Stiftung LAUTER

Seit 2001 setzt sich die Stiftung LAUTER für junge Menschen ein.

Die Stiftung fördert und unterstützt flexibel und individuell Projekte und Maßnahmen, die die Prävention zum Schutz von jungen Menschen vor Gewalt, den Abbau und die Vorbeugung von Benachteiligungen für junge Menschen sowie die Stärkung sozialer Grundtugenden bei Kindern und Jugendlichen im Landkreis Osnabrück zum Ziel haben.

Darüber hinaus werden innovative Ideen der Kinder- und Jugendarbeit unterstützt und Bildungsangebote, Maßnahmen zur Verbesserung/Erhaltung der Gesundheit, Projekte zur Integration in die Gesellschaft und generationenübergreifende Maßnahmen gefördert. Nehmen Sie sich ein wenig Zeit und informieren sich auf unseren Internetseiten über unsere Stiftung, Projekte und die Möglichkeit einer Antragstellung.

Logo der Lauter-Stiftung

Sie haben eine Frage zur Stiftung, deren Arbeit oder benötigen Hilfe bei der Antragstellung? Dann melden Sie sich einfach bei uns. In unserer Geschäftsstelle wird Ihnen Nadine Heller gerne behilflich sein.

Im Jahr 2001 wurde die gemeinnützige Stiftung als „Jugendstiftung des Landkreises Osnabrück“ gegründet. Das Stiftungskapital hierfür hat der Landkreis Osnabrück aus freiwerdenden Mitteln zur Verfügung gestellt.

Aus den Zinsen des Stiftungskapital konnten schließlich verschiedene Projekte zur Förderung von Kindern und Jugendlichen unterstützt werden. Inzwischen erhält die Stiftung, die seit dem Jahr 2014 den Namen „LAUTER – Die Stiftung für Kinder, Jugendliche und Familien im Landkreis Osnabrück“ trägt, eine Zustiftung durch den Landkreis, um handlungsfähig zu sein.

Das Hauptaugenmerk der Stiftung liegt auf der finanziellen Förderung der Jugendarbeit. Darüber hinaus sollen die Kinder- und Jugendhilfe sowie Familien mit Wohnsitz innerhalb des Kreisgebietes gefördert werden, wobei die Pflichtaufgaben des Landkreises Osnabrück hiervon unberührt bleiben.

Die Stiftung führt keine eigenen Projekte durch, sondern unterstützt ausschließlich Maßnahmen gemeinnütziger Dritter. Diese können Anträge an die Stiftung stellen, denen neben einer ausführlichen Beschreibung der Maßnahme noch ein ausgefüllter Antragsvordruck, ein Kosten- und Finanzierungsplan sowie eine Bescheinigung der Gemeinnützigkeit (Freistellungsbescheid des Finanzamtes) beizufügen ist.

Voraussetzung einer Förderung ist, dass sich der Antragsteller verpflichtet, einen Eigenanteil einzubringen. Dabei kann es sich um einen finanziellen Eigenanteil oder um die Bereitstellung von Personal bzw. Sachmitteln handeln.

Folgende Maßnahmen werden von der Stiftung LAUTER nicht gefördert:

  • Maßnahmen/Projekte von Schulen
  • Projekte von Privatpersonen oder nicht gemeinnützigen Körperschaften
  • Freiwillige Maßnahmen, die bereits vom Landkreis Osnabrück gefördert werden (z.B. Zu­schüsse nach den Richtlinien zur Förderung der Jugendarbeit)
  • Pflichtaufgaben des Landkreises Osnabrück bzw. einer anderen Organisation
  • Jährlich wiederkehrende Projekte (Förderung nur einmal möglich)
  • Laufende Personalkosten

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der Stiftung LAUTER wird auf Vorschlag der Hauptverwaltungsbeamtin/des Hauptverwaltungsbeamten vom Kuratorium bestellt. So wurde Rainer Dieckmann, als Leiter des Fachdienstes 3 Jugend der Kreisverwaltung, im Jahr 2015 für diese Position vorgeschlagen und gewählt.

Die Stelle der stellvertretenden Geschäftsführung ist durch die Leiterin/ den Leiter der Abteilung 3.0 Jugendhilfeplanung/ Controlling des Fachdienstes Jugend zu besetzen. So kam Jörg Röls im Juni 2019 durch Übernahme der Abteilung zum Amt als stellvertretender Geschäftsführer der Stiftung LAUTER.

Die Geschäftsführung führt die laufenden Geschäfte nach dem vom Kuratorium festgelegten Richtlinien und Grundsätzen.

Zu den Aufgaben der Geschäftsführung gehören insbesondere die Beratung von Interessenten über die Stiftungsarbeit, das Entgegennehmen und Bearbeiten von Förderanträgen sowie die Vor- und Nachbereitung der Kuratoriumssitzungen (samt aller zu fassender Beschlüsse).

