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Willkommensbehörde

Hilfen bei psychischer Erkrankung oder Krise


Der Sozialpsychiatrische Dienst stellt unterstützende Hilfen für Menschen und deren Angehörige bereit, die durch eine psychische Erkrankung bzw. Störung, durch Suchtprobleme oder durch eine psychische Krise belastet sind.

Die Grundlage für diese Aufgabe ist das Niedersächsische Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen für psychisch Kranke (NPsychKG). Die vorrangigen Ziele sind es, psychische Erkrankungen als solche zu erkennen, die Problemlagen individuell zu erfassen und eine psychosoziale Stabilisierung durch geeignete Maßnahmen herbeizuführen.

Das multiprofessionelle Team besteht aus sozialpädagogischen, ärztlichen und psychologischen Fachkräften. Je nach Problemstellung - oft auch zeitnah - können Hausbesuche angeboten und durchgeführt werden. Die Arbeit - für Sie kostenfrei - ist vertraulich, da sie den Bestimmungen der Schweigepflicht unterliegt. Die Dienststellen sind in Osnabrück, Melle und Bersenbrück.

Information und Auskunft

Wir haben einen umfassenden Überblick über alle regionale und viele überregionale Hilfsangebote. Gern beantworten wir Ihre Anfragen und sagen Ihnen, an wen Sie sich wenden können. Oder wir erkundigen uns für Sie.

Beratung und Betreuung

Wir kennen uns mit den vielfältigen psychischen Störungsbildern gut aus und haben ein fundiertes Verständnis für individuelle Problemsituationen. Angehörige und Vertrauenspersonen werden von uns gerne mitberaten. Wir arbeiten mit allen Institutionen des Versorgungssystems zusammen und versuchen, Ihnen einen möglichst schnellen Zugang zu weitergehenden Hilfen zu vermitteln (s. a. § 6 u. § 10 NPsychKG).

Darüber hinaus können Sie auch unsere Gruppenangebote in Anspruch nehmen.

Krisenintervention und Beteiligung an Schutzmaßnahmen

Wenn schwerwiegende Erlebnisse aus eigener Kraft nicht mehr zu bewältigen sind, können wir Ihnen helfen, Wege zu Entlastung und Linderung zu finden.

Wenn eine psychische Krankheit oder Krise droht, außer Kontrolle zu geraten oder vielleicht auch gefährlich zu werden, können wir entsprechenden Hinweisen nachgehen und klären, ob eine Schutzmaßnahme gem. Gesetz erforderlich ist oder ob andere Möglichkeiten einer Lösung bestehen (s. a. § 13 NPsychKG: "Untersuchung").

Sozialpsychiatrischer Verbund

Als Geschäftsführung der PAR (Psychiatrische Arbeitsgemeinschaft in der Region) organisieren wir regelmäßige Mitgliederversammlungen, um aktuelle Entwicklungen zu besprechen, Informationen auszutauschen und die Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen zu fördern (s. a. § 8 NPsychKG). Daran angeschlossen sind mehrere ständige, z.T. von uns moderierte Arbeitskreise. Das sind Experten-Gremien, die sich für die PAR-Mitglieder mit unterschiedlichen Schwerpunkthemen befassen: Sucht, Wohnen, Arbeiten, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Gerontopsychiatrie.

Sozialpsychiatrischer Plan

Der „Sozialpsychiatrische Plan“ (über Angebot und Bedarf an Hilfen) wird von uns erstellt und fortgeschrieben (s. a. § 9 NPsychKG). Er enthält in übersichtlicher Form spezielle Informationen über Beratungsangebote, ambulante und stationäre Behandlung, Rehabilitation, Selbsthilfe etc. (s. Download Spalte rechts).

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