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Willkommensbehörde

Projekte für besondere Zielgruppen

Die MaßArbeit (Jobcenter) betreut alle erwerbsfähigen Menschen im Landkreis Osnabrück, die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) II erhalten. Die Bandbreite an beruflichen Qualifikationen und die Nähe zum Arbeitsmarkt sind sehr unterschiedlich: Die MaßArbeit geht deshalb mit verschiedenen maßgeschneiderten Projekten auf die unterschiedlichen Zielgruppen zu:

Berufsorientierungsmaßnahmen 2016 bis 2018

Berufsorientierungsmaßnahmen 2016 - 2018

Im Zeitraum 01.01.2016 bis 30.06.2018 fördern die Agentur für Arbeit Osnabrück und der Landkreis Osnabrück durch die MaßArbeit kAöR Maßnahmen zur Berufsorientierung (BOM). Die Maßnahmen sind zusätzlich zum curricularen Lehrplan zu organisieren und sind nachrangig zu den Modulen der ‚Koordinierungsstelle Berufsorientierung‘ in Hannover.

Ab sofort stehen für die Beantragungen sowie Abrechnung von Berufsorientierungsmaßnahmen ab 01.08.2017 neue Unterlagen bereit - schon beantragte Maßnahmen müssen nicht überarbeitet werden.

Die Maßnahmen sollen wie jedes Jahr der Verbesserung der Wahrnehmung der eigenen Stärken, der Verbesserung der beruflichen Orientierung dienen und die zielorientierte Berufswegplanung fördern sowie über Berufe und ihre Anforderungen informieren.

Info an die Schulen: Die Berufsorientierungsmaßnahmen (BOM) müssen von den Förder-, Haupt- und Oberschulen im Vorfeld mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit abgestimmt werden. Bitte prüfen Sie jeweils, ob über die Koordinierungsstelle Berufsorientierung (KoBo) inhaltsgleiche bzw. inhaltsähnliche Maßnahmen angeboten und gefördert werden können. Sollte dies der Fall sein, haben diese Vorrang, und eine Antragstellung ist direkt bei der Koordinierungsstelle Berufsorientierung vorzunehmen.

Informationen und die Plattform zum Anmelden der Bedarfe finden Sie hier: www.kobo-online.de.

Wir möchten Sie bitten, sich mit Ihren zuständigen Berufsberatern in Verbindung zu setzen und die geplanten Projekte zu besprechen. Danach sollten Sie sich mit dem zertifizierten Träger, den sie beauftragen wollen, zusammensetzen oder aber ihr Projekt bei der KoBo beantragen.

Die Beauftragung des Trägers muss schriftlich per Vordruck erfolgen. Sie ist mit dem Antrag bei der MaßArbeit einzureichen. Die Berufsorientierungsmaßnahmen können Schuljahresbezogen geplant werden.

Info für Träger der Maßnahmen: Es ist möglich Sammelanträge zu stellen. Das bedeutet, dass Sie bei ein und derselben Maßnahme mehrere Durchführungen an verschieden Schulen oder an einer Schule in mehreren Klassen in einem Antrag abarbeiten können. Die Maßnahmen können jahresübergreifend beantragt und abgerechnet werden.

Wichtig: es werden keine Verpflegungskosten übernommen, reine Anschaffungen von Material sowie Anschaffungen über 150 €, Fahrkosten können nur übernommen werden, wenn sie in einem direkten Zusammenhang mit den Inhalten einer Maßnahme stehen, Koordinierungskosten können max. bis zur Höhe von 9,9% der Gesamtkosten angerechnet werden. Jedem Antrag muss eine separate und detaillierte Kostenkalkulation beigefügt werden.

Bei Fragen zur formellen Abwicklung wenden Sie sich bitte an Sylvia Schnorrbusch 0541 – 501 3143 oder per Mail sylvia.schnorrbusch@massarbeit.de, bei inhaltlichen Fragen bitte an den zuständigen Berufsberater.

Es gibt keine Antragsfristen.  

Einstiegsqualifizierung (EQ)

Die Einstiegsqualifizierung ist ein Angebot an junge Menschen mit individuellen eingeschränkten Vermittlungsperspektiven. Sie richtet sich an die Jugendlichen, die ihre Schulpflicht erfüllt haben und keinen Ausbildungsplatz gefunden haben.

Durch eine Kombination von Arbeiten und Lernen können die Jugendlichen in das Berufsleben starten. Sie lernen den Betrieb und das Berufsleben kennen und können erste Fertigkeiten entwickeln. Für die Betriebe bietet die Einstiegsqualifizierung die Chance, die praktischen Begabungen der Jugendlichen zu erleben. Die Tätigkeiten und Inhalte der Qualifizierung sind Bestandteile staatlich anerkannter Ausbildungsberufe. Dadurch ist der Übergang in eine Ausbildung  jederzeit möglich.

Die Dauer der Einstiegsqualifizierung beträgt in der Regel zwischen sechs und zwölf Monaten. Diese Zeit kann auf eine nachfolgende betriebliche Ausbildung angerechnet werden. Die Betriebe erhalten eine Förderung für die entstehenden Personalkosten und zahlen den Jugendlichen in der Regel 216,00 € aus. Es ist eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.

Bei Fragen wenden Sie sich an Vera Ritter, Telefon 0541 501-4190 oder per Mail ritter@massarbeit.de.