Kuratorium

Das Kuratorium bildet den Vorstand der Stiftung und besteht unter anderen aus sieben Personen, die auf Vorschlag des Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie für die Dauer seiner Wahlperiode gewählt werden. Davon sollen jedoch bei der Berufung mindestens zwei Mitglieder nicht älter als 27 Jahre alt sein. Hierzu zählen:

  • Jutta Olbricht, als Vorsitzende
  • Christoph Ruthemeyer, als stellvertretender Vorsitzender
  • Petra Funke
  • Frederik Gohmann
  • Meike Krüger
  • Michael Lührmann
  • Annegret Mielke

Außerdem gehören Landrätin Anna Kebschull sowie Matthias Selle als für den Fachbereich Jugend zuständiges Vorstandsmitglied der Kreisverwaltung dem Kuratorium an.

Der Geschäftsführer gehört dem Kuratorium mit beratender Stimmt an.

Vom Kuratorium wurden Frau Jutta Olbricht zur Vorsitzenden und Herr Mirco Bredenförder zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Die Hauptaufgabe des Kuratoriums besteht darin über die Verwendung der Mittel der Stiftung und über die Grundzüge des Rechnungswesens zu entscheiden. So sind es die neun Kuratoriumsmitglieder die über die gestellten Anträge und deren Förderungen beschließen. Eine weitere wichtige Aufgabe besteht in der Betreibung einer nachhaltigen Öffentlichkeitsarbeit. Den Kuratoriumsmitgliedern ist es daher unter anderen zu verdanken, dass Antragsteller auf die Stiftung aufmerksam werden und Anträge stellen und potentielle Förderer die Stiftung und somit deren Arbeit durch Spenden unterstützen.

Kuratorium der Stiftung LAUTER
Kuratorium der Stiftung LAUTER. Von links nach rechts: Rainer Dieckmann (Geschäftsführer), Christoph Ruthemeyer, Michael Lührmann, Frederik Gohmann, Matthias Selle, Annegret Mielke, Mirco Bredenförder (stellv. Vorsitzender), Jutta Olbricht (Vorsitzende), Petra Funke und Jörg Röls (stellv. Geschäftsführer)

Sie planen ein Projekt, für das Sie eine Förderung benötigen? Stellen Sie gern Ihren Antrag!

Das Kuratorium, welches über die Anträge entscheidet, tagt dreimal im Jahr, um über alle rechtzeitig gestellten Förderanträge zu entscheiden. Die Termine der nächsten Sitzung und der Frist, bis wann die Anträge eingereicht sein müssen, finden Sie auf der rechten Seite unter „Anträge einreichen“.

Damit das Kuratorium über Ihren Antrag entscheiden kann, müssen folgende Unterlagen eingereicht werden:

  • Ausgefülltes Antragsformular *
  • Formloser Antrag mit Projektbeschreibung
  • Ausgefüllter Kosten- und Finanzierungsplan*
  • Nachweis der Gemeinnützigkeit des Antragsstellers (Freistellungsbescheid vom Finanzamt)

* Die Vordrucke hierzu finden Sie auf der rechten Seite unter „Download“.

Förderanträge müssen grundsätzlich vor Beginn der Maßnahme gestellt werden. Sollte ein Projekt vor einer möglichen Entscheidung durch das Kuratorium starten (Kuratoriumssitzung) ist ein Antrag auf die Genehmigung des vorzeitigen Maßnahmenbeginns zu stellen. Hierzu ist auf dem Antragsformular ein entsprechender Haken zu setzen.

Durch die Stiftung können bis zu 5.000,00 € gefördert werden, solange die Gesamtmaßnahme in einem Kostenrahmen von mindestens 500,00 € bis maximal 50.000,00 € liegt.

Voraussetzung einer Förderung ist, dass sich der Antragsteller verpflichtet, einen Eigenanteil einzubringen. Dabei kann es sich um einen finanziellen Eigenanteil oder um die Bereitstellung von Personal bzw. Sachmitteln handeln.

Sie möchten die Arbeit der Stiftung LAUTER unterstützen und so die Förderung von verschiedenen Projekten für Kinder, Jugendliche und Familien im Landkreis Osnabrück voranbringen? Sehr gerne! Egal ob als Privatperson, als Firma oder durch Aktionen wie „Spenden statt Geschenke“, mit Ihrer Spende an die Stiftung LAUTER helfen Sie, die Förderung von Kindern, Jugendlichen und Familien weiter auszubauen.

Spendenkonto
Sparkasse Osnabrück
IBAN: DE22 2655 0105 0000 0217 17
BIC: NOLADE22XXX
Verwendungszweck: „LAUTER“

Bei Fragen können Sie sich wie immer an die Geschäftsstelle der Stiftung wenden.

