Mitglieder*innen des Kreissportbundes vor dem Kreishauseingang
Landrätin Anna Kebschull (vierte von links) empfing Mitglieder von Geschäftsstelle und Vorstand des Kreissportbundes Osnabrück-Land.
Dienstag, 5. Oktober 2021

Kreissportbund Osnabrück-Land zu Besuch bei Landrätin Anna Kebschull

Osnabrück.  Eine Radtour durch das Osnabrücker Land steht alljährlich auf dem Programm des Kreissportbundes Osnabrück-Land. Mitglieder von Geschäftsstelle und Vorstand besuchten in diesem Jahr Landrätin Anna Kebschull im Kreishaus am Schölerberg. Im Gespräch ging es auch um die Fördermittel: Der Landkreis unterstützt den Kreissportbund aktuell mit 210.000 Euro – darin enthalten sind Mittel, die den Vereinen die Wiederaufnahme des durch die Corona-Pandemie eingestellten Betriebs erleichtern sollen.

Die alljährliche Radtour dient dem direkten Austausch mit den Vereinen. Neben dem Besuch im Kreishaus standen auch das Büro des Sports in Georgsmarienhütte und die Sportfreunde Oesede auf der Liste.

Im Gespräch würdigte Landrätin Anna Kebschull das ehrenamtliche Engagement in der Region, das gerade in Sportvereinen gelebt werde. „Immer mehr Menschen verbringen viel Zeit vor dem Bildschirm, ob beruflich oder in der Freizeit. Da ist es umso wichtiger, dass es einen sportlichen Ausgleich gibt. Ich freue mich deshalb, dass wir den sehr engagierten Kreissportbund Osnabrück-Land bei seinen Aktivitäten unterstützen können“, sagte Kebschull. Gerade junge Menschen müssten angesprochen werden, um für Sport Begeisterung zu entwickeln.

Wofür verwendet der Kreissportbund die zugesagten 210.000 Euro? 90.000 Euro werden für die Förderung von Freiwilligendiensten im Sport und Projekten junger Sportlerinnen und Sportler im Vereinssport verwendet. Mit 40.000 Euro wird die Qualifizierung im Kinder-  und Jugendbereich gefördert. Die weiteren Mittel gehen in die Förderung der Digitalisierung, Projekte im Ehrenamt und als Zuschuss für den Erwerb von Defibrillatoren. Zudem wurde ein Corona-Nothilfefond in Höhe von 30.000 Euro für den Wiedereinstieg in den Sportbetrieb aufgelegt.

Die 210.000 Euro sind seit 2020 fest in den Haushaltsmitteln verankert. Im vergangenen Jahr wurde eine Förderrichtlinie erarbeitet, um die Mittel auf die Schwerpunkte zu verteilen. Um diese Linie nicht jährlich zu erneuern wurde sie für drei Jahre fixiert.

Zusätzlich hat der Kreistag weitere Zuschüsse für den Kreissportbund beschlossen. Rund 113.000 Euro werden für die dem Kreissportbund angehörenden haupt- und nebenamtlichen Übungsleitern sowie für die Verwaltungskosten verwendet. Weitere 25.000 Euro sind ein Zuschuss zur Integration von Kindern und Jugendlichen in den Sport.

Landkreis und Kreissportbund haben außerdem eine gemeinsame Arbeitsgruppe ins Leben gerufen. Diese entwickelt eine Bewerbung am HostTown-Programm der Special Olympics World Games 2023.

 

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