Anträge Einstiegsqualifizierung und weitere Informationen:

ESF-Bundesprogramm zur Integration von Langzeitarbeitslosen

Das ESF-Bundesprogramm bietet Menschen, die längere Zeit ohne Arbeit sind, eine langfristige berufliche Perspektive: Durch die gezielte Förderung von Arbeitsplätzen, die intensive Begleitung nach der Arbeitsaufnahme und die Möglichkeit von passgenauer Qualifizierung.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie in unserem Flyer, den Sie hier herunterladen können.

Das „Programm zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit“ wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.


Arbeitsgelegenheiten

Bei den Arbeitsgelegenheiten (AGH) handelt es sich um zusätzliche und gemeinnützige Tätigkeiten mit dem Ziel, die soziale und berufliche Integration der erwerbsfähigen Leistungsempfänger nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) II zu fördern und ihre Beschäftigungsfähigkeit zu erhalten. Einrichtungen, die Arbeitsgelegenheiten zur Verfügung stellen möchten, müssen einen Antrag auf Durchführung einer AGH nach §16d SGB II im Original mit kompletten Unterlagen (Kopien) bei der MaßArbeit kAöR jobcenter, Am Schölerberg 1, 49082 Osnabrück einreichen. Die Prüfung des vollständigen Antrages dauert in der Regel zwei bis drei Wochen, der Bewilligungsbescheid ist in der Regel zunächst auf zwei Jahre befristet.

Die Formulare können am PC / Rechner ausgedruckt und anschließend ausgefüllt und unterschrieben werden. Für jede Arbeitsgelegenheit ist ein eigener Antrag erforderlich, es sei denn, es handelt sich um mehrere Stellen in einem identischen Arbeitsbereich. Ansprechpartner ist Holger Bohlen, Tel. 0541/501-4390, E-Mail: bohlenh@massarbeit.de

Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

Um sich in einem neuen Land möglichst schnell heimisch zu fühlen, ist die berufliche Integration ein wichtiger Schritt. Menschen mit Zuwanderungsgeschichte erhalten im Landkreis Osnabrück dabei durch das Migrationszentrum besondere Unterstützung.

 

Frauen.Leben.Job

Mit der Initiative Frauen.Leben.Job. unterstützt der Geschäftsbereich Wirtschaft und Arbeit Frauen gezielt dabei, (wieder) ins Berufsleben einzusteigen. Der demografische Wandel zeigt deutlich, dass alle Beschäftigungspotentiale ausgeschöpft werden müssen, um dem drohenden Fachkräftemangel zu begegnen. Eine Zielgruppe sind Frauen.

Die Initiative arbeitet mit mehreren Bausteinen: Zum einen wirbt sie für Teilzeitausbildung, die besonders für alleinerziehende Frauen eine echte Alternative darstellt. Weitere Bausteine sind der Unternehmer-Wettbewerb der Initiative für Beschäftigung (Ifb!) „Job und Familie – So geht beides“, ein Sprechtag der WIGOS zum Thema „Möglichkeiten der Gestaltung  familienfreundlicher Arbeitsplätze in Unternehmen“ sowie ein engmaschiges Netz von Hilfen in Zusammenarbeit mit Schulen und freien Trägern zur Begleitung junger Mädchen und Frauen im Übergang von Schule zum Beruf.

Ausbildung in Teilzeit

Viele alleinerziehende Frauen im Landkreis Osnabrück haben keine abgeschlossene Ausbildung. Obwohl sie hoch motiviert sind, scheuen sie oft den Einstieg in eine Vollzeit-Ausbildung, weil sie weiterhin ihre Kinder intensiv betreuen möchten. Für sie ist eine Teilzeitausbildung oft ein guter Weg, um auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Die Möglichkeit, eine Ausbildung in Teilzeit zu absolvieren, existiert seit 2005. Durch die Verabschiedung des § 8 des Berufsbildungsgesetz (BBiG) kann die Ausbildungszeit verkürzt oder verlängert werden. Dazu müssen der ausbildende Betrieb und der/die Auszubildende gemeinsam einen Antrag an die zuständige Stelle (etwa die Industrie- und Handelskammer oder die Handwerkskammer) richten.

Die Rahmenbedingungen

In der Regel heißt Teilzeitausbildung 75% der regulären Arbeitszeit. Die wöchentliche Arbeitszeit liegt dann bei rund 30 Stunden (21 Stunden im Betrieb) inklusive Berufsschule. Im gemeinsamen Austausch mit Auszubildenden und der Kammer kann jedes Unternehmen individuell entscheiden, wie die tägliche Arbeitszeit aussieht. Wichtig: Die Ausbildung wird trotz der verkürzten Arbeitszeit normalerweise nicht verlängert. Die Berufsschule wird voll besucht, hier gibt es keine Verringerung der Unterrichtsstunden. Liegt eine besonders gute Qualifizierung der oder des Auszubildenden vor, kann in Ausnahmefällen auf einen Besuch der Schule verzichtet werden. Dies setzt aber das Einverständnis des Betriebs, der Auszubildenden, der Kammer, sowie der Berufsschule voraus. Weitere Informationen erhalten Sie bei der MaßArbeit, Tanja Repkewitz, Tel. 0541 / 501-4189.

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