Eine große Personengruppe sitzt auf einer halbkreisförmigen Tribüne im Freien.
Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr in Rüthen im Sauerland
Freitag, 29. Juli 2022

Kreisjugendfeuerwehr:  tolle Ferienwoche im Zeltlager

Rüthen. Nach einer coronabedingten Pause von vier Jahren  konnten die Jugendfeuerwehren des Landkreises Osnabrück im Juli endlich wieder ins Kreiszeltlager aufbrechen. Ziel war in diesem Jahr wie bereits 2006 und 2012 das sauerländische Rüthen. 19 Jugendfeuerwehren mit insgesamt 360 Teilnehmern – so viele Jugendliche und Betreuer hatten sich auf dem Zeltplatz Eulenspiegel für eine Woche einquartiert. Mit dabei waren auch in diesem Jahr wieder eine Gruppe aus Olsztyn, dem polnischen Partnerkreis des Landkreises Osnabrück sowie mehr als zwei Dutzend Gäste aus Bolbec, Frankreich, Partner des Altkreises Wittlage.

Gefördert wurde dieser Austausch wieder vom Deutsch-Polnischen und vom Deutsch-Französischen Jugendwerk. Zudem konnte Kreisjugendfeuerwehrwart Christoph Pieper eine Gruppe Jugendliche aus der Ukraine begrüßen, die gemeinsam mit der polnischen Gruppe nach Rüthen gekommen war.

Besuche im Schwimmbad, Freizeitpark und Tagesausflüge

Auf alle wartete ein von der Kreisjugendfeuerwehrleitung ausgearbeitetes buntes Programm, das die einzelnen Jugendfeuerwehren in ihrer Freizeit durch eigene Aktivtäten ergänzen konnten. Dazu gehörten Besuche in Schwimmbädern, Tagesausflüge zu Sehenswürdigkeiten oder in malerische Städte in der Umgebung. 

An drei aufeinanderfolgenden Tagen besuchten die in drei Gruppen aufgeteilten Teilnehmer abwechselnd den Freizeitpark "Fort Fun" und die Sommerrodelbahn samt Kletterpark Winterberg. Eine Gruppe blieb jeweils auf dem Zeltplatz, wo einige Betreuer Workshops anboten. Dort konnten die Jugendlichen ihrer Kreativität freien Lauf lassen und beispielsweise basteln, Sport treiben oder Musikinstrumente lernen. 

Zum Programm gehörten auch der Zeltlager-Klassiker „Wetten, dass …?“, ein Kino- und mehrere Discoabende sowie zum Abschluss ein imposantes Feuerwerk, das für staunende Gesichter sorgte. Zudem stellte die Kreisjugendfeuerwehr den Kindern wieder einen Menschenkicker, eine Hüpfburg und eine Wasserrutsche zur Verfügung. 

Wasserschlacht half gegen hohe Temperaturen

Dabei machten allerdings die hohen Temperaturen in der Mitte der Woche den Teilnehmern zu schaffen – Abhilfe verschaffte hier eine große Wasserschlacht. Dank eines sorgsam vom Landkreis und der Kreisjugendfeuerwehrleitung sowie der Stadt Rüthen ausgearbeiteten Hygienekonzepts spielte das Corona-Virus im Zeltlager kaum eine Rolle. 

In Erinnerung bleiben werden den Teilnehmern jedoch die vielen unterhaltsamen Aktivitäten, der Kontakt mit Gleichgesinnten über die eigenen Gemeinde- und Altkreisgrenzen hinaus, das vom Verpflegungszug des DRK Bissendorf servierte hervorragende Essen sowie viele neue Freund- und Bekanntschaften, die die Zeit des Kreiszeltlagers überdauern werden – in der Hoffnung, dass das nächste Zeltlager nicht erst wieder in vier, sondern im üblichen Rhythmus wieder in zwei Jahren stattfinden kann. 

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