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Gesundheitskonferenz Osnabrücker Land

Gesundheitskonferenzen sind ein bewährtes Instrument, im Kreise der lokal oder regional Verantwortlichen und Engagierten gesundheitliche Probleme aufzugreifen, Lösungsstrategien zu entwickeln und gemeinsam an ihrer Umsetzung zu arbeiten.

GUT ZU WISSEN …

In der Gesundheitsregion Osnabrücker Land sind folgende Gruppen in der Gesundheitskonferenz vertreten: Altenheime, Apotheker, Arbeitskreis „Generationenverbindendes Wohnen“, Caritasverband, Ärzte, Diakonische Werke, DRK- Kreisverband, Ehrenamtslotsen, Elternräte von Stadt und Landkreis, Ernährungsfachkräfte, Fachdienst Jugend, Fachdienst Soziales, Hochschule Osnabrück, Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück, Gewinet, Hebammen, Fachberatungen für Kindertagesstätten, Kinderumwelt gGmbH, Krankenhäuser, Krankenkassen, Landesschulbehörde, Niedersächsische Akademie für Fachberufe im Gesundheitswesen, Pflegedienste, Referat für strategische Steuerung und Kreisentwicklung, Rheumaliga, Seniorenbeauftragte, Seniorenbeirat, Universität Osnabrück, Verbraucherzentrale, Zahnärzte.

Der Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück übernimmt Koordinations- und Kooperationsaufgaben. Die letzte Gesundheitskonferenz fand 2012 statt.

NETZWERKE

In den Netzwerken arbeiten Fachleute verschiedener Berufsgruppen zum jeweiligen Netzwerkthema zusammen. Es werden Daten recherchiert, Fakten zusammengetragen und Handlungsempfehlungen formuliert und Projekte auf den Weg gebracht. Des Weiteren werden Fachtagungen veranstaltet und Broschüren veröffentlich. Die Arbeit der Netzwerke wird in den jährlichen Gesundheitskonferenzen präsentiert.

Projekt: Trink!Wasser

Unser Ziel ist es, möglichst allen allgemeinbildenden Schulen in Stadt und Landkreis kostenlosen Zugang zu hygienisch-einwandfreiem und attraktiv-aufgesprudeltem Trinkwasser zu ermöglichen.

Oft trinken Kinder und Jugendliche in der Schule gar nicht oder nur sehr wenig, dies kann sich negativ auf die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit auswirken. Auch die Wahl der Getränke ist nicht immer Ideal, die beliebtesten Getränke (Softdrinks und Säfte) haben einen hohen Zucker- und Säuregehalt.

Das Projekt ist durch die Arbeit des Netzwerks Adipositas des Gesundheitsdienstes für den Landkreis und die Stadt Osnabrück entstanden. Das Projekt ist durch die Arbeit des Netzwerks Adipositas des Gesundheitsdienstes für den Landkreis und die Stadt Osnabrück entstanden.

Durch die kostenlose Versorgung mit Trinkwasser wollen wir den Schülern eine gute Alternative bieten und sie auch vom lästigen Schleppen der Trinkflaschen befreien.

Eine gute Versorgung mit ausreichend Flüssigkeit hat viele positive Auswirkungen auf den Körper, so zeigt zum beispiel eine aktuelle Studie des Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE), dass ein Wasserspender in der Schule (eine rege Nutzung vorausgesetzt) das Auftreten von Übergewicht verringert.

Neben der positiven Wirkung für die Gesundheit entstehen noch weitere positive Auswirkungen:

  • Kostenersparnis für die Eltern
  • weniger Gewicht in den Schultaschen
  • mehr Zeit für die Lehrer oder Mitarbeiter die sich sonst um die Getränkeversorgung gekümmert haben

Wenn sich eine Schule dafür entscheidet einen Wasserspender aufzustellen, muss sie nicht alle Kosten selber tragen. Durch die Kooperation mit den Wasserversorgern wird ein Teil der Kosten übernommen. Schulen mit einem Trinkwasserspender sollen langfristig mit einem Gütesiegel ausgezeichnet werden.

