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Migrationszentrum

Zuwanderer umfassend dabei zu unterstützen, sich in ihrer neuen Heimat wohl zu fühlen, ist das zentrale Anliegen des Migrationsmanagements des Landkreises Osnabrück. Ein wesentlicher Baustein dieses Konzeptes ist das Migrationszentrum des Landkreises Osnabrück in Trägerschaft der MaßArbeit.

Das Migrationszentrum steht allen Zuwanderern im Landkreis Osnabrück offen: Das umfasst sowohl neu aus dem Ausland zugewanderte Menschen und ihre Familien, als auch Menschen mit Migrationshintergrund, die bereits seit längerem im Osnabrücker Land leben. Der Aufenthaltsstatus spielt dabei keine Rolle. Ziel der Arbeit des Migrationszentrums ist die langfristige und nachhaltige Integration aller Zuwanderer in Bildung, Ausbildung und Arbeit.

Zu den Aufgaben des Migrationszentrums gehören

  • eine umfassende Beratung Neuzugewanderter zur Erstorientierung unabhängig vom jeweiligen Aufenthaltsstatus;
  • eine Bestandsaufnahme der familiären und sozialen Situation, des Sprach- und Bildungsniveaus, der sozialen Kompetenzen sowie der mitgebrachten beruflichen Erfahrungen. Im Rahmen des so genannten Profiling-Gesprächs werden auch die Erwartungen und Zielsetzungen der Migrantin / des Migranten erörtert;
  • eine zielgerichtete Beratung und bedarfsgerechte Vermittlung in den Bereichen Weiterbildung, Berufsanerkennung und Arbeit auf der Basis der umfassenden Bestandsaufnahme;
  • eine Integrationsstrategie für jeden beratenen Menschen, die mit Hilfe des Migrationszentrums und aller relevanter Akteure entwickelt und umgesetzt wird.
  • falls erforderlich eine längerfristige Begleitung der Zuwanderer im Rahmen eines strukturierten Kontaktmanagements;
  • eine weitgefächerte Netzwerkbildung und –pflege. Das Migrationszentrum dient allen mit Integration befassten Behörden und Einrichtungen als fester Ansprechpartner und Informationsquelle. Nicht nur die Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, sondern auch ihre Berater, Begleiter und unmittelbare Ansprechpartner vor Ort (z.B. Integrationslotsen) können auf das Wissen und die Unterstützung des Migrationszentrums zurückgreifen. Durch die konsequente Kooperation werden Doppelangebote vermieden;
  • die Bereithaltung passender Angebote des Spracherwerbs und der Sprachförderung für Familien mit Migrationshintergrund. Die Koordination der Integrations- und Alphabetisierungssprachkurse für Erwachsene sowie der berufsbezogenen Deutschkurse (ESF-BAMF) in Abstimmung mit den Bildungsträgern erfolgt durch das Migrationszentrum. Das im SGB II-Bereich bestehende Schnittstellenmanagement zwischen Sprachkursen und berufsbezogenen Qualifizierungen wird durch das Migrationszentrum auf alle Zielgruppen ausgedehnt.

Zusammenarbeit mit Partnern

Wichtig ist, dass die Neubürger schnell und zuverlässig den Weg ins Migrationszentrum finden. Dafür sorgt die Willkommensbehörde des Landkreises Osnabrück in enger Zusammenarbeit mit den Einwohnermeldeämtern der kreisangehörigen Städte, Gemeinden und Samtgemeinden. Sie weisen beim Erstkontakt allen Zuwanderern den Weg zum Migrationszentrum als zentraler Beratungs- und Begleitungsstelle.

Im Rahmen des Migrationsmanagements arbeitet das Migrationszentrum ebenfalls eng mit dem  Integrationsbeauftragten des Landkreises Osnabrück zusammen. Innerhalb der Landkreis-Verwaltung gibt es außerdem einen engen Austausch mit den Bereichen Familienbildung im Fachdienst Jugend, der Sprachförderung bei der Volkshochschule Osnabrücker Land sowie mit dem Fachkräftebüro des Geschäftsbereiches Wirtschaft & Arbeit.

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