Einfamilienhaus Rohbau
Fachdienst Planen und Bauen

Wir beraten und unterstützen Sie bei Ihrem Bauvorhaben

Der Fachdienst Planen und Bauen ist die Bauaufsichtsbehörde des Kreises und als solche beispielsweise für den Denkmalschutz, den Immissionsschutz oder die Ortskernentwicklung zuständig. Er pflegt engen Kontakt zu den professionellen Beteiligten am Baugenehmigungsverfahren, etwa Architekten und Planern.

Tablet-PC visualisiert eine Wohnsiedlung im Außenbereich
Das digitale Bauamt

Der Landkreis Osnabrück wird seine Verwaltungsabläufe weiter digitalisieren. Einer der Bausteine ist das Konzept für das digitale Arbeiten im Fachdienst Planen und Bauen. Hier wird das Baugenehmigungsverfahren vollständig digital abgewickelt. Ihren Bauantrag reichen sie direkt beim Landkreis Osnabrück ein. Wir beteiligen die Bauortgemeinde für Sie. Ihre vorbereiteten Bauvorlagen können Sie als PDF-Dokument mittels einer qualifizierten elektronischen Signatur signieren.

Hier geht es zum: Digitalen Bauamt 

Auch im Landkreis Osnabrück altert die Wohnbevölkerung – und deren Immobilien altern mit. Mehr ältere Menschen bedeuten veränderte Wohnwünsche sowie Ansprüche an Wohnformen, Wohnumfeld, Gesundheits-/Pflegedienstleistungen und Mobilität.

Raumbedeutsame Informationen bilden auch im Fachdienst Planen und Bauen des Landkreises Osnabrück eine wesentliche Grundlage für die Arbeit in Regional- und Bauleitplanung.

Am Donnerstag, 14. Februar 2019, fand die Werkstatt zum Austausch über die eingereichten Masterpläne statt. In kreativem Dialog diskutierten die Vertreter*innen der Gewinnerkommunen und der privaten Akteure die Zukunftsthemen ihrer Ortskernentwicklung.

Der Erhalt und Schutz der im Landkreis Osnabrück vorhandenen Kulturdenkmale gemeinsam mit den Eigentümern ist unsere Aufgabe.

Der Landkreis Osnabrück führt das Baulastenverzeichnis. Wer ein berechtigtes Interesse an einem Grundstück hat, kann das Baulastenverzeichnis des Landkreises Osnabrück einsehen und sich Auszüge dazu erteilen lassen.

Eine der größten Herausforderungen für den Wirtschafts- und Industriestandort Deutschland ist der Digitalisierungsprozess in allen Lebensbereichen. In der globalisierten Wirtschaftswelt wird sich der Wirtschaftsstandort Deutschland nur dann behaupten, wenn die Digitalisierung bald gelingt.

Aktuelles Thema:

Blumenwiese

Die Niedersächsische Bauordnung (NBauO) schreibt vor, dass die nicht überbauten Flächen der Baugrundstücke – also die ohne Haus, Zufahrten, Wege, Garagen, Carport, Nebenanlage usw. „obendrauf“ – Grünflächen sein müssen. Sogenannte „Schottergärten“, die rechtlich nicht definiert sind, werden diesen Vorgaben oft nicht gerecht, da sie die natürlichen, ökologischen Funktionen einer Grünfläche nicht übernehmen können.

Die erwähnten nicht überbauten Flächen können mit Rasen oder Gras, Gehölzen, anderen Zier- oder Nutzpflanzen bedeckt sein. Plattenbeläge, Pflasterungen, Schotter und dergleichen sind allenfalls zu den Grünflächen zu zählen, wenn sie eine verhältnismäßig schmale Einfassung von Beeten usw. darstellen. Die Wahl der Art und Beschaffenheit der Grünflächen bleibt den Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzern überlassen. Auf den Flächen muss jedoch die Vegetation überwiegen, so dass Stein-, Pflaster- oder Schotterflächen aus Gründen der Gestaltung oder der leichteren Pflege nur in geringerem Maße zulässig sind. Es ist dabei unerheblich, ob Schotterflächen mit oder ohne Unterfolie ausgeführt sind: Sie sind keine Grünflächen im Sinne des niedersächsischen Bauordnungsrechts, soweit auch hier die Vegetation nicht überwiegt.