Netzwerk Pflege

Entstehungshintergrund: Demografische Einflüsse auf den Bedarf an Pflegeleistungen / Sicherstellung der Versorgung / Anforderungen an Qualität und Qualifikation / Reha vor Pflege / Gesundheit von Pflegenden und Gepflegten

Ziele: Das Bewusstsein der Bevölkerung für das Thema Pflege schärfen, aber auch bei den Pflegenden in der stationären und häuslichen Pflege. Pflege sollte als Teil des normalen Lebens begriffen werden. Des weiteren möchte das Netzwerk die Situation von hilfe- und pflegebedürftigen Menschen und ihrer Angehörigen stärken und Informationen und Anregungen bei der Gestaltung des Hilfe- und Pflegeprozesses bieten.

Netzwerksprecher: Katja Koch, Inhaberin von „Kompass - Schulung & Beratung im Gesundheitswesen

Mitglieder: Akademie des Klinikums Osnabrück, Ambulante Kranken-und Seniorenpflege SDH, Ambulante Pflegestation Communitas Nortrup, AWO Wohnen und Pflege Bramsche, BBW Berufsfachschulen AP / APH, Blomberg Klinik, Bad Laer, Caritas-Sozialstation Bersenbrück – Bramsche, Christophorusheim Bad Iburg, Circel-Pflegeberatung, Fa. Kompass Osnabrück, Freiberufliche Pflegeberatung, Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück, Hilfe + Pflege Agnes Schnitger GmbH, Katharina von Bora Haus Diakoniewerk Osnabrück gGmbH, Pflegedienst am Schölerberg, Pflegeheim Nortrup, Pflegestützpunkt,.PQSozial, Seniorenbeirat, Seniorenservicebüro, Seniorenwohnpark Weser GmbH "Haus Glandorf", Seniorenzentrum Dissen, Universität Bielefeld, Westerfeld Sozialeinrichtungen

Aktuelle Aktivitäten

 „Pflege als Teil des Lebens“ – Neue und erweiterte Auflage 2012
Es ist eine umfangreiche Broschüre (DIN A4 wegen der besseren Lesbarkeit) insbesondere für Ältere Menschen und deren Angehörige fertig gestellt worden.

Zu insgesamt 35 Themen finden sich Informationen und Kontakte:

Grundlagen

  • Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Leistungen der Pflegeversicherung, Medizinischer Dienst der Krankenversicherung (MDK),…

Unterstützungsmöglichkeiten und Pflegethemen

  • Pflegestützpunkt, Pflegeberatung, Neutrale Wohnberatung
  • Wie erkenne ich einen guten Pflegedienst: Qualitätskriterien von ambulanter Pflege in Form einer Checkliste helfen bei der Auswahl des richtigen Pflegedienstes
  • Alters- / Pflegeheim - Wie erkenne ich ein gutes Haus? Auch hier werden Leitfragen angeboten die bei der Auswahl eines geeigneten Heimes weiterhelfen und das Gespräch mit der Heimleitung erleichtern.
  • Tipps zur Einrichtung eines Pflegezimmers
  • Was tun, wenn die Pflege überfordert?
  • Auch am Ende gut umsorgt sein!: Informationen zur Hospiz- und Palliativversorgung in der Region Osnabrück

Besondere Pflegesituationen und Vorsorge

  • Blasen- und Darminkontinenz, Chronische Wunden, Dekubitus, Diabetes mellitus, MRSA – Bakterien
  • Schmerzmanagement in der Pflege
  • Demenz – Alzheimer: Informationen zu den Erkrankungen und Tipps für dem Umgang mit Demenz- Erkrankten
  • Prävention ist auch im Alter wichtig: Tipps zu Themen wie Mundgesundheit, Sturzprävention, Vorsorgeuntersuchungen
  • Seelische Gesundheit im Alter: Informationen und Beratungsmöglichkeiten

Allgemeine Themen

  • „Pflege -TÜV“ – was ist das?, Heimbeirat, Arbeitnehmer nutzen Pflegezeit, Haushaltshilfe aus Osteuropa, …

Die Verteilung der Broschüre erfolgt über Hausärzte, Neurologen, Apotheken, örtliche Behörden, Pflegedienste, Altenheime und Krankenhäuser. Derzeit wird an Informationsmaterial zum Thema Gesundheitsförderung für Pflegende gearbeitet.

Bisherige Aktivitäten

  • Veranstaltung „Gesundheitsförderung in der Langzeitversorgung
  • Engagement zur regionalen Inkontinenzversorgung
  • Veröffentlichung der ersten Broschüre „Pflege als ein Teil des Lebens“ mit 19 Themen

Netzwerk Psychische Gesundheit und geistige Fitness

Entstehungshintergrund: (falscher) Umgang mit psychischen Erkrankungen im Alter / Demenz / Suizid im Alter / Sucht im Alter / Lebenslanges Lernen / Senioren-Uni / Gedächtnistraining

Zielentwicklung GK 2007: Aufklärung und Information über psychische Erkrankungen im Alter. Aufzeigen der Möglichkeiten in den Bereichen Prävention und Behandlung, einschließlich der Suchtbehandlung im Alter.

