Sechs Personen stehen in der neuen Sonderausstellung im Dachgeschoss des Museums im Kloster in Bersenbrück.
Freuen sich über die Ausstellung zu „800 Jahre Bersenbrücker Geschichte“: Bersenbrücks Ehrenbürger Hans-Gert Pöttering (von links), Stadtbürgermeister Christian Klütsch, Leiter der Stadt- und Kreisarchäologie Axel Friederichs, Kreisrat Matthias Selle, Franz Buitmann von der Planungsgruppe 800 Jahre Bersenbrück und Katharina Pfaff vom Kulturbüro des Landkreises.
Montag, 20. September 2021

Neue Sonderausstellung „800 Jahre Bersenbrücker Geschichte“ im Museum im Kloster – Ehrenbürger Pöttering bei Eröffnung dabei

Bersenbrück. Neue Sonderausstellung „800 Jahre Bersenbrücker Geschichte“: Im kreiseigenen Museum im Kloster wurde jetzt die Sonderausstellung eröffnet, die sich anlässlich des Stadtjubiläums auf Streifzug durch 800 Jahre Bersenbrücker Geschichte macht. Schlaglichtartig werden hier bedeutende Ereignisse und Entwicklungsprozesse des Ortes nachgezeichnet. Erarbeitet wurde die Ausstellung von einem ehrenamtlichen Arbeitskreis der Stadt Bersenbrück. Eine archäologische Ergänzung lieferte die Stadt- und Kreisarchäologie Osnabrück.

Bei der Begrüßung im Innenhof des Museums fand Kreisrat Matthias Selle anerkennende Worte für das Miteinander vor Ort und das ehrenamtliche Engagement im Museum. Auch dass die Eröffnung die erste im größeren Rahmen seit fast zwei Jahren war, hob Selle hervor. Pandemiebedingt war das Leben im Museum im Kloster immer wieder zum Erliegen gekommen. Gerade wegen dieser Planungsschwierigkeiten bedankte er sich ausdrücklich bei allen, die zum Gelingen der Ausstellung beigetragen haben.

Bersenbrücks Bürgermeister Christian Klütsch drückte seine fortwährende Freude über die Entwicklung des 2018 wiedereröffneten Museums aus, wo die neue Sonderausstellung gezeigt wird. Die herausragende Bedeutung des Klosters und des Museums für Bersenbrück betonte anschließend auch der dort geborene ehemalige Präsident des EU-Parlamentes, Hans-Gert Pöttering.

Stellvertretend für die Planungsgruppe führte Franz Buitmann in die Inhalte der Ausstellung ein. Auf zahlreichen Schautafeln wird deutlich, was den Ort Bersenbrück über die Jahrhunderte formte. Das Kloster war über viele Jahrhunderte prägend. Nach Exkursen durch Kirchen- und Schulgeschichte werden insbesondere die großen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umwälzungen in den vergangenen beiden Jahrhunderten nachgezeichnet.

Dabei läuft ein Zahlenstrahl mit, der die Bersenbrücker Geschichte in Verbindung setzt zu den großen Ereignissen der Weltgeschichte. Ganz besondere Hingucker aus der heutigen Zeit sind ein Drohnenflug über die Innenstadt und ein großformatiges Wimmelbild von Bersenbrück, in dem sich zahlreiche Orte, Ereignisse und sogar Persönlichkeiten aus aktuellem Stadtgeschehen und der Stadtgeschichte wiederfinden.

Der archäologische Teil rundet die Ausstellung mit frühen Funden aus Bersenbrück ab, die Axel Friederichs, Leiter der Stadt- und Kreisarchäologie Osnabrück, kurz vorstellte. Es gebe zwar deutlich ältere Spuren von menschlichen Aktivitäten in Bersenbrück und Umgebung, konzentriert hätten sich die Archäologen jedoch auf tatsächliche Siedlungsspuren aus der Frühzeit des Ortes, erläuterte er. Ein besonderer Hingucker ist eine Auswahl von Münzen, die bei einem erst 1999 bei Bauarbeiten im ehemaligen Kloster geborgenen umfangreichen Schatzfund zutage getreten waren.

Die Ausstellung „800 Jahre Bersenbrücker Geschichte“ ist noch bis zum 31. Oktober 2021 im Dachgeschoss im Museum im Kloster zu sehen. Das Museum ist donnerstags bis samstags zwischen 14 und 17 Uhr und sonntags zwischen 11 und 17 Uhr geöffnet.

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