Stiftung Lauter Spendendose

Presseschau

Kinder und Erwachsene unter einem Baum
V.l.: Eva-Maria Kleine-Staarmann (Mutter, die die Idee hatte), Herr Gohmann (Stiftung LAUTER), Jürgen Christiansen (Geschäftsführer Biolog. Station Haseniederung), Annabell Klammer (Praktikantin), Kathrin Leiendecker (Umweltpädagogin)

An 13 Stationen können Familien mit Kindern ab sofort viel Spaß haben und tolle Naturerfahrungen machen. Und das alles draußen an der frischen Luft. Die neue Natur-Spielstraße der Biologischen Station ist besonders in Corona-Zeiten ein interessantes Ausflugsziel. Noch bis Ende September stehen die Stationen bereit. Im nächsten Jahr sollen sie erneut aufgebaut werden.

Die Idee dazu kam von einer Mutter aus Alfhausen. Die Bio-Station hat dann die umweltpädagogischen Inhalte der einzelnen Stationen ausgearbeitet und in vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit aufgebaut. Die Stiftung LAUTER übernahm die Kosten der Materialien in Höhe von rund 1.600 €. Frederik Gohmann aus dem Kuratorium der Stiftung war ganz begeistert, was man alles mit einfachen Naturmaterialien auf die Beine stellen kann und probierte diese auch gleich aus. Kita-Kinder aus Alfhausen durften jedoch als Erste die Stationen testen. Ihr Urteil: „Wir wollen wiederkommen!“ Start der insgesamt 1,2 Kilometer langen Strecke ist der große Parkplatz an der Alfseestraße nahe der Biologischen Station Haseniederung.

Eine Personengruppe mit einem symbolischen Scheck steht vor vier Feuerwehrfahrzeugen
von links: Jugendfeuerwehr: Lasse Horst, Mattis Reinhardt, Mia Reinhardt Hintere Reihe: Werner Hermsmeyer, Tobias Rauer, Dieter Horst, Meike Krüger (LAUTER) und Jan Wegener

Mit insgesamt 3.500 Euro unterstützt die Stiftung Lauter die Neuanschaffung von Gerätschaften für die Jugendarbeit der Ortsfeuerwehr Buer. Gerne befürwortete das Kuratorium der Stiftung Lauter den Antrag des Fördervereins der Ortfeuerwehr Buer. Meike Krüger bedankte sich beim Vorsitzenden des Fördervereins Dieter Horst und dem Ortsbrandmeister Tobias Rauer: „Junge Menschen für dieses verantwortungsvolle Ehrenamt zu begeistern, ist eine wertvolle Arbeit für unsere Gesellschaft.“ Seit fast 50 Jahren werden in Buer schon Jugendliche auf den aktiven Dienst vorbereitet. Aktuell betreut Jan Wegener 28 Nachwuchskräfte aus den Gemeinden Buer, Markendorf und Tittingdorf.   

Scheckübergabe mit mehreren Personen vor einem Zelt
Ein gemeinsamer Termin zur Scheckübergabe mit allen Beteiligten (v.l.): Tim Dieckmann, Jasper Bensmann, Merle Gohlke, Br. Thomas Abrell, Jutta Olbricht, Christoph Nobbe, Marc Engelhardt, Andreas Klöker, Christoph Ruthemeyer

Nach längerer gemeinsamer Vorarbeit wurden die Anträge der Jugendverbände von Peter und Paul aus Oesede sowie die Pfadfinder aus Holzhausen (jeweils über 5.000 Euro) und für die Jugend von Herz Jesu aus Alt-Hütte (über 4.600 Euro) für den Kauf von neuen Zelten im Juli 2021 einstimmig vom Kuratorium der Lauterstiftung beschlossen. Die Pfarrgemeinde S. Antonius in Holzhausen wurden 5.000 Euro zur Anschaffung von neuem Inventar für die Jugendarbeit nach dem Brand im Pfarrheim 2020 bewilligt. So kam ein richtig „Dicker Scheck“ in Georgsmarienhütte für die verbandliche Jugendarbeit an.

Am Samstag den 21.08 durften die beiden Kuratoriumsmitglieder Jutta Olbricht und Christoph Ruthemeyer diesen Scheck in Holzhausen übergeben. Ein gemeinsamer Termin zur Scheckübergabe mit allen Beteiligten aus Georgsmarienhütte rundete alles noch ab.