Zielentwicklung GK 2008: Überarbeitung und Verbesserung des Flyers zu regionalen Angeboten.

Netzwerksprecherin: N.N.

Mitglieder: Suchtberatung und -therapie, Reha-Kliniken, Gesellschaft für Gehirntraining, Anti-Stigma-Kampagne Osnabrück, Gesundheitsdienst

Projekt: Flyer „Lebensfroh und fit“
Ein Flyer zu den Themen Sucht – Psychische Erkrankungen – Geistige Fitness – Bewegung – im Alter wurde entwickelt. Ältere BürgerInnen bzw. deren Angehörige finden in diesem Faltblatt Informationen, Anregungen und regionale Ansprechpartner. Der Flyer ist bereits vergriffen und wird überarbeitet.

Der aktualisierte Flyer des Netzwerkes ist im Dezember 2008 erschienen:

Netzwerk Adipositas

Entstehungshintergrund: Im Osnabrücker Land sind strukturierte Programme und Rehabilitationsangebote für Kinder- und Jugendliche und Erwachsene mit Übergewicht und Adipositas vorhanden.

Neben den therapeutischen Angeboten sind regionale zielgruppenspezifische Präventionsangebote und gesundheitsfördernde Konzepte notwendig. Es gibt bereits Projekte und Initiativen.

Sind aber vorhandene altersspezifische Präventions-projekte (z.B. Bewegungsförderung, gesunde Ernährung), Möglichkeiten der Diagnostik und Therapieangebote für die Betroffenen und ihre Familien ausreichend transparent? Sind aktuelle Daten über das genaue Ausmaß des Problems im Osnabrücker Land bekannt?

Zielentwicklung GK 2005:

  • Angebote für die Primärprävention und Sekundärprävention
  • Wissen / Handeln verbinden

Zielentwicklung GK 2007: Prävention von Übergewicht und Adipositas in jedem Alter

Zielentwicklung GK 2008: Zur Erreichung des Zieles "Prävention von Übergewicht und Adipositas in jedem Alter" haben sich innerhalb des Netzwerkes drei Untergruppen gebildet:

  • Schulverpflegung
    Mit verschiedenen Kooperationspartnern wird ein kurzer, prägnanter Handlungsfaden zur Optimierung von Mittagsverpflegung und Catering in Hinblick auf Gesundheit, Hygiene, usw. entwickelt.
  • Erwachsene
    Planung eines Fachtages in 2009 zum Thema betriebliche Gesundheitsförderung mit dem Schwerpunkt Übergewicht
  • frühkindliche Ernährung

Netzwerksprecher: N.N.

Mitglieder: Kinderhospital Osnabrück; Suchtberatung, Kliniken, Krankenkassen, Landwirtschaftskammer, freiberufliche Ernährungsberatung, Verbraucherzentrale, Verband der Landfrauen, Lehrerinnen, Stadtelternrat, Universität Osnabrück, Volkshochschule, Optifast, Fachhochschule Osnabrück, Gesundheitsdienst

Projekt: Broschüre: „Angebote in der Region“
An Ideen und Konzepten zur Prävention von Übergewicht und Adipositas mangelt es nicht, sehr wohl aber an Transparenz der vorhandenen Angebote.

Mit dieser Broschüre stellt das Netzwerk die vorhandenen bzw. die ihm bekannten Angebote und Projekte in der Region vor. Die Broschüre wurde in einer Auflage von 5000 Stück erstellt und an alle Kinder- und Jugendärzte sowie Hausärzte, Internisten, Apotheken, Schulen und Kindergärten incl. Elternvertreter, ferner an Familienbildungsstätten, Frauenbeauftragte und Sportvereine verteilt.