Geschotterte oder vielleicht sogar großflächig gepflasterte Gartenflächen sind zudem nur auf den ersten Blick pflegeleicht. Das regelmäßige Säubern der Flächen von Laub oder Unrat, die „Bekämpfung“ von sogenanntem Unkraut mit Herbiziden oder mit mühsamer Handarbeit lässt sich nicht vermeiden.

Regionsgerecht und naturnah gestaltete Gartenflächen hingegen kann man weitestgehend sich selbst überlassen. Sie bieten Insekten vielfältige Lebensräume und sehen noch dazu sehr lebendig und attraktiv aus.

Was kann nun jede Gartenbesitzerin und Gartenbesitzer mit wenig Aufwand tun, damit die Grünflächen direkt vor der Haustür einen wichtigen Beitrag für den Artenschutz, die biologische Vielfalt und ein blütenreiches Erscheinungsbild der Siedlungen leisten können?

Kleine Maßnahmen – große Wirkung

Säen Sie zum Beispiel in Ihrem Garten eine Fläche eine Wildblumenmischung aus und erfreuen sich an der bunten Blütenpracht.

Achten Sie bei der Pflanzenwahl darauf, blühende Arten und Wildstauden den Vorzug zu geben – je vielfältiger, umso besser!. Insekten, insbesondere Bienen, finden so das ganze Jahr über Nahrung.

Küchenkräuter aus dem eigenen Garten schmecken nicht nur Ihnen gut. Wildbienen lieben die Blüten von Thymian, Rosmarin, Majoran, Borretsch, Salbei oder Bergminze.

Haben Sie eine größere Rasenfläche? Und wenig Lust auf die damit oft verbundene intensive Pflege? Dann ist es vielleicht für Sie eine gute Idee, Teile der Parzelle regelmäßig nicht zu mähen. So breiten sich Frühblüher oder Wiesenblumen aus, die von Insekten ungestört als Lebensraum genutzt werden können. Vielleicht reicht Ihnen ja auch ein schmaler „Rasenweg“ zum Beispiel von der Terrasse zum Gartentor aus, dann haben Sie noch weniger Arbeit und können sich an einer im wahrsten Sinne des Wortes lebendigen Wildblumenwiese erfreuen.

Lassen Sie auch ruhig einmal eine Ecke Ihres Gartens „verwildern“. Dort dürfen das Laub liegen bleiben und Wildkräuter wachsen – ein gelungener Beitrag zur Bereicherung der Artenvielfalt.

Noch mehr Ideen und Anregungen finden Sie auf den Internetseiten der lokalen Naturschutzeinrichtungen oder über die Suchmaschinen unter dem Stichwort „naturnahe, insektenfreundliche Gären. Natürlich können Ihnen auch die Gartenbaubetriebe vor Ort mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz: Insektenvielfalt in Niedersachsen – und was wir dafür tun können.

Bezugsadressen für Samen und Pflanzen finden Sie u.a. auch auf dieser Seite des NABU.

Wie eingangs kurz skizziert, ist auch das Anlegen von nicht bebauten Flächen, von Gärten, im gewissen Sinne durch Gesetze geregelt. Die Niedersächsische Bauordnung steckt einen Rahmen ab, innerhalb dessen unter anderem auch die sogenannten Schottergärten keinen Raum haben. Letztlich kann dies, wie jeder Verstoß gegen geltendes Recht, dazu führen, dass die Bauaufsicht ordnungsrechtlich tätig werden muss, sobald sie von Verstößen Kenntnis erhält.

Dazu muss es jedoch keineswegs kommen, da bereits in den oben aufgeführten Informationen eine Fülle von Anregungen und weiterführenden Hinweisen stecken, um private Gartenflächen nicht nur pflegeleicht und attraktiv zu gestalten, sondern gleichzeitig auch so, dass sie einen wichtigen Beitrag zur Insektenvielfalt und zum Artenreichtum übernehmen können.

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