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Freitag, 17. September 2021

Konzept des Landkreises für Mobilitätsoffensive schafft als einer von wenigen Anträgen Sprung auf Warteliste des Bundesamtes – Kebschull: „Zeigt Qualität des Projekts“

Osnabrück. Osnabrücker Mobilitätsoffensive schafft Sprung auf die Warteliste: Nachdem gestern die Liste der vom Bundesverkehrsministeriums geförderten Modellprojekte für innovative Mobilitätskonzepte bekannt gegeben wurde und der Antrag des Landkreises Osnabrück dabei nicht berücksichtigt worden war, gibt ein Schreiben des Bundesamtes für Güterverkehr aus Köln durchaus Anlass für die Hoffnung, im weiteren Verlauf doch noch zum Zuge zu kommen. Denn in dem Schreiben verweist das Bundesamt, das die Fördergelder verteilt, ausdrücklich auf eine Warteliste, auf die das Konzept des Landkreises aufgenommen worden ist.

Wörtlich heißt es dazu aus Köln: „Allerdings wurde das von Ihnen dargestellte Modellprojekt, als eines von wenigen, als möglicherweise nachrückend vorgemerkt: Sofern sich herausstellt, dass weitere Fördermittel im ausreichenden Maße zur Verfügung stehen, werden Sie zur Antragstellung aufgefordert.“ Landrätin Anna Kebschull, die die Nichtberücksichtigung gestern bedauert hatte, sieht in dem Brief des Bundesamtes mehr als nur einen Hoffnungsschimmer: „Die fachliche Bewertung hat offensichtlich dazu geführt, dass die Qualität unseres Antrages und unseres Konzeptes als so hoch angesehen wird, dass wir als eines von wenigen ausgewählten Projekten auf diese Warteliste gekommen sind.“

Das ermutige die Protagonisten im Osnabrücker Land, wie geplant weiter an der Mobilitätsoffensive zu arbeiten, so Kebschull: „Wir sind in Gesprächen und Planungen unter anderem mit der Stadt und den Stadtwerken Osnabrück und mit Nachbarkreisen auch in Nordrhein-Westfalen, werden die machbaren Teile der Offensive umsetzen und natürlich weiter Augen und Ohren nach möglichen weiteren Fördermöglichkeiten offenhalten.“ Der Sprung auf die Warteliste zeige, dass der Landkreis Osnabrück auf dem richtigen Weg sei und könne deshalb als weitere Motivation verstanden werden, so die Landrätin, die weiter sagte: „Unabhängig von dem Antrag startet jetzt die Bedarfs- und Erwartungsanalys und es war immer klar, dass wir uns nicht auf nur einen Fördertopf verlassen können.“

Der Landkreis sei also weiterhin im Gespräch mit dem Bundesverkehrsministerium und auch haben weitere potentielle Projektpartner hätten Interesse angemeldet, mit denen ebenso zeitnah Gespräche aufgenommen würden: „Ich freue mich sehr auf eine konstruktive, gemeinsame Zusammenarbeit mit dem neuen Kreistagsmitgliedern, den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, den Unternehmen und natürlich den Bürgern, um das innovative und zukunftsweisende Mobilitätskonzept für die Menschen in unserer Region gemeinsam zu gestalten.“ 

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