Projekt: Fachtagung „Prävention des Übergewichts in der Osnabrücker Region“
Ziel der Veranstaltung war es, einerseits die Teilnehmer als MultiplikatorIn in Ihrem Berufsfeld und vielleicht auch als MitstreiterIn im Netzwerk zu gewinnen, anderseits die Transparenz und Passgenauigkeit der Ideen und Konzepten zur Prävention von Übergewicht und Adipositas in der Osnabrücker Region zu erhöhen.
Ganz besonders sollte der Fachtag aber ein Forum zum Kennenlernen, der Information wie auch der weiteren Vernetzung sein. Die 130 Teilnehmer waren eine multidisziplinäre Mischung aus Kinder- und Jugendärztinnen / Allgemeinmedizinerinnen / Erzieherinnen / Lehrerinnen / Ernährungsberaterinnen und anderen. Impulsreferate wurden von Frau Prof. Zimmer und Frau Maasberg gehalten. In der Aktiven Pause stellten Netzwerkmitglieder an 14 Ständen Ihre Angebote rund um die Themen Übergewicht und Adipositas, gesunde Ernährung und Bewegung vor. In den anschließenden Workshops wurden gute Beispiele in Theorie und Praxis vorgestellt.

Netzwerk "Selbstständigkeit im Alter und neue Wohnformen"

Entstehungshintergrund: Gesundheitsförderung für Ältere / Wohnen im Alter / Unterstützungsmaßnahmen und –möglichkeiten / Soziale Netze / Mobilität

Zielentwicklung GK 2007: Erhalt der Eigenständigkeit im Alter, besonders im Bereich Wohnen. Um dieses Ziel zu erreichen sind gezielte Informationen erforderlich und es ist sicherzustellen, dass diese Informationen die Zielgruppe auch erreichen.

Zielentwicklung GK 2008:

  • Aufbau einer Datenbank auf der Basis der im Landkreis Osnabrück durchgeführten Befragung zu Alltagshilfen und Dienstleistungen im Alter.
  • Sensibilisierung für das Thema Wohnen im Alter

Netzwerksprecher: Herr Wilhelm Lemme, Landkreis Osnabrück, Fachdienstleiter Soziales

Nach der Gesundheitskonferenz 2007 haben die Netzwerke "Selbständigkeit im Alter" und "Versorgungsstrukturen" eine Zusammenführung zu einem Netzwerk mit Erweiterung um das Thema „Neue Wohnformen“ beschlossen, da beide Netzwerke eine fast gleiche Zielsetzung hatten

Netzwerkmitglieder Mitglieder: DRK-Kreisverband, Fachhochschule Osnabrück, Arbeitskreis „Generationenverbindendes Wohnen“, Gewinet, Wohnungsbau Grönegau GmbH, Referat für Strategische Steuerung und Kreisentwicklung, Seniorenbeauftragter der Stadt Osnabrück, Fachdienst Soziales, Büro für Selbsthilfe und Ehrenamt, Caritasverband Osnabrück, Gesundheitsdienst

Das Motto des Netzwerkes: Älter werden – miteinander – füreinander

Projekt: Flyer" „Wie will ich zukünftig leben und wohnen?“
Wie will ich zukünftig wohnen und leben? Unsere Erwartungen und Ansprüche auch an das Wohnen im Alter sind hoch: die meisten von uns möchten weiterhin so lange wie möglich selbständig in ihrer gewohnten Umgebung leben. Aber wie soll das konkret aussehen, insbesondere wenn die eigenen Kinder als Pflegende nicht in Frage kommen. Mit dem entwickelten Fragebogen zur Selbsteinschätzung kann man erfahren für welche Wohnform man die entsprechenden sozialen Kompetenzen als Voraussetzung mitbringt.

Projekt: Recherche "Regionale Dienstleistungen"
Es wurde ein Strukturfragebogen zur Ermittlung von Dienstleistungen und Alltagshilfen zur Förderung der Selbständigkeit älterer Menschen entwickelt.

Es werden damit sowohl ehrenamtliche als auch professionelle Dienstleistungen erhoben. Das Netzwerk hat dazu rund 350 Adressen zusammengetragen, diese wurden um Rückmeldung ihrer Angebote gebeten. Die Ergebnisse werden in einer Datenbank erfasst und veröffentlicht. Ferner stellen sie eine wichtige Arbeitsgrundlage für ein zukünftiges Seniorenservicebüro dar.

Netzwerk Zahngesundheit

Entstehungshintergrund: Der Kariesrückgang im Milchgebiss ist trotz Prophylaxe geringer als im bleibenden Gebiss. Dabei stellt die frühkindliche Karies (Early Childhood Caries) ein großes Problem dar.

