6 Personen vor einem Bagger
Baggern am Kanal: Die Bürgermeister Eric Ballmeyer (Ostercappeln, von links) und Timo Natemeyer (Bad Essen) überzeugten sich gemeinsam mit Landrätin Anna Kebschull als Aufsichtsratsvorsitzende der Hafen Wittlager Land GmbH, Bohmtes Bürgermeisterin Tanja Strotmann, Hafen-Geschäftsführerin Susanne Neuenfeldt und BEVOS-Geschäftsführer Peter Schone vom zügigen Verlauf des Projekts am Mittellandkanal.
Dienstag, 17. Mai 2022

Hafen Wittlager Land: Landrätin Kebschull informiert sich vor Ort

Osnabrück. Der neue Hafen Wittlager Land nimmt Gestalt an, wovon sich Landrätin Anna Kebschull und die Gesellschafter der Hafen Wittlager Land GmbH jetzt auf der Baustelle am Mittellandkanal ein Bild machen konnten. Bis Ende dieses Jahres soll auf einer Fläche von 37.000 Quadratmetern alles bereit sein für den Umschlag von Futtermitteln, Containern und Schüttgut, wie Hafen-Geschäftsführerin Susanne Neuenfeldt erläuterte.

Gemeinsam mit der Bohmter Bürgermeisterin Tanja Strotmann und den Bürgermeistern Timo Natemeyer (Bad Essen) und Eric Ballmeyer (Ostercappeln) sowie Geschäftsführer Peter Schone von der Beteiligungs- und Vermögensgesellschaft Landkreis Osnabrück (BEVOS) ließ sich die Landrätin als Aufsichtsratsvorsitzende vor Ort über die Arbeiten und besonders über die Fortschritte bei Infrastruktur, Erschließung und nachhaltiger Energieversorgung informieren. Neuenfeldt betonte dabei die enge Kooperation aller Beteiligten vom Wasserverband über Energieversorger Westnetz, Tiefbauunternehmen und Wasserschifffahrtsverwaltung, die für den zügigen Verlauf der Bauarbeiten ganz wichtig sei.

Der Hafen ist eine Investition in die Zukunft und zwar für die gesamte Region.
Anna Kebschull, Landrätin

Landrätin Kebschull sieht den Hafen in der jetzigen Gestaltung auf einem guten Weg, weil durch eine neue Planung nun keine nur zweigeteilte Hafenfläche einerseits für Schüttgüter und andererseits für Getreide und Futtermittel entstehe, sondern durch intelligente neue Planung ein weiteres Areal für den Containerumschlag entstehe: „Dadurch konnten wir für die geplanten drei Umschlagsarten und Güter den Flächenverbrauch zunächst um fast 50 Prozent reduzieren, können aber bei entsprechender Nachfrage auch jederzeit nachlegen und erweitern.“ Die Landrätin bilanziert: „Der Hafen ist eine Investition in die Zukunft und zwar für die gesamte Region. Durch die neue Logistikvariante können Unternehmen sowohl Kosten als auch Kohlendioxid (CO2) einsparen. Das Areal kann sich an die Bedarfe angepasst entwickeln.“

Im Einfahrtsbereich zu den Hafenanlagen werden zwei Waagen und ein Bürocontainer installiert, das gesamte Gelände wird mit einem Zaun und einer beschrankten Durchfahrt gesichert. Um die Beleuchtung der Fläche möglichst störungsfrei für die Umgebung umzusetzen, wurde eigens ein Lichtgutachten in Auftrag gegeben. Die geplante Bauzeit für die Fläche, die Hafenstraße und den Knotenpunkt an der Bundesstraße 51 ist bis Ende dieses Jahres vorgesehen. Die im neuen Hafen Wittlager Land erwarteten Umschlagszahlen werden abhängig sein von den Betreibern der Flächen, die jeweils für den wirtschaftlichen Betrieb zuständig sind.

Gewünscht und auch geplant ist, dass der neue Hafen Wittlager Land zukunftsweisende Mobilitätslösungen anbiete und auch ökologisch auf modernsten Stand sei, so Kebschull weiter: „Wir denken in integrativen Konzepten mit regenerativer Energieerzeugung für Hafenbetrieb und Verkehr. Die Planungen und weitere Gespräche zu den Bereichen Elektromobilität, Solarenergie, Wasserstoff finden zeitnah statt.

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