Alle drei Verbände berichteten von Ihren großartigen Zeltlagern mit vielen Kindern und Jugendlichen, die Sie in diesen Sommer unter sicherlich nicht einfachen Rahmenbedingungen ehrenamtlich organisiert und durchgeführt haben. Da kamen die neuen Zelte schon zum Einsatz. Kleine Schlafzelte, große Mannschaftszelte und Aufenthaltszelte. Die alten Zelte die zum Teil seit über 20 Jahren im Einsatz waren mussten erneuert werden. Die Zeltlager finden seit Jahrzehnten statt und ganze Generationen von Kindern hatte schon das Vergnügen mitzufahren. Kinder und Jugendliche im Alter von 6 Jahren bis 20 Jahren nehmen an den Lagern teil. Auch werden wöchentliche Gruppenstunden für Kinder und Jugendliche angeboten.

Andreas Klöker und Marc Engelhard berichteten über die vielfältige Jugendarbeit, die im Pfarrheim in Holzhausen abläuft. Die Messdiener - und Kolpinggruppen und natürlich die Jugendlichen in der Teestube nutzen das Gebäude wöchentlich. Das Gebäude wird auch von allen Vereinen und Verbänden im Ort für verschiedene Aktionen genutzt und beide freuten sich sehr darüber das die 5.000 Euro zur passenden Zeit angekommen sind, im Oktober soll das Gebäude den Menschen in Holzhausen auch komplett renoviert wieder zur Verfügung stehen.

Die Förderung ist nach Meinung beider Kuratoriumsmitglieder bei allen genau richtig angekommen. 

Interessierte, die sich um eine Förderung bewerben möchten, haben dazu noch bis Mitte Oktober 2021 Gelegenheit. Fragen dazu beantworte gerne die Stiftung. Gefördert werden Projekte der Jugendarbeit, Jugendpflege, Jugendsozialarbeit und Jugendberufshilfe, die benachteiligten Jugendlichen neue Perspektiven geben.

Die Stiftung unterstütze auch innovative Ideen der Kinder- und Jugendarbeit sowie Maßnahmen zur Gewaltprävention und zur Stärkung sozialer Grundtugenden. „Neben den benachteiligten jungen Menschen fördert die Stiftung LAUTER auch Maßnahmen, die die Lebenssituation von Familien im Landkreis Osnabrück verbessern. „Den Blick auf zum Beispiel Bildungsangebote, Maßnahmen zur Verbesserung/Erhaltung der Gesundheit, Projekte zur Integration in die Gesellschaft sowie generationenübergreifende Haushaltsformen. Die Stiftung LAUTER setzt sich allgemein für junge Menschen ein und fördert die Maßnahmen bis zu 5.000 Euro

4 Personen halten einen Scheck in die Kamera
v.l.n.r. Christian Peters, Jutta Olbricht, Petra Funke und Marius Kleinheider

Bei bestem Festivalwetter erfreuten sich 1500 Kinder und Eltern beim 1. „Hütte rockt“ Kids in Concert Mitte August in Georgsmarienhütte.

Seit 2007 findet in Georgsmarienhütte das Rockfestival „Hütte rockt“ statt. Das auf ehrenamtlicher Basis durchgeführte Festival entwickelt sich von Jahr zu Jahr weiter und ist weit über die Stadtgrenze hinaus bekannt und beliebt. Über 200 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sorgen für einen perfekten Ablauf. Immer mehr rücken auch Kinder und Familien in den Blick der Verantwortlichen. So entstand die Idee, ein Konzert für Kinder zu etablieren.

Um es allen Kindern zu ermöglichen das Kids Konzert zu besuchen, wurde kein Eintritt erhoben für Kinder und ihre Eltern. Mit der Heavysaurus Band macht Abrocken und Krachmachen richtig Spaß, und das nicht nur den Kindern.

Nach dem Konzert ist vor dem Konzert. Bei der symbolischen Scheckübergabe im strömenden Regen während des Abbaus am Montag danach berichtete Christian Peters vom Vorstand, dass es wieder ein gelungenes Wochenende war mit viel Spaß und super Musik. Und besonders hob er hervor, dass sich 50 Ehrenamtliche auch zum Abbau am Sonntag eingefunden hätten. Ein Engagement, das seines Gleichen sucht, stellten Jutta Olbricht als Kuratoriumsvorsitzende und Petra Funke als Mitglied der Lauter Stiftung fest.

Jugendliche und Förderer vor einem Zelt
Von links hinten; Carina Hafertepe, Alexander Falke, Ann-Christin Pelke, Clemens Haskamp (Kirchenvorstand). Vordere Reihe: Christoph Ruthemeyer, Jutta Olbricht, Petra Funke (alle LAUTER Stiftung)

"Hier handelt es sich um Förderung der klassischen Jugendarbeit, die die Stiftung sehr gerne unterstützt", so die Kuratoriumvorsitzende Jutta Olbricht bei der Scheckübergabe an Carina Hafertepe, Alexander Falke und Ann-Chrisitn Pelke (hintere Reihe von links),  und Alexander Falke von der katholischen Jugend Kloster Oesede.  

