Auswirkungen des Brexit auf Briten in Deutschland

Der für die Zeit nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union (EU) am 1. Februar 2020 festgelegte Übergangszeitraum, in dem aufenthaltsrechtlich alles beim Alten blieb, endet mit Ablauf dieses Jahres.

Ab dem 1. Januar 2021 haben Personen, die bis dahin zum Aufenthalt oder zum Arbeiten in Deutschland (oder einem anderen EU-Staat) berechtigt waren und von diesem Recht Gebrauch gemacht hatten, im Wesentlichen dieselben Rechte wie vor dem Austritt. Die Rechte werden also, sofern sie auch genutzt worden sind, gleichsam eingefroren.

Diese Rechte bestehen „kraft Gesetzes“, sie können also ohne weiteres Zutun geltend gemacht werden. Um nachweisen zu können, dass Rechte nach dem Austrittsabkommen bestehen, wird jedoch zwingend ein Dokument benötigt, welches bei der Ausländerbehörde zu bekommen ist.

Aus diesem Grund bitten wir die vom Brexit betroffenen Personen, ihren aufenthaltsrechtlichen Status zu klären und zu regeln.

Landkarte Europa
  • Alle der Abteilung Integration und Ausländer des Landkreises Osnabrück bekannten Britinnen und Briten bekommen in den nächsten Tagen Post mit Hinweisen zum weiteren Verfahren.  
  • Das Bundesinnenministerium und das Außenministerium informieren auf ihren Webseiten zum Brexit.  
  • Informationen für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zur Beschäftigung britischer Staatsangehöriger und ihrer Familienangehörigen ab dem 1. Januar 2021 finden Sie auf der Homepage des Bundesinnenministeriums.  
  • Sollten Sie weitere Fragen zu den aufenthaltsrechtlichen Auswirkungen des Brexit haben, können Sie sich auch unter der Telefonnummer 0541 / 501 7000 an die Abteilung Integration und Ausländer wenden.

Kontakt

Integration und Ausländer

Ordnung

Am Schölerberg 1
49082 Osnabrück
Deutschland

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