5 Personen auf Treppe stehend
Inklusiver Sport wird im Landkreis Osnabrück gelebt. Doch dafür müssen auch die baulichen Voraussetzungen stimmen. Das gilt etwa für das neue Vereinsheim der Sportfreunde Oesede, wo Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer über eine Liftanlage einen Sportraum erreichen können. Der Erste Vorsitzende Johannes Hüpel (rechts) präsentierte die Anlage (von links) Tobias Nitsche (Landkreis Osnabrück), Kersten Wick (Kreissportbund Osnabrück), Landrätin Anna Kebschull und Winfried Beckmann (Kreissportbund).
Mittwoch, 16. Februar 2022

Der Landkreis Osnabrück wird Host Town bei den Special Olympics World Games 2023

Osnabrück. Rund 260 Bewerbungen waren bei den Organisatoren eingegangen – eine der Kommunen, die den Zuschlag erhalten hat, ist der Landkreis Osnabrück: Im Juni 2023 finden in Berlin die Special Olympics World Games (SOWG) statt. Gesucht waren deshalb Gastgeberstädte und -gemeinden, auch Host Towns genannt, für die internationalen Delegationen. Zu den Gastgebern gehört nun auch der Landkreis Osnabrück.

„170 Länder – 170 Kommunen“, #ZusammenUnschlagbar: So lautet das Motto der SOWG. Die weltweit größte inklusive Sportveranstaltung findet vom 17. bis 25. Juni 2023 in Berlin – und damit erstmals in Deutschland – statt. Durch die positive Rückmeldung und Ernennung, wird der Landkreis Osnabrück eine Delegation aus Sportlerinnen und Sportlern sowie deren Begleiter vom 12. bis 15. Juni 2023 mit einem vielfältigen Programm vor Ort begrüßen. Welche Delegation in der Region untergebracht wird, entscheidet sich Mitte 2022.

Welche Voraussetzung musste der Landkreis für den Zuschlag erfüllen? Die eingereichte Bewerbung enthielt eine Projektbeschreibung und deren inhaltliche „Timeline“. Dies hatte der Landkreis in Kooperation mit dem Kreissportbund Osnabrück-Land gemeinsam entwickelt, wie auch ein Motivationsschreiben, das deutlich macht, dass Inklusion in der Region auch über die Spiele hinaus gelebt wird.

„Den Landkreis Osnabrück und seine Mitgliedskommunen zeichnet ein gelebtes Miteinander und hohes ehrenamtliches Engagement aus. Die erfolgreiche Bewerbung als Host Town ist dafür ein weiteres großartiges Beispiel“, betont Landrätin Anna Kebschull. In enger Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund und weiteren Akteuren aus der örtlichen Inklusions- und Behindertenarbeit, zeichnet sich die Sportveranstaltung durch Gastfreundschaft und Offenheit bei den Aktivitäten aus. Die Landrätin ist zudem zuversichtlich, dass im Anschluss an die World Games weitere inklusive Projekte entstehen und mit Leben erfüllt werden.

„Wir freuen uns auf dieses gemeinsame Projekt mit dem Landkreis Osnabrück. Es wird sicherlich dazu beitragen, dass das gelebte Miteinander von Sportlerinnen und Sportlern mit und ohne Handicap bei unseren Sportvereinen, im Sinne von ‚Sport für Alle‘, noch stärker in den Mittelpunkt rückt“, sagt Winfried Beckmann, Vorsitzender des Kreissportbundes Osnabrück-Land.

Aber natürlich stehen nicht zuletzt die sportlichen Leistungen im Vordergrund. Hier bieten die Mitgliedskommunen des Landkreises mit einer Vielzahl an modernen Sportanlagen optimale Voraussetzungen, damit sich die Sportlerinnen und Sportler bestmöglich auf die World Games vorbereiten können.

Weitere Informationen und Links zur Veranstaltung sind zu finden unter www.berlin2023.org.

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