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Augen auf beim Spargel- und Erdbeerkauf

Auf den Wochenmärkten, im Supermarkt und ab Hof finden sich ab Anfang April Spargel und Erdbeeren aus der Region, aus Deutschland oder aus dem Ausland. Die Erntezeit beginnt in Deutschland je nach Witterung Mitte bis Ende April und endet für den Spargel traditionell am 24.Juni zum Johannistag.

Erdbeeren haben etwas länger Saison. Sie sind den ganzen Sommer über bis in den Herbst hinein zu genießen. Durch verschiedene Anbautechniken (z.B. Spezialfolien, Bodenheizung und Gewächshaus) beginnt die Saison auch in Deutschland schon bei frostigen Nachttemperaturen. Optisch ist das Edelgemüse und die roten Beeren aus dem In- oder Ausland für den Verbraucher schwer oder gar nicht zu unterscheiden. 

Lassen Sie sich nicht in die Irre führen:

  • Südländischer Spargel wird gerade in der Anfangszeit gerne „eingedeutscht“.
  • Verkaufsschlager wie „Glandorfer Spargel“ werden angepriesen, obwohl in Glandorf noch nicht ein Spargel gestochen wurde. Dies ist  keine „geschützte geografische Angabe“  für die Herkunft wie z.B. bei bestimmten Käsesorten, aber eine Frage an den Verkäufer ist es wert, wo denn nun der Spargel herkommt.
  • Erdbeeren werden mit dem Hinweis „deutsche Sorte“ angepriesen. Dies bedeutet nicht, dass die Erdbeeren aus Deutschland stammen. Sie können ihren Ursprung in Niederlande oder Südafrika haben.

Wie können Sie sich vor Täuschung schützen?

Achten Sie beim Kauf auf das Schild an der unverpackten Ware. Es muss folgende Informationen beinhalten:

  • die Verkehrsbezeichnung z.B. Erdbeeren oder Spargel
  • das Ursprungsland ( Land, wo das Lebensmittel geerntet wurde) z.B. Deutschland
  • Preis/kg
  • Vermarktungsnorm bei Äpfel, Birne, Erdbeeren, Gemüsepaprika, Kiwi, Pfirsiche, Salate, Tafeltrauben, Tomaten und Zitrusfrüchten

Auch ein Vergleich zwischen den Angaben auf dem Schild und auf dem Karton, in dem die Ware angeboten werden, ist immer lohnenswert.

Hygiene-Regeln schützen vor Krankheiten

Es kann sich jeder durch die Einhaltung einiger einfacher Hygiene-Regeln vor Krankheiten schützen. Wenn Kinder oder ältere Menschen mit im Haushalt leben, ist dies sehr wichtig, weil diese besonders empfindlich sind. Auch durch Hygiene in der Küche können Sie eindämmen, dass Lebensmittel vorzeitig verderben. Viele Menschen denken, die Toilettenbrille trage viele Keime - dabei kann es der  Spülschwamm sein kann, gefolgt vom Kühlschrank.

1 . Persönliche Hygiene

Händewaschen, bringt das was?
Über unzureichend gereinigte Hände werden oft Krankheitserreger auf Lebensmittel übertragen.

Eine sorgfältige Händereinigung sollte mit Seife unter fließendem warmem Wasser erfolgen. Für Hände und Geschirr sollten getrennte Handtücher verwendet werden. Wechseln sie sie regelmäßig und waschen sie diese bei mindestens +60°C.

Wenn für das Händewaschen kein fließendes sauberes Wasser zur Verfügung steht (z. B. beim Picknick oder auf Reisen), stellen mit Reinigungsmitteln getränkte feuchte Tücher eine Alternative dar.

Wunden gut abdecken
Wunden können mit Mikroorganismen infiziert sein, die zu den Lebensmittelvergiftern zählen. Offene Wunden dürfen deshalb nicht mit Lebensmitteln in Berührung kommen. Zum Schutz die Wunde mit einem wasserdichten Pflaster oder einem Gummihandschuh abdecken.

