nicht nur regional mehr Beachtung verdient hat.“

LVO-Präsidentin Anna Kebschull bedankte sich auch im Namen der zahlreichen Kooperationspartner*innen für den bedeutenden finanziellen Beitrag der Stiftungen.
Das bunte Programm sei eine Chance für viele ehrenamtlich Tätige, z. B. in Heimatvereinen, sich in ein solch vielseitiges gesamtregionales Vorhaben mit einzubringen.

LVO-Vizepräsident Wolfgang Griesert ergänzt: “Die Förderung durch die Stiftung der Sparkasse Osnabrück und die Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück gibt uns die Möglichkeit, den großen Sohn der Stadt Osnabrück mit seinem vielfältigen Tun und seinen facettenreichen Schriften neu in den Blick zu nehmen.“

„… wenn erst Geld in der Casse seyn würde …“, so ließe sich mit Justus Möser (1753) sagen, kann der umfangreiche gesamtregionale Veranstaltungsreigen rund um Justus Möser und dessen vielfältige Themen durchstarten. Dass Covid 19 auch hier bereits manches durcheinander gewirbelt und verhindert hat, liegt auf der Hand. So wird das Projekt hoffnungsvoll auch noch im Jahr 2021 fortgeführt. Denn dass es lohnt, den Osnabrücker Publizisten, Juristen und Schriftsteller Justus Möser (1720-1794) neu ins Bewusstsein zu bringen, beweist schon die stets aktuell gehaltene Website (www.justus-moeser-2020.de) zum Möser-Programm. Sie hält die bislang geplanten Veranstaltungen sowie Hintergrundinformationen bereit. Zudem sind einige wenige Aktivitäten bereits gelaufen und erfuhren großen Zuspruch. Auch zeigen sie die Bandbreite dessen, was sich – oftmals unerwartet – mit Möser und dessen Zeit verbinden lässt: Wanderungen zu Orten des einstigen Kohleabbaus genauso wie ein Blick in die Sterne, Leinenausstellung und Spaziergänge zur einstigen Wachsbleiche, Lesungen über Gärten und vieles mehr.

Dass Möser im Übrigens auch als Namensgeber für Straßen, Plätze und Schulen fungiert, belegte der mit Bedacht gewählte Ort der gewichtigen Geldübergabe: das Möser-Carré.

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