Die Jugendlichen hatten eine Crowdfunding-Aktion ins Leben gerufen zur Anschaffung neuer Zelte. 

Über 20 Jahre alt sind einige Zelte, die jährlich für das nicht wegzudenkende Zeltlage gebraucht werden und einfach nicht mehr zu gebrauchen, erklärt Alexander Falke. Jedes Jahr nehmen etwa 120 Kinder und Jugendliche am Zeltlager teil. Da aufgrund der Coronapandemie auch in diesem Jahr das übliche Zeltlager nicht stattfinden konnte, wurde ein Alternativprogramm entwickelt und den Kindern vor Ort in Kloster Oesede ein abwechslungsreiches Programm geboten. Im nächsten Jahr soll es aber auf jeden Fall wieder ins Sauerland gehen. Leider muss festgestellt werden, dass Arbeitgeber sich immer schwerer tun, junge Erwachsene für dieses ehrenamtliche Engagement freizustellen. 

Auf Einladung der Jugendparlamente aus Bramsche und Melle trafen sich am Wochenende etwa 50 Engagierte von  den Jugendparlamenten Artland, Bramsche, Melle, Osnabrück sowie dem Jugendbeirat Belm und dem Jugendring Osnabrücker Land  zu einem Austausch in den Räumlichkeiten des Landkreises am Schölerberg.

Matthis Waldkötter vom Jugendparlament (JuPa) Bramsche und Moritz Fuchs vom Jupa Melle begrüßten die zahlreichen Gäste und berichteten von ihren positiven Erfahrungen beim bisherigen Austausch der beiden Jupa`s zu Themen wie Skatepark und Nachtbus. Daraus habe sich der Wunsch entwickelt den Kreis zu erweitern und weitere Mitstreiter*innen zu treffen. Das Motto der Veranstaltung war dann auch: Gemeinsam etwas bewegen.

Die Veranstaltung wurde finanziell unterstützt durch die Stiftung LAUTER, welche durch Anne Christ Schneider und Frederik Gohmann vertreten wurde. Letzterer war selbst vor einigen Jahren im Jugendparlament Fürstenau aktiv und hat aktuell einen Sitz im Kreistag.

LAUTER Stiftung unterstützt Treffen der Jugendvertretungen aus Stadt und Landkreis Osnabrück

Nach rund zwei Monaten Arbeit konnte im Oldendorfer Freibad der Zugang zum Wasser für Kleinkinder fertiggestellt werden. Nun befindet im Schwimmerbecken ein kleineres Becken mit einer Tiefe von nur etwa 25 cm. Für den Umbau wurde der Förderverein des Oldendorfer Freibades mit einer Förderung in Höhe von 5.000,00 € der Stiftung LAUTER unterstützt. Bei der Übergabe des Schecks konnten sich die Kuratoriumsmitglieder Frau Krüger und Frau Mielke den abgetrennten und mit kindgerechten Motiven verzierten Bereich ansehen. Frau Krüger freute sich dabei: „Das Kleinkindbecken ist etwas, was die Kinder ans Schwimmen bringt und ihnen hilft, sich ungehemmter zu bewegen.“

Scheckübergabe LAUTER Stiftung
Zu sehen sind v. l. Frau Meike Krüger (Stiftung LAUTER), drei Mitglieder des Förderverein Oldendorfer Freibad (Namen unbekannt) und Frau Annegret Míelke (Stiftung LAUTER).

Das nennt man Erfolgsgeschichte: Vor sieben Jahren gründeten Radsportlerinnen und Radsportler den Verein BMX Club Bünde, der seit drei Jahren als BMX-Club RaceHawks Melle firmiert. Durch die zahlreichen neuen Mitglieder und die Turniererfolge benötigte der Verein eine größere Wettkampfbahn. Die Stiftung AUTER des Landkreises Osnabrück unterstützt das Vorhaben nun mit 5.000 Euro.

„Es ist absolut bemerkenswert, was der Verein bereits alles auf die Beine gestellt hat. Ich freue mich, dass wir dieses großartige Projekt und damit eine hervorragende Jugendarbeit mit einer Förderung unterstützen können“, sagte Christoph Ruthemeyer von der LAUTER-Stiftung.

Die neue Bahn entsteht in Melle-Bruchmühlen auf einem alten Sportplatz, den die Stadt Melle zur Verfügung gestellt hat. Das Besondere an dem Projekt: Abgesehen von den Erdarbeiten wird der Bau in Eigenregie durchgeführt. Das gilt auch für die Sanierung des vorhandenen Umkleidebereichs. Gerade die vielen Jugendlichen unter den Vereinsmitgliedern waren bei den Arbeiten aktiv – ein weiterer Grund für die Stiftung LAUTER, die Projekte für junge Menschen unterstützt, das Vorhaben in Melle-Bruchmühlen zu fördern.