Die Erhöhung des Sanierungsgrades im Milchgebiss ist wichtig, um eine regelgerechte Entwicklung des bleibenden Gebisses zu gewährleisten, eine gesunde Ernährung zu ermöglichen, die Sprachentwicklung nicht zu beeinträchtigen und die psychosozialen Folgen der zerstörten Gebisse zu mildern. Arbeiten alle wichtigen Akteure zusammen, um das Ziel der Verbesserung des Sanierungsgrades des Milchgebisses zu erreichen?

Zielentwicklung GK 2005:

  • Zahngesundheit, insbesondere Steigerung des Sanierungsgrades der Milchgebisse

Zielentwicklung GK 2007: Projekt „SENIOREN MIT BISS“ - Mundgesundheit ein Leben lang

Zielentwicklung GK 2008: Weiterarbeit mit dem Ziel: Mundgesundheit ein Leben lang

Netzwerksprecherin: Frau Dr. Brigitte Brunner-Strepp, Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück, Team Zahngesundheit

Mitglieder: niedergelassene Zahnärzte, Krankenkassen, Stadtelternrat, Fachberatung
Kindertagesstätten, kassenzahnärztliche Vereinigung, Gesundheitsdienst

Projekt: Sanierungsgrad im Milchgebiss
Studien zeigen, dass kariöse Läsionen im Milchgebiss nicht in ausreichendem Umfang mit Füllungen versorgt sind. Um den Sanierungsgrad zu erhöhen wurden in der Stadt Osnabrück daher die zahnärztliche Untersuchung in den Kindertagesstätten flächendeckend wieder eingeführt und ein Praxisbesuch für Vorschulkinder bei einem Patenzahnarzt angeboten.
Der Sanierungsgrad stieg seit dem Jahr 2005 um 12 %.

Projekt: Gesund Zähne von Anfang an
Schon in der Schwangerschaft kann der Grundstein für die Entwicklung eines gesunden Gebisses gelegt werden. Das Netzwerk Zahngesundheit entwickelte einen Flyer für werdende Mütter, der in Frauenarztpraxen zusammen mit dem Mutterpass ausgegeben wird; auch Hebammen verteilen dieses Faltblatt. Der Flyer steht ebenfalls in den Sprachen türkisch und russisch zur Verfügung. Bisher wurden mehr als 10.000 Faltblätter abgegeben.

Projekt: Senioren mit Biss

  • Aufgrund des demographischen Wandels hat die Anzahl von älteren und pflegebedürftigen Menschen, die nicht mehr in der Lage sind eine Zahnarztpraxis aufzusuchen, zugenommen. In einigen Alten- und Pflegeheimen des Landkreises Osnabrück wird daher eine mobile zahnärztliche Behandlung angeboten. Diese Form der zahnärztlichen Versorgung soll in der Region ausgebaut werden mit dem Ziel, dass jeder Patient die notwendige zahnmedizinische Behandlung erhält.
  • Bewohner in Alten- und Pflegeheimen sind nicht mehr alle in der Lage, selbständig die notwendige Mundhygiene durchzuführen. Daher haben die Pflegekräfte einen höheren Pflege- und Beratungsaufwand bezüglich Zahn- und Mundgesundheit, den diese in vielen Fällen nicht allein bewältigen können. Schulungen zur Mundgesundheit im Alter für das Pflegepersonal werden durchgeführt; Hilfen für pflegerische Maßnahmen aufgezeigt. Dieses Angebot soll für alle Einrichtungen gemacht werden.

Koordinatorenfunktion übernimmt das Netzwerk Zahngesundheit.

Rauchfreie Jugend

Entstehungshintergrund: Die Zunahme des Tabakkonsums bei Kindern und Jugendlichen, insbesondere auch das immer frühere Einstiegsalter, sind Besorgnis erregend.

Im Jugendgesundheitssurvey 2003 wurden im Auftrag der WHO 11 – 15-jährige Schüler befragt.

  • Von ihnen hatten ca. 20 % bei den 11-Jährigen, 50 % bei den 13-Jährigen und 70 % bei den 15-Jährigen schon einmal geraucht.
  • Das durchschnittliche Einstiegsalter der 15-Jährigen lag bei 12 Jahren.

Aufgrund dieser Daten hat der Gesundheitsdienst dieses Thema in die zweite Gesundheitskonferenz mit aufgenommen.

Zielentwicklung GK 2006:
In Anlehnung an die auf Landes- und Bundesebene formulierten Gesundheitsziele wurde in einer Arbeitsgruppe das Ziel formuliert, 10 „rauchfreie Schulen“ im Osnabrücker Land zu etablieren..

