Gruppensituation vor dem Kreishaus mit Fahne von TERRE DES FEMMES
Vertreter von Politik und Verwaltung, Polizei und Beratungsstellen hissten vor dem Kreishaus Osnabrück die TERRE DES FEMMES-Fahne.
Mittwoch, 24. November 2021

„Gewalt ist untragbar“: Fahne von TERRE DES FEMMES vor dem Kreishaus gehisst

Osnabrück. Die Fahne ist das Symbol gegen Gewalt an Frauen: Auch in diesem Jahr wird vor dem Kreishaus die bekannte TERRE DES FEMMES-Fahne gehisst. Der Landkreis belässt es aber nicht bei diesem Bekenntnis: „Häusliche Gewalt ist die häufigste Ursache von Verletzungen bei Frauen. Wir wollen die Frauen unterstützen und auf Hilfsangebote hinweisen“, sagt Landrätin Anna Kebschull.

Neben der Landrätin beteiligten sich auch in diesem Jahr wieder Politik und Verwaltung, Polizei und Beratungsstellen an der Aktion. In vielen Mitgliedskommunen des Landkreises wird es zudem Straßenaktionen geben, berichtet Maike Ahlrichs (Prävention der Polizeiinspektion Osnabrück): Mit dem Motto „Gewalt ist untragbar!“ sind dabei auch Stofftaschen bedruckt, die verteilt werden. Wichtiger noch: Mit den Taschen gibt es wichtige Informationen zum Thema. „Wir wollen zeigen, dass wir gemeinschaftlich gegen Gewalt an Frauen eintreten und uns einsetzen. Deshalb ist auch in fast allen Kommunen im Landkreis Osnabrück zum Antigewalttag die Fahne ‚frei leben – ohne Gewalt!‘ gehisst, so wie in der ganzen Welt“, sagt die Gleichstellungsbeauftragte Monika Schulte.

Dass das Thema bedauerlicherweise noch immer aktuell ist, verdeutlicht Helene Wiebe von der BISS-Beratung im Landkreis Osnabrück: „2020 verzeichneten die BISS-Stellen im Landkreis und der Stadt Osnabrück insgesamt 1033 Fälle häuslicher Gewalt, 667 Kinder wurden direkt oder indirekt Zeugen von häuslicher Gewalt.“

 

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