Bei der Scheckübergabe war auch Melanie Weintuch, Vorstand des BMX-Club, vor Ort: „Das Besondere an den Race Hawks ist der Zusammenhalt“, sagte Weintuch: „Die Mitglieder und vor allem die Jugendlichen sind sehr motiviert und unterstützen sich gegenseitig. Auch bei der Sanierung der Umkleiden an der neuen BMX-Bahn haben daher viele Kids mitgewirkt und Dominik Dittrich, der die Leitung dieses Projektes hatte, sehr unterstützt.“

Scheckübergabe mit 3 Personen und einem Kind auf dem Fahrrad
Die Sanierung des Umkleidebereichs war ein Teil der Arbeiten, den die Mitglieder des BMX-Club RaceHawks beim Bau der neuen Wettkampfbahn in Eigenregie erledigten. Christoph Ruthemeyer von der Stiftung LAUTER (vorderes Fenster) überreichte dem Club nun einen Scheck über 5.000 Euro. Darüber freuen sich (draußen von links) Melanie Weintuch, Mick Dittrich und Nick Fiebig sowie Dominik Dittrich (hinteres Fenster).

Mit einer Förderung von 4.000 Euro der LAUTER-Stiftung an das Projekt Ton- und Lichttechnik für TEN SING Bramsche, wird die Jugendarbeit der Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Johannis unterstützt. Bei TEN SING, welches bereits 2006 in Bramsche startete, werden  durch Jugendliche eigenverantwortliche Bühnenshows erstellt, es wird „eigene“ Musik gesungen und gespielt, Tanz-Choreografien entwickelt, eigene Theaterszenen geschrieben, sowie die benötigte Technik installiert, programmiert und bedient. All diese Möglichkeiten können Jugendliche  innerhalb des Projektes ausprobieren und erlernen. Bei einzelnen Auftritten sowie einem großen Abschlusskonzert, dürfen sie ihr Können und die selbsterstellten Werke präsentieren.

Evangelische Jugend nimmt eigene Öffentlichkeitsarbeit unter die Lupe

Es waren viele kleine und große Hände, die sich in Melle-Neuenkirchen emsig für den Artenschutz geregt haben. Zehn Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 16 Jahren packten tatkräftig zu, bohrten und sägten fleißig, schleppten Steine und pflanzten.

Bei der Aktion wurde eine ca. 65 Quadratmeter große Flächen im urbanen Raum naturnah gestaltet. Auf der Fläche wurden Totholzstämmen als Insektennisthilfen aufgestellt, in die die Kindern und Jugendlichen vorher mit viel Begeisterung und Akkuschraubern Löcher als Niststätten für Wildbienen gebohrt haben. Zudem wurde ein Bruchsteinhaufen angelegt und Wildstauden gepflanzt.

Mit dem Projekt „Artenschutz gehört in Kinderhände“ der Meller Stiftung für Ornithologie und Naturschutz (SON) sollen Kinder und Jugendliche dazu angeregt werden, selbst im eigenen Garten oder Wohnumfeld mit verhältnismäßig geringem Aufwand und kleinem handwerklichem Geschick für den Artenschutz und unsere Lebensvielfalt aktiv zu werden. „So können die Kinder und Jugendlichen schon früh ein Bewusstsein für natürliche Zusammenhänge in der Natur entwickeln“, erläuterte Volker Tiemeyer von der SON das Projekt.

„Diese Steine sind echt schwer, aber es ist ja für Biene Maja und ihre Verwandten“ stöhnten Lennart, Benneth und Finja, die fleißig die Steine für einen Bruchsteinhaufen schleppten, der für wärmeliebende Insekten und andere Tiere ein Zuhause wird.

So konnten sich Jutta Olbricht und Mirco Bredenförder vom Vorstand der Stiftung Lauter, die das Projekt „Artenschutz gehört in Kinderhände“ über drei Jahre mit insgesamt 5.000 Euro unterstützt, vor Ort davon überzeugen, mit wie viel Begeisterung die Kinder für den Artenschutz aktiv waren. Außerdem halfen die Kinder dabei Königskerzen, wilde Malve, Borretsch und die wilde Ursprungsform der Osterglocke zu pflanzen, „damit die Bienen im nächsten Frühjahr etwas zum Essen finden und es auch hübsch aussieht“, erläuterte Nils den Vertretern der Stiftung Lauter seine Arbeit.

„Mit der bundesweit weiterhin stark zunehmenden Versiegelung oder Verschotterung von Vorgärten ist es dringend erforderlich, etwas für den Artenschutz auch im Siedlungsraum zu tun“, waren sich die Vertreter der Stiftung Lauter und der SON einig. So wird es in dem geförderten Projekt noch viele weitere Aktionen geben, um die Bevölkerung zum Mitmachen zu ermuntern.

