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Übergangsmanagement Schule-Beruf

Das Übergangsmanagement Schule – Beruf bündelt und vernetzt die Angebote im Übergang zwischen Schule und Beruf und vermittelt junge Menschen in Ausbildung und Arbeit. Ziel ist

  • die Stärkung der gesellschaftlichen Teilhabe junger Menschen - Jugendsozialarbeit
  • die verbesserte Chancengleichheit benachteiligter Jugendlicher im Bildungssystem
  • die  Entwicklung beruflicher Perspektiven und die Integration in Arbeit und Ausbildung sowie
  • die Sicherung des Fachkräftebedarfs im Landkreis Osnabrück. 

Die sozial-, schul- und berufsbezogenen Hilfen des Übergangsmanagements sind umfassend angelegt. Neben der Vermittlung von Fähig- und Fertigkeiten sowie persönlichen Qualifikationen werden die jungen Menschen in ihrer individuellen Entwicklung unterstützt. Zu den Angeboten zählen Beratung, Begleitung, Förderung schulischer und beruflicher Abschlüsse, die Besetzung freier Ausbildungsstellen und die Unterstützung von Unternehmen bei der Nachwuchsgewinnung und während der betrieblichen Ausbildung.

ÜBERGANGSMANAGEMENT SCHULE-BERUF 
Handlungsfeld
 
Ziel: Jeder Schulverweigerer, insbesondere, die im SGB II Leistungsbezug, erhalten ein Angebot zur Vermeidung des Schulabbruches und zur Erreichung eines Schulabschlusses.
 
Handlungsstrategien
1. Umsetzung und Erweiterung der Handreichung Schulverweigerung und des Online-Portals Schulverweigerung.
2. Umsetzung präventiver Ansätze gegen Schulverweigerung.
3. Beratung und Begleitung von jugendlichen Schulverweigerern ab 14 Jahren und Unterstützung der Eltern.
4. Finanzierung der Projektplätze zur außerschulischen Schulpflichterfüllung in Jugendwerkstätten.
Handlungsfeld
 
Ziel: Jeder junge Mensch, insbesondere Schulpflichtige im SGB II Leistungsbezug erhält ein Angebot mit dem Ziel der beruflichen Integration in den ersten Arbeitsmarkt und eine entsprechende nachgehende Begleitung.
 
Handlungsstrategien
1. Beratung, Vermittlung und Begleitung am Übergang Schule und Beruf.
2. Besetzung freier Ausbildungsstellen.
3. Unterstützung während der Ausbildung für Auszubildende und Ausbildungsbetriebe.
4. Vernetzung der Akteure im Übergang Schule und Beruf.
5. Veranstaltungen zum gelungenen Übergang in Ausbildung und Arbeit.
Handlungsfeld
 
Ziel: Aufbau tragfähiger Kooperationsstrukturen mit dem Ziel, Unternehmen eine systematische Nachwuchsgewinnung zu ermöglichen.
 
 
Handlungsstrategien
1. Förderung und Gründung von regionalen Netzwerken zur Zusammenarbeit von  Unternehmen und Schulen.
2. Gründung von Patenschaften zwischen Unternehmen und Schulen.
3. Verankerung der Kooperation in Unternehmensstrategien.
4. Besetzung von freien Ausbildungsstellen.

Das Übergangsmanagement schließt die Schnittstelle zwischen den Rechtskreisen SGB II, SGB III, SGB VIII, SGB XII, der Bildungskoordination des Landkreises Osnabrück und den Allgemein- und Berufsbildenden Schulen. Das Übergangsmanagement trägt damit zu einer verbesserten Kooperation und Koordination der Akteure bei. In Zusammenarbeit mit kommunalen und freien Akteuren setzt die Unterstützung des Übergangmanagements zur beruflichen und sozialen Integration schon vor dem Schulabschluss ein.

Im Rahmen der Netzwerkarbeit, arbeitet das Übergangsmanagement mit Betrieben, Schulen, Eltern, der Agenturen für Arbeit, den Jugendwerkstätten oder Bildungsträgern eng zusammen.

