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Samantha Quaas (vierte von links) hat den Förderpreis der Naturschutzstiftung für ihre Masterarbeit erhalten. Mit ihr freuen sich (von links) Kuratorin Silke Meier, Bärbel Echelmeyer (Geschäftsführung Naturschutzstiftung), Wolfgang Rötker (Planungsbüro Rötker), Andreas Lechner (Hochschule Osnabrück), Kurator Jürgen Lindemann, Joachim Härtling (Hochschule Osnabrück) sowie Winfried Wilkens (Geschäftsführung Naturschutzstiftung).
Freitag, 15. Oktober 2021

Verbreitung des Signalkrebses: Samantha Quaas erhält Förderpreis der Naturschutzstiftung

Osnabrück. Naturschutz und Landschaftspflege im Osnabrücker Land als Thema wissenschaftlicher Arbeiten: Diesen Ansatz fördert die Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück durch den jährlich vergebenen Förderpreis. In diesem Jahr erhält den mit 500 Euro dotierten Preis Samantha Quaas, die sich in ihrer Masterarbeit mit der Verbreitung des aus Nordamerika stammenden Signalkrebses beschäftigt.

Der 2002 ins Leben gerufene Förderpreis wird insbesondere an Absolventinnen und Absolventen der Osnabrücker Hochschulen vergeben. Das gilt nun auch für Samantha Quaas. Der Titel ihrer Arbeit lautet: „Untersuchung potentieller Auswirkungen invasiver aquatischer Tiere auf einheimische Arten am Beispiel der Einflüsse des Signalkrebses auf die FFH-Anhangart Mühlkoppe in der Düte im Landkreis Osnabrück.“

Vorgeschlagen wurde die Arbeit vom stellvertretenden Kuratoriumsvorsitzenden Jürgen Lindemann, der gleichzeitig zweiter Vorsitzender der Niedersächsisch-Westfälischen Anglervereinigung (NWA) ist. Lindemann sieht „die Gefährdung der besonders geschützten Mühlkoppe durch den in der Düte intensiv auftretenden, invasiven Signalkrebs“ als besondere Herausforderung an. Die Masterarbeit liefere nun „wichtige Impulse zum Schutz der Mühlkoppe“, betont Lindemann.

Dieser Meinung schließt sich auch der Geschäftsführer der Stiftung Winfried Wilkens an. „Die mit der Arbeit erhobenen Daten sind besonders wertvoll, vor allem im Zusammenhang mit dem besonderen Stellenwert, den die EU der Düte beimisst.“ Zusammen mit dem Kuratoriumsvorsitzenden Bernward Abing übergab Wilkens den diesjährigen Förderpreis und freute sich auf weitere Abschlussarbeiten, die sich mit unserem Osnabrücker Land beschäftigen.

Die Düte entspringt am Rande des Großen Freeden in Bad Iburg, schlängelt sich rund 35 Kilometer durch das Osnabrücker Land bevor sie bei Lotte-Halen in die Hase fließt. Ihr Ufer nutzen viele Einheimische als Naherholungsgebiet. Aufgrund des Vorkommens seltener Fische, darunter Koppe oder Bachneunauge, sowie der schützenswerten Landschaft, wurde die Düte 2004 unter Schutz der Flora-Fauna Habitatrichtlinie (kurz FFH-Richtlinie) der Europäischen Union gestellt.

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