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Freitag, 27. November 2020

Landkreis Osnabrück richtet Impfzentren in Georgsmarienhütte und in Wallenhorst ein

Osnabrück. Die beiden Impfzentren im Landkreis Osnabrück sollen in Georgsmarienhütte und Wallenhorst eingerichtet werden. Die Kreisverwaltung wird dem Land Niedersachsen die ehemaligen Verkaufsflächen des Spielwarenhändlers „Toys´R´Us“ in Wallenhorst und von Möbel Meyer in Georgsmarienhütte vorschlagen. Die Impfzentren müssen laut einer Vereinbarung von Bund und Ländern ab 15. Dezember betriebsbereit sein.

Aus dieser Auswahl ergibt sich folgende vorläufige Verteilung:

  • Die Einwohner aus Bramsche und aus den Samtgemeinden Bersenbrück, Artland, Fürstenau und Neuenkirchen (Altkreis Bersenbrück) sowie die Einwohner aus Bad Essen, Bohmte und Ostercappeln (Altkreis Wittlage) und natürlich auch die Einwohner aus Wallenhorst selbst werden das Impfzentrum in Wallenhorst ansteuern.
     
  • Das Impfzentrum in Georgsmarienhütte wird die Menschen aus Melle und aus den Gemeinden Belm, Bissendorf, Hilter, Dissen, Bad Rothenfelde, Bad Laer, Glandorf, Bad Iburg, Hagen, Hasbergen und natürlich aus Georgsmarienhütte selbst versorgen.

Das Land Niedersachsen hatte diesen Auftrag an die unteren Katastrophenschutzbehörden weitergeleitet und sie aufgefordert, dem Innenministerium bis zum kommenden Montag Vorschläge zu unterbreiten. Für den Landkreis Osnabrück, der als Flächenlandkreis fast so groß wie das Saarland ist, spielt dabei die Erreichbarkeit für die Bürger aus allen Kommunen eine wichtige Rolle. Der Landkreis hat daher neben der Osnabrücker Land-Entwicklungsgesellschaft auch die Städte und Gemeinden um eine Übersicht der in Frage kommenden Immobilien sowie um ihre Mithilfe und Vorschläge gebeten.

Die Auswahl gestaltete sich anspruchsvoll, weil das Land für die Einrichtung und den Betrieb von Impfzentren eine Vielzahl von Vorgaben etwa über Größe, Erreichbarkeit, Ausstattung und digitale Breitbandversorgung gemacht hat, die bei der Standortsuche zu berücksichtigen waren. Knapp 50 Objekte wurden innerhalb kürzester Zeit begutachtet und anhand von 17 unterschiedlichen Kriterien bewertet.

Dabei hat der Landkreis bewusst darauf verzichtet, auch Sporthallen in den Blick zu nehmen. Weil die Impfzentren bis Ende 2021 betrieben werden müssen, hätte eine Sporthalle nämlich für das komplette kommende Jahr nicht mehr zur Verfügung gestanden. Das wäre nach Ansicht des Landkreises weder den Schülern, die dann auf ihren wichtigen Schulsport in der Halle verzichten müssten, noch den Sportvereinen zuzumuten, die die Sporthallen im Kreisgebiet ebenfalls umfangreich nutzen. Auch sogenannte fliegende Bauten in Form von winterfesten Zelten oder Traglufthallen kamen aus Kosten- und Sicherheitsgründen nicht in Betracht.

So kristallisierten sich schließlich die ehemaligen Verkaufsflächen von Möbel Meyer in Georgsmarienhütte und „Toys´R´us“ in Wallenhorst als Favoriten heraus. Ausschlaggebend waren hier die ausreichende Größe, die schnelle und dauerhafte Verfügbarkeit und die ausreichende Zahl an Parkplätzen. Außerdem sind beide Standorte mit dem Auto gut erreichbar und die Erreichbarkeit mit dem ÖPNV lässt sich bei Bedarf auch noch kurzfristig anpassen.

Der Landkreis weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es neben den Impfzentren auch noch mobile Impfteams geben wird, die die Impfberechtigten etwa in Alten- und Pflegeheimen aufsuchen und dann dort impfen.

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