Handlungsfeld Ausbildungslotsen

 

Die Ausbildungslotsen unterstützen junge Menschen zwischen 15 und 26 Jahren auf dem Weg in die und während der Ausbildung. Ziel ist die Erreichung eines Schulabschlusses, der erfolgreiche Übergang in Ausbildung und Arbeit sowie ein Berufsabschluss.

Die Ausbildungslotsen beraten junge Menschen,

  • die keine klaren beruflichen Aussichten haben,
  • schulische Schwierigkeiten haben,
  • die Probleme lösen möchten, die den beruflichen Einstieg behindern
  • die Schwierigkeiten in der Ausbildung haben.

Die Ausbildungslotsen unterstützen Unternehmen:

  • bei der Nachwuchsgewinnung
  • bei Schwierigkeiten mit einem Auszubildenden
  • bei der Steigerung der Ausbildungsqualität

 Die Ausbildungslotsen

  • klären berufliche Ziele
  • schreiben Bewerbungen mit den Jugendlichen
  • üben Einstellungstests und Vorstellungsgespräche
  • suchen nach Ausbildungsstellen, Schul-,  Qualifizierungs- und Praktikumsangeboten
  • vermitteln in den ersten Arbeitsmarkt und
  • halten Kontakt auch nach der Vermittlung in Ausbildung und Arbeit.

Je nach Einzelfall greifen die Ausbildungslotsen auf ein Netzwerk vorhandener Hilfen zurück und führen die unterstützenden Hilfen der unterschiedlichen Institutionen zusammen. Die Ausbildungslotsen nehmen über die Schulsozialarbeit, die Lehrkräfte, die Außenstellen der MaßArbeit, der Berufsberatung und anderen Institutionen Kontakt zu den Jugendlichen auf. Jeder Jugendliche kann sich aber auch direkt bei den Ausbildungslotsen melden. Das Angebot ist kostenlos.

Pro-Aktiv-Center

Das Pro-Aktiv-Center ist ein Förderprogramm des Landes Niedersachsen und des Europäischen Sozialfonds. Ziel ist die berufliche und soziale Integration benachteiligter junger Menschen. Grundlage ist der § 13 SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz). Die Fördermittel des Pro-Aktiv-Centers unterstützen die Tätigkeit der Ausbildungslotsen.

Handlungsfeld Schulverweigerung

Seit 1999 engagiert sich der Landkreis Osnabrück im Bereich der Vermeidung von  Schulverweigerung und der inner- und außerschulischen Unterstützung von jungen Schulverweigerern und deren Eltern. Ziel ist es, für jeden Schulverweigerer ein Angebot zur Vermeidung des Schulabbruches und zur Erreichung eines Schulabschlusses vorzuhalten.  

Koordination Fachbereich Schulverweigerung

Aufgabe der Koordinierungsstelle Schulverweigerung ist die Vernetzung der Akteure im Bereich Schulverweigerung sowie die fachliche Begleitung und Konzeptionierung der bestehenden Angebote. Hierzu gehören im Besonderen die Weiterentwicklung der Handreichung zum Umgang mit Schulverweigerung in der Schule und die Erhebung von Zahlen und Daten zur Schulpflichtverletzung.

Fachberatung Schulverweigerung  

Die Fachberatung Schulverweigerung ist ein Angebot für schulverweigernde Jugendliche ab 14 Jahren, deren Eltern und Schulen. Frühzeitig wird eine Beratung sowie die Vermittlung individueller Hilfen mit dem Ziel der Reintegration in Schule und/oder zur Vermeidung eines Schulabbruches initiiert. Die Fachberatungsstelle koordiniert die einzelfallbezogenen Hilfen und steuert den Prozess der Förderplanung.

Die Fachberatung Schulverweigerung hat jährlich zu durchschnittlich 150 Schulverweigerern Kontakt. Der größte Teil der Jugendlichen wird in ein außerschulisches Angebot zur Schulpflichterfüllung vermittelt. Einige Jugendliche können aufgrund einer intensiven Begleitung durch die Fachberatung an der Herkunftsschule verbleiben und zu einem regelmäßigen Schulbesuch motiviert werden.

