6 Personen stehen vor eine Eingangshalle
Das Organisationsteam des B.O.P. Melle-Bissendorf legt einen Schwerpunkt auf die Einbindung der Familien der potenziellen Azubis (von links): Florian Weßling, Wirtschaftsförderer der Stadt Melle, Christina Kursch, Ausbildungslotsin der MaßArbeit, Kerstin Hüls, Servicestelle Schule-Wirtschaft der MaßArbeit, Birgit Brüggemann, Wirtschaftsförderung der Stadt Melle, Florian Niemüller, Gemeinde Bissendorf, und Claus Dötzer, stellvertretender Schulleiter der BBS Melle.
Dienstag, 29. März 2022

B.O.P. Melle-Bissendorf diesmal mit Fokus auf Familien

Melle/Bissendorf. Fast fühlt es sich an wie eine Premiere: Am Dienstag, 3. Mai, findet endlich wieder in Präsenz der Eltern-B.O.P. Melle-Bissendorf statt. Bei diesem Berufsorientierungsparcours für Familien können sich Erziehungsberechtigte mit ihren Kindern in der Berufswahlphase von 18 bis 20 Uhr bei regionalen Unternehmen über Ausbildungsangebote informieren, selbst ihre Fähigkeiten testen und direkten Kontakt zu den Betrieben aufbauen. Gastgeber der Veranstaltung, an die sich am folgenden Vormittag der Schüler-B.O.P. anschließt, sind die Berufsbildenden Schulen (BBS) Melle. Organisiert wird der B.O.P. außerdem von der Servicestelle Schule-Wirtschaft und den Ausbildungslotsen der MaßArbeit sowie der Stadt Melle und der Gemeinde Bissendorf.

Die Veranstalter sind froh, wieder Berufsorientierung live anbieten zu können: „Die Vielzahl der Möglichkeiten macht die Wahl eines Ausbildungsberufes für unsere Jugendlichen schwerer denn je“, so der stellvertretende Schulleiter der BBS, Claus Dötzer. Eines habe sich aber nicht geändert: „Die Eltern sind die wichtigsten Ratgeber der Kinder. Deshalb hoffen wir, dass möglichst viele Mütter und Väter die Gelegenheit nutzen, sich gemeinsam mit ihren Kindern beim Eltern-B.O.P. zu informieren.“

Das Angebot ist auf jeden Fall spannend, beschreibt Florian Weßling, Wirtschaftsförderer der Stadt Melle. Insgesamt stellen beim Vormittags-B.O.P. am 4. Mai 46 regionale Betriebe ihre Ausbildungsangebote vor, beim Eltern-B.O.P. am Vorabend sind es 37. „Der Berufsorientierungsparcours lebt davon, dass die Schülerinnen und Schüler selbst tätig werden können, um so ihr Geschick unter Beweis zu stellen und ihre Neigungen zu testen. Endlich lässt das Pandemiegeschehen dieses Erlebnis nun wieder zu.“ Er freue sich besonders, dass so viele Betriebe die Chance nutzen würden, potenzielle Azubis früh kennen zu lernen und erste Kontakte zu knüpfen.

Das sieht auch Fabian Niemüller vom Fachdienst Schulen der Gemeinde Bissendorf so: „Viele Unternehmen beklagen einen echten Nachwuchsmangel.“ Der B.O.P. Melle-Bissendorf sei eine ideale Gelegenheit für die Firmen, künftige Fachkräfte auf das eigene Unternehmen aufmerksam zu machen. Die Rolle der Eltern sei dabei ganz maßgeblich und viele Erziehungsberechtigte wünschten sich genau das, was der Eltern-B.O.P. biete: Kompakte Informationen über Ausbildungsberufe und persönliche Kontakte zu den regionalen Unternehmen.

Kernelement des Berufsorientierungsparcours Melle-Bissendorf war schon immer das Erleben mit den Händen, erinnert Kerstin Hüls von der Servicestelle Schule-Wirtschaft. „Das war natürlich in den vergangenen Jahren wegen der Corona-Pandemie nicht möglich.“ Es sei zu spüren, dass die teilnehmenden Betriebe mit ganz viel Engagement diesen Aspekt des Berufsorientierungsparcours vorbereitet hätten: „Wir alle können uns auf tolle, oft sehr kreative Mitmach-Aktionen der Unternehmen freuen, die den Jugendlichen und ihren Eltern echte Blicke hinter die Kulissen der verschiedenen Ausbildungsberufe ermöglichen.“

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