„Denn jeder kann mit kleinen Dingen etwas für unsere heimischen Tier- und Pflanzenwelt tun. Dabei spielt die Gartengröße überhaupt keine Rolle. Auch auf dem Balkon kann ein kleines Zuhause für unsere zwei und sechs beinigen Wildtiere geschaffen werden“, erläuterte die Naturpädagogin Claudia Große-Johannböcke das Projekt, das über drei Jahre durch eine Vielzahl von kleinen Artenschutzmaßnahmen mit Kindergruppen Akzente in Meller Siedlungen setzen möchte. Ganz besonders wichtig ist es, heimische Wildstauden und Sträucher in ihrer Ursprungsform zu pflanzen, denn die sind nicht nur in der freien intensiv genutzten Landschaft, sondern auch in unseren Gärten zur Mangelware geworden und fehlen so als überaus wichtige Nahrungsgrundlage für unsere heimische Tierwelt. Über heimische Wildstauden, die oft wesentlich mehr Nahrung bieten als die Zuchtformen von ihnen, kann man sich beim Naturgarten e.V. informieren. Dort gibt es auch Informationen zu Bezugsquellen.

1.000 Nistlöcher für Bienen gebohrt und Wildstauden gepflanzt
Sag es laut – sing es LAUTER`“
Die Stiftung LAUTER unterstützt den Verein „Melle vernetzt e. V.“ für das „Songwriting und Musikvideo-Workshop-Projekt `Sag es laut – sing es LAUTER`“.

Eine Förderung der Stiftung LAUTER ermöglicht Workshops und Seminare für ehrenamtliche Mitarbeiter in der Kinder- und Jugendarbeit in den Kirchengemeinden des Kirchenkreises Melle-Georgsmarienhütte. Am Samstag 17.11.2018 kam der Kirchenkreisjugendkonvent im Gemeindehaus der evangelischen Dreifaltigkeitskirchengemeinde in Bad Laer zusammen. Im Vordergrund des Treffens stand die Auseinandersetzung mit der Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes Evangelische Jugend.

Evangelische Jugend nimmt eigene Öffentlichkeitsarbeit unter die Lupe
Übergabe Scheck durch Mirco Bredenförder vom Kuratorium der Stiftung LAUTER.

Im September 2018 wurde vom Kuratorium der Stiftung LAUTER beschlossen, das Projekt „Kinder fit – alle machen mit“ und hier konkret das Angebot „Was summt denn da?“ mit 1.000 Euro zu unterstützen. Nach entsprechender Vorbereitungszeit konnte nun endlich die Umsetzung erfolgen. Mehr dazu hier im Interview bei OS-Radio.

Eigentlich sollte es ein inklusives, generationsübergreifendes Musical-Projekt für Menschen mit und ohne Behinderung werden. Doch da hat Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht: Singen ist nicht erlaubt und gemeinsame Proben mit den Bewohnern des Seniorenheimes sind zu riskant. Doch Aufgeben war keine Option und so wurde das Musical zu einem Rhythmical.

Der Familiengottesdienst am Sonntag, 23. August in der Jesus-Christus-Kirche in Bad Rothenfelde stand unter dem Thema Farben und Vielfalt des Lebens. Eine Gruppe von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit und ohne Behinderung hat eine Woche lang unter der Leitung von Diakonin Birgit Jaeger geübt und das Ergebnis war ein voller Erfolg.

Das inklusive Rhythmical „Kunterbunt“ erinnert daran, dass im Regenbogen alle Farben gebraucht werden und wenn auch nur eine fehlen würde, wäre er schon längst nicht mehr so schön. Und genauso werden in der Gesellschaft alle Menschen gebraucht, damit es ein vielfältiges Zusammenleben gibt. Die Botschaft des Rhythmicals ist also eindeutig: Jeder Mensch wird gebraucht und ist schön und gut, so wie er ist.

Mit einer Spende von fast 1500 Euro durch die Lauter-Stiftung des Landkreises Osnabrück konnte die Anschaffung von Rhythmusinstrumenten, einer Lautsprecheranlage und diversen Requisiten ermöglicht werden. Die Förderungen der Lauter-Stiftung kommen nicht nur dem Projekt „Kunterbunt“ zugute, sondern können auch in Zukunft für inklusive Theater- und Musikaufführungen genutzt werden. Teamer und Teamerinnen der St.-Mauritius-Kirchengemeinde unterstützen das Rhythmical, übernahmen Regie und Technik und probten mit der Gruppe das Stück „Kunterbunt“.

