Landrätin Anna Kebschull und Oberbürgermeister Griesert fahren auf Fahrrädern
Landrätin Anna Kebschull und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert sind passionierte Radfahrende. Auf dem Schulhof der Möser-Realschule am Westerberg traten sie in die Pedale, um für den Wettbewerb „Bike to School“ zu werben.
Freitag, 25. September 2020

Das Fahrrad jetzt auf Vordermann bringen: Am 28. September beginnt der „Bike to School“-Wettbewerb

Osnabrück. Wer sein Rad liebt – der schiebt es auf gar keinen Fall. Vielmehr legt er zahlreiche Wege damit zurück, zum Beispiel zur Schule. Ganz besonders jetzt ist das Fahrrad gefragt, denn am Montag, 28. September, startet der Wettbewerb „Bike to School“, den Landkreis und Stadt Osnabrück aufgelegt haben. Schülerinnen und Schüler können den Weg mit dem Fahrrad zurücklegen und dabei für ihre Schule Prämien gestaffelt von 500 bis 1.500 Euro erradeln.

Die Kampagne umfasst die beiden Wochen bis und die ersten beiden Wochen nach den Herbstferien. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler können seit einigen Tagen dafür eine App herunterladen, die auf Mobilgeräten eingesetzt werden kann. und Radroutenplaner und Radnavigation beinhaltet. Außerdem ist eine kostenlose Karte für das Mobiltelefon für Stadt und Landkreis Osnabrück erhältlich, die durch das „Bike to School“-Logo erkennbar ist.

Das Projekt ist nicht nur klimafreundlich. Es soll auch dazu beitragen, dass die Abstandsregeln im Öffentlichen Personennahverkehr während der Corona-Pandemie besser umgesetzt werden können. „In der anstehenden Jahreszeit, wo es etwas ungemütlicher werden kann, wollen wir die Jugendlichen motivieren, doch das Fahrrad für den Schulweg zu nutzen. In Zeiten der Pandemie wird das allgemeine Infektionsgeschehen voraussichtlich nach den Herbstferien mit den Reiserückkehrern nicht besser werden und zum Winter hin vermutlich weiter steigen“, sagte Anna Kebschull. Die Landrätin dankte allen Beteiligten für ihr Engagement. Sie trügen dazu bei, das Infektionsrisiko in den Bussen zu reduzieren.

Auch Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert unterstützt das Projekt: „Fahrradfahren ist in Coronazeiten nicht nur bei schönem Wetter immer eine gute Alternative und verbindet Gesundheits- und Klimaschutz.“

Wie funktioniert nun der Wettbewerb? Die Teams von zwei bis fünf Schülerinnen und Schülern sammeln gemeinsam Punkte. Weitere Details sind auf der Seite www.bike-to-school.de zu finden, wo auch die Punkte-Zwischenstände einsehbar sind. Zusätzlich gibt es sogenannte Booster-Aufgaben, mit denen die Punktzahl multipliziert wird kann. So kann das Team etwa gemeinsam 50 Kilometer fahren oder 20 Prozent mehr radeln als in der vergangenen Woche.

Die App beinhaltet einen Webroutenplaner. Die Eltern können mit dessen Unterstützung zusammen mit ihren Kindern im Vorfeld einen sicheren und angenehm zu fahrenden Weg zur Schule heraussuchen. Aus Gründen der Verkehrssicherheit soll der Routenplaner von den Kindern nicht während der Fahrt genutzt werden. Damit die Punkte gutgeschrieben werden können, muss das Handy allerdings in der Tasche mitgenommen werden und der Ortungsdienst dafür an sein.

Nicht zuletzt gilt: Jede teilnehmende Schule gewinnt. Aufgrund der Unterstützung durch die Sparkassen Osnabrück, Melle und Bersenbrück winken den beteiligten Schulen Geldprämien zwischen 500 und 1.500 Euro.

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