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Gelbfieberimpfungen und Reisemedizinische Beratungen

Im Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück werden Gelbfieberimpfungen und reisemedizinische Beratungen durchgeführt.

Unter den Reiseimpfungen ist die Gelbfieber-Impfung die einzige, die aufgrund internationaler Vereinbarungen an bestimmte Auflagen gebunden ist. Nach deutscher Rechtsprechung darf zwar grundsätzlich jeder niedergelassene Arzt impfen; die Gültigkeit der Bescheinigung einer Gelbfieberimpfung im internationalen Reiseverkehr ist jedoch an eine staatliche Zulassung gebunden. Im Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück liegt eine entsprechende Zulassung vor.

Diese Auflage ist bei globaler Betrachtung verständlich. Dabei geht es nicht nur um den persönlichen Schutz des Reisenden, sondern um die Verhinderung einer Ausbreitung des Erregers auf gelbfieberfreie Gebiete wie Asien und Ozeanien, wo es das Reservoir (Affen) wie auch den Vektor (Stechmücken) gibt, nicht aber den Erreger.

Öffnungszeiten der Impfstelle

Um längere Wartezeiten möglichst zu verhindern erfolgen Gelbfieberimpfungen nur nach vorheriger Terminvereinbarung. Minderjährige werden nur geimpft, wenn die schriftliche Einwilligung der Erziehungsberechtigten vorliegt. Bitte bringen Sie zum geplanten Impftermin Ihren Impfpass mit!

Hinweis: Den Informations- und Gesundheitsfragebogen können Sie vorab herunterladen und ausgefüllt zum Impftermin mitbringen, siehe rechte Spalte.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel. 0541-5013119


Das Gelbfieber, auch "Schwarzes Erbrechen" genannt, ist eine Infektionskrankheit, die durch das Gelbfieber-Virus ausgelöst wird. Das Virus gehört zur Familie der Flaviviren, es wird hauptsächlich durch den Stich der Gelbfiebermücke (Aedes aegypti) übertragen, eine tag- und nachtaktive Mücke. Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch gibt es nicht. Gelbfieber kommt in tropischen und subtropischen Gebieten in Südamerika und Afrika vor.


Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) treten weltweit jährlich etwa 200.000 Erkrankungen und 30.000 Todesfälle auf; wobei die Anzahl gemeldeter Fälle weit darunter liegt. Schätzungsweise 90% der Infektionen entfallen auf den afrikanischen Kontinent.

Die Infektion beginnt plötzlich mit hohem Fieber und allgemeinen Krankheitserscheinungen. Oft heilt die Krankheit danach aus. Es kann jedoch nach einer Woche zu einer dramatischen Verschlechterung mit Gelbsucht und Blutungen kommen, gefolgt von Herz-, Kreislauf-, Leber- und Nieren-Versagen. Diese Komplikationen führen oft zum Tode.

Vorbeugung: Impfung sowie Vermeiden von Mückenstichen in Gebieten, in denen Gelbfieber endemisch vorkommt durch geschlossene Kleidung und/oder Repellentien(link auf das Merkblatt "Schutz vor Stechmücken"). Bei Reisen in betroffene Gebiete wird dringend eine Impfung empfohlen, da insbesondere zugereiste, nicht-einheimische Personen von schweren Verlaufsformen betroffen sind. Der Impfschutz setzt bei 95% der Geimpften nach 10 Tagen ein und hält mindestens 10 Jahre.
 

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