Nicht auf Lebensmittel husten oder niesen
Im Nasen- und Rachenbereich finden sich auch beim gesunden Menschen Keime. Tröpfchen mit diesen Keimen können auf Ihre Speisen gelangen. Wenden Sie sich deshalb beim Niesen oder
Husten von Lebensmitteln ab.

2 . Lebensmittelhygiene

Rohe und erhitzte Lebensmittel trennen
Lassen Sie Geflügel und Fleisch im Kühlschrank auftauen.

Zum Beispiel Fleisch, Geflügel und Fisch getrennt von anderen Lebensmitteln zubereiten. Wenn diese Lebensmittel mit Speisen in Berührung kommen, die nicht mehr erhitzt werden, kann es zu einer Keimübertragung kommen. Dies gilt auch wenn zum Beispiel Salat mit dem gleichen Messer oder auf dem gleichen Holzbrett geschnitten wird, auf dem zuvor Geflügel vorbereitet wurde.

Richtig auftauen
Lassen Sie Geflügel und Fleisch im Kühlschrank auftauen. Entfernen Sie dazu die Verpackung, legen Sie das Teilstück in ein Gefäß (am besten auf einen Siebeinsatz) und stellen Sie dieses abgedeckt in den Kühlschrank. Die Auftauflüssigkeit kann Salmonellen enthalten, deshalb auf jeden Fall wegschütten!

Geflügel, Hackfleisch, Fisch und Eierspeisen auf jeden Fall ganz durchgaren
Diese Lebensmittel sind besonders häufig mit Salmonellen oder anderen Krankheitserregern besiedelt, die erst bei Kerntemperaturen von 70 bis 80 Grad Celsius sicher abgetötet werden. Beim Grillen oder Fleisch-Fondue essen separate Gabeln und Teller für die rohen Lebensmittel, speziell für das Fleisch, verwenden.

3. Küchenhygiene

Arbeits- und Lagerflächen sauber halten
Arbeitsflächen und Schneidbretter sollten Sie stets sauber halten. Hier halten sich bei unzureichender Reinigung viele Bakterien, die dann auf andere Lebensmittel gelangen, die später bearbeitet werden. Benutzen Sie für rohe und gekochte Lebensmittel am besten verschiedene Schneidebretter. Mit etwas Spülmittel und heißem Wasser halten Sie Ihre Arbeitsflächen und -Bretter einfach sauber, Bretter an der Luft trocknen lassen.

Spül- und Putzlappen wechseln
Legen Sie sich speziell für die Küche Putzlappen und Küchenschwamm zu. Regelmäßig gewechselt bieten sie Bakterien keinen Nährboden. Küchenschwämme und -tücher sowie Handtücher am besten täglich wechseln, vor allem nach der Zubereitung von Eiern und Fleisch.

Der richtige Geräteumgang
Beim Kauf von Küchengeräten oder den Arbeitsflächen sollte man darauf achten, dass Sie glatte Oberflächen und nicht zu viele Kanten und Ritzen haben, weil sich in diesen, besonders wenn Sie feucht sind, sehr gut Keime halten können.

Der Kühlschrank beinhaltet leicht verderbliche Lebensmittel. Deshalb ist die Hygiene im Kühlschrank besonders wichtig. Er sollte regelmäßig, etwas einmal im Monat mit Essigwasser ausgeputzt werden und mindestens 2-mal jährlich abgetaut werden. „Befreien“ sie ihrem Kühlschrank auch öfter von verdorbenen oder schon länger abgelaufenen Lebensmitteln.

Die Temperatur im Kühlschrank sollte unter 7 Grad Celsius liegen; leicht verderbliche Lebensmittel wie Fleisch gehören immer ganz unten in den Kühlschrank, weil es dort am kältesten ist.

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