Handlungsfeld Schule-Wirtschaft

Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen verbessern die Chancen auf Praktikums- und Ausbildungsplätze. Indem Schulen und Unternehmen gemeinsam die Verantwortung für die Unterstützung bei der Gestaltung von Bildungs- und Berufsbiografien junger Menschen übernehmen, stärken sie den Wirtschaftsstandort und minimieren dauerhaft die Abwanderung von potentiellen Fachkräften in andere Regionen.

Die Servicestelle Schule-Wirtschaft unterstützt bei der Organisation und Koordination einer flächendeckenden Zusammenarbeit zwischen weiterführenden Schulen und Unternehmen zur Verbesserung der Berufsorientierung, zur Gestaltung des Übergangs zwischen Schule und Arbeitswelt sowie zur Besetzung freier Ausbildungsstellen.

Was wir bieten:

  • Schaffung eines Austausches zwischen Schulen und Betrieben in regelmäßigen Netzwerktreffen
  • Organisation von Ausbildungsmessen und Berufsorientierungsveranstaltungen
  • Beratung der Unternehmen und Schulen zu möglichen Kooperationsformen
  • Vermittlung einer zum Profil des Unternehmens passenden Schule in der Region
  • Anbahnung und Begleitung der Kooperationen mit dem Ziel, die Berufsorientierung, Berufswahl- und Ausbildungsvorbereitung der zukünftigen Auszubildenden zu stärken
  • Begleitung, Fortentwicklung und Evaluation von bestehenden Kooperationen
  • Unterstützung bei der Suche nach Azubis
  • BINKOS als Praktikumsvermittlungsplattform

Wie profitieren Sie als Unternehmen?

  • Sie lernen zukünftige Auszubildende früher kennen und  können sie an sich binden.
  • Durch praxisorientierte Projekte an Schulen und mit SchülerInnen können Sie Einfluss auf die Qualität der Ausbildungsreife nehmen.
  • ¼ der Jugendlichen eines Jahrgangs erreichen keinen Schulabschluss oder brechen ihre Ausbildung ab. Bis zu 1/3 der Studierenden beendet das Studium nicht. Praxisorientierte Berufsvorbereitung verringert die Abbruchquote, wodurch mehr Auszubildende langfristig an Ihr Unternehmen gebunden werden.
  • Die Unternehmen können mit Jugendlichen rechnen, die auf die Arbeits- und Berufswelt vorbereiten sind.
  • Durch den frühzeitigen Kontakt zu Schülerinnen und Schülern können Sie den Gesamtaufwand für Rekrutierung mittelfristig reduziert und erreichen einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Unternehmen.
  • Gesellschaftliches Engagement bzgl. der Unterstützung bei der Gestaltung von Bildungs- und Berufsbiographien junger Menschen steigert Ihr Image im Sinne der „Corporate Social Responsibility“ und trägt zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts bei.
  • Sie präsentieren sich als attraktiver Arbeitgeber für potentielle Fachkräfte.
  • Sie bekommen Einblick in Aufgaben, Methoden und Möglichkeiten der Schulen und können den Schulalltag mitgestalten.

Wie profitieren Sie als Schule?

  • Durch praxis- sowie anwendungsorientierte Projekte und unternehmerische Begleitung werden die Berufsorientierungsangebote Ihrer Schule erweitert.
  • Realen Fragen und Aufgabenstellungen und Aufträgen des Partnerunternehmens aus der Betriebspraxis verleihen Projekten und Unterrichtsinhalten einen Ernstcharakter und verstärken den Realitätsbezug.
  • Lehrkräfte haben die Möglichkeit, sich im Austausch mit Unternehmensvertretern in ökonomischen, technischen und Personalfragen auf dem Laufenden zu halten.
  • In praxisorientierten Projekten erlernen die Schülerinnen und Schüler neue Handlungsstrategien.
  • Sie erhalten einen langfristigen Kooperationspartner zur Umsetzung des Bildungsauftrags bezüglich der Berufsorientierung an weiterführenden Schulen mit Verankerung im Schulprogramm.
  • Sie präsentieren sich als zukunftsorientierte Schule mit gesellschaftlicher Verantwortung.   

Für weitere Informationen besuchen Sie uns auf unserer Homepage unter www.binkos.de/schule-wirtschaft

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