5 Personen präsentieren das neue Programmheft der Volkshochschule Osnabrücker Land
Das neue Semesterprogramm stellen vhs-Mitarbeitende in der Außenstelle Belm vor: von rechts Claudia Porcher (vhs-Außenstelle Belm), Imke Pradella (Programmbereich Gesundheit), Jörg Temmeyer (Geschäftsführer), Kirstin Fechtner (Programmbereiche Fremdsprachen und Gesundheit) und Britta Burgard (Marketing).
Montag, 11. Januar 2021

vhs Osnabrücker Land stellt Programm für 1. Semester 2021 vor

Osnabrück. „Black Lives Matter“, „Migrationsliteratur“ oder „Lebensmittel nachhaltig konservieren“ – diese Kurstitel sind nur drei Beispiele für neue Angebote, die zum Semesterprogramm der Volkshochschule Osnabrücker Land (vhs) gehören. Die rund 1800 Kurse beginnen voraussichtlich ab Montag, 1. Februar 2021. „Bundesweit legen die Volkshochschulen im ersten Semester 2021 einen thematischen Schwerpunkt auf Weiterbildung für nachhaltige Entwicklung. Diesem haben wir uns gerne angeschlossen und zahlreiche passende Vorträge und Seminare im Programm“, berichtet vhs-Geschäftsführer Jörg Temmeyer.

Zusätzlich können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neue, nicht alltägliche Fremdsprachen wie Amharisch oder Suaheli lernen. In Kochkursen erfahren sie mehr über Trends wie „Clean Eating“, „Sous vide“ oder „Street food indisch“. Auch ein Kurs zum „Bier brauen für den Hausgebrauch“ ist im Programm. Mit Breakdance und Hula Hoop oder den Tänzen BachataSalsa und Bata greifen Bewegungsangebote wieder entdeckte bzw. wenig verbreitete Themen auf.

In den vhs-Kursen treffen die Teilnehmenden Gleichgesinnte, die sich zum „Darknet“, beim „Pop Art Workshop“, zu „Meilensteinen der Filmmusik“ oder „Einfachen Reparaturen am Fahrrad“ austauschen möchten. „Die Erwachsenenbildung lebt von Begegnungen. Das ist praktizierter Alltag in den Volkshochschulen und keine neue Erkenntnis. Dass diese Begegnungen nicht immer persönlich stattfinden müssen, für das Miteinander aber eindeutig wertvoll sind, haben wir im letzten Jahr erfahren“, sagt vhs-Geschäftsführer Jörg Temmeyer und meint die Herausforderungen, die mit der Corona-Pandemie zusammenhängen.

Für alle Veranstaltungen der vhs gelte ein umfangreiches Hygienekonzept, das fortlaufend an die aktuell geltenden Allgemeinverfügungen angepasst werde. „Je nach Größe des Raumes haben wir die Zahl der Teilnehmenden reduziert, achten auf Abstände, lüften regelmäßig und bitten darum, dass Menschen zuhause bleiben, die sich krank fühlen“, fasst Temmeyer die wichtigsten Regeln zusammen.

Gleichzeitig wirbt der vhs-Geschäftsführer um Verständnis für die veränderten Bedingungen des Kursbetriebs. „Uns allen fehlen Nähe und persönlicher Austausch in den vhs-Außen- und Regionalstellen sowie in den Angeboten. Natürlich fehlt auch die Planungssicherheit, die hinter dem Infektionsschutz zurückstehen muss. Die Volkshochschule ist und bleibt eine regionale Bildungsstätte für Weiterbildung und Kultur, in der die Teilnehmenden voneinander lernen und sich als Teil einer Gemeinschaft verstehen, auch während und nach Corona“, betont Temmeyer.

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