Bündnissprecherin: Frau Melanie Grimm, Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück

Mitglieder: BKK DER PARTNER, Caritasverband Osnabrück, Diakonieverbund Sucht, Krankenkassen, Landesschulbehörde; Arbeitskreis „smokefree“, Kinderklinik, Kreiselternrat, Gesundheitsdienst

Projekt: „Paten gegen Qualm“:
Dazu wurden prominente Paten aus den Bereichen Sport, Musik und Fernsehen gewonnen, die sich klar für das Nichtrauchen positionieren und bei der Zielgruppe als Vorbilder anerkannt werden.
Dem Bündnis ist es gelungen, Schüler, Schulen und Partner aktiv zu beteiligen. Insbesondere durch die Unterstützung von Persönlichkeiten konnte Gehör für das Anliegen gewonnen werden.

Projekt „Standpunkte“:
Ausgewählte Bündnispartner machen mit ihrem Foto und einem "Statement" ihren Standpunkt zum Thema Rauchen in einer interessanten Wanderausstellung öffentlich.

Die Ausstellung kann über Frau Grimm unter Tel. (05 41) 5 01-82 05 oder per Mail gebucht werden.

Seit Herbst 2007 hat die Ausstellung an zehn Standorten (Kreishaus Am Schölerberg, Rathaus Wallenhorst, Hauptschule und Realschule Wallenhorst, Ratsgymnasium Osnabrück, BBS Pottgraben, Haus der sozialen Dienste (Caritas), Marienhospital Osnabrück, Jugendgesundheitstag 2008, von Ravensberg Schule Bersenbrück) Station gemacht.

Gesundheitsförderung

Entstehungshintergrund: Viele Akteure im Gesundheitswesen und Organisationen bieten gesundheitsfördernde Programme im Osnabrücker Land an.
Transparenz bezüglich der verfügbaren Anbieter und Angebote ist eine wichtige Voraussetzung für interessierte Bürger, Gruppen oder Einrichtungen sich Partner für Projekte zu suchen oder sich gesundheitsfördernder Angebote zu bedienen. Ist ein Wegweiser Gesundheitsförderung für die Gesundheitsregion Osnabrücker Land sinnvoll und wenn ja, wie könnte er geschaffen werden?

Zielentwicklung GK 2005:
Erstellung eines Wegweisers für Angebote in der Gesundheitsförderung in Form einer Broschüre und im Internet.

  • Inhalte: Angebote im Bereich Gesundheitsförderung, Patientenschulungen, Beratungsangebote, Selbsthilfegruppen, ….
  • Zielsetzung ist dabei die Information für Ratsuchende und die gegenseitige Information der Akteure (Bestandsaufnahme/Ist-Analyse; Defizit-Analyse; Initiierung von Kooperationen; Vermeidung von Doppelvorhaltungen, u.a.


Zielentwicklung GK 2007:
Erstellung und Umsetzung einer regionalen Datenbank als Wegweiser in der Gesundheitsförderung

Zielentwicklung GK 2008:
Bildung eines Beirates zur wissenschaftlichen Unterstützung der internetbasierten Datenbank.

Netzwerksprecher: Prof. Dr. Karl Ernst von Mühlendahl, Kinderumwelt gGmbH

Mitglieder: Krankenkassen, Niedersächsische Akademie f. Fachberufe im Gesundheitswesen; Universität Osnabrück; Kinderumwelt gGmbH; Institut f. Bildung und Gesundheit e. V.; Büro f. Selbsthilfe und Ehrenamt; Kinderhospital Osnabrück; Apotheken, Gesundheitsdienst

Projekt: www.gesund-os.de
Praxen und Institutionen können ihre Angebote zur Gesundheitsförderung auf dieser Seite präsentieren.
Die Angebote werden durch die leicht zu bedienenden Suchfunktionen von Bürger sehr gut gefunden. Es besteht die Möglichkeit z. B. thematisch oder nach einem bestimmten Anbieter oder auch nach Angeboten in einem Ort zu suchen.

Vielleicht schauen Sie sich die Seite einmal an: www.gesund-os.de

Anregungen und Verbesserungsvorschläge sind erwünscht.

Für neue Anbieter steht Frau Maria Kröger als Ansprechpartnerin zur Verfügung: Tel. (05 41) 5 01-31 17

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