Im Land Kunterbunt leben Farben in einem fröhlichen Miteinander. Doch eines Tages kommt die Frage auf, welche Farbe wohl die schönste ist. Daraufhin verfügt der König, das jede Farbe an einem anderen Tag herrschen soll. Doch das Problem wird schnell deutlich: Die Farben entfernen sich weiter voneinander, verblassen immer mehr und verschwinden schließlich ganz. Können die Farben jetzt noch zurück in eine bunte Vielfalt kommen?

Das Rhythmical liefert die Antwort. „Für uns als Kuratorium der Stiftung ist Vielfalt das Wichtigste“, so Kuratoriumsvorsitzende Jutta Olbricht. „Keine Ausgrenzung, sondern Farbenfreude“. Durch Begegnungen werden Vorurteile überwunden und Vorurteile abgebaut.

Kinder und Erwachsene stehen in einer Kirche vor dem Altar.
Jutta Olbricht (links) und Mirco Bredenförder (rechts) übergeben der St.-Mauritius-Gemeinde den symbolischen Spendenscheck der LAUTER-Stiftung.

Für das Theaterfestival „Rulle vorwärts“,  waren auch die fahrbaren Untersätze startklar: Der Künstler David Rauer und Jugendliche von Solveigs Hof präsentierten jetzt das Kunstfahrrad, das sie gemeinsam gestaltet haben und beim Theatertreck durch Rulle erstmalig zum Einsatz kommen wird.

Finanziell unterstützt hat den Künstlerworkshop die LAUTER Stiftung des Landkreises Osnabrück. Nach zwei Workshops, in denen fleißig geschraubt, gebaut und lackiert wurde, wurde das knallbunte, abenteuerliche Gefährt nun den Förderern und Spielleitern vom Musiktheater Lupe bei einem Ortstermin auf Solveigs Hof in Rulle vorgestellt werden. Nachdem das Kunstfahrrad bei den Besuchern des Theaterfestivals sicher für einiges Erstaunen gesorgt hat, wird es im Anschluss im Landkreis Osnabrück ausgestellt. Das Theaterfestival  wird vom Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) finanziert.

Ruller Haus: Theaterfestival „Rulle vorwärts“ wird von der Stiftung LAUTER unterstützt
Bei der Übergabe des Fahrrades waren dabei: v.l. Mirco Bredenförder (stellvertretender Landrat), Daniel Pawlik (Solveigs Hof), zwei Kinder von Solveigs Hof, Leonie Aland (Solveigs Hof), Ralf Siebenand (Musiktheater Lupe), Michael Lührmann (Lauter Stiftung), David Rauer (Künstler und Leiter des Workshops mit den Jugendlichen) und Katrin Orth (Musiktheater Lupe)

Die Ursachenstiftung Osnabrück, die seit fünf Jahren das Projekt „GenerationenWerkstatt“ umsetzt, darf sich über eine Finanzspritze der Stiftung LAUTER, Stiftung für Kinder, Jugendliche und Familie im Landkreis Osnabrück, freuen. Mit einer Fördersumme von 5.000 Euro unterstützt LAUTER das vielfach gelobte Projekt zur Berufsorientierung von Jugendlichen. 

Mit 4.500 € unterstützt die Lauter Stiftung im Landkreis Osnabrück die Gesmolder Pfadfinder. Angeschafft werden konnten dafür zwei Schlaf- und zwei Gerüstzelte, die für die Durchführung des jährlichen Zeltlagers dringend ersetzt werden mussten. Bereits im März hatte das Kuratorium den Antrag der Pfadfinder positiv beschieden. Jährlich nehmen über 70 Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 15 Jahren am Zeltlager teil. Für 16-jährige wird noch ein zusätzliches Auslandzeltlager angeboten. Leider konnten aber wegen der Corona Pandemie im Jahr 2020 kein Zeltlager stattfinden.

Jutta Olbricht und Mirco Bredenförder vom Kuratorium der Stiftung überbringen den symbolischen Scheck mit der Hoffnung, dass im Jahr 2021 die neuen Zelte zum Einsatz kommen können. Thomas Führung und Jonas Heggemann von den Pfadfindern bedanken sich herzlich für die Spende.

5 Personen mit verpackten Zelten
Mit finanzieller Unterstützung der Lauter-Stiftung: Vier neue Zelte für die Gesmolder Pfadfinder. Darüber freuen sich: Mirco Bredenförder, Jutta Olbricht, Jonas Heggemann, Niklas Schulke, Thomas Führing (v.l.).

Familien mit Kindern sind die Hauptzielgruppe der Bücherei in Kloster Oesede. Leider waren die alten Regale wegen geringer Qualität und fester Regalböden teilweise ungeeignet für eine anschauliche Präsentation von Kinderbüchern, CDs und DVDs. So konnten Kinder nur mit Hilfe der Eltern oder eines Hockers alle Bücher erreichen. Durch eine Förderung der Stiftung LAUTER mit 2.500,00 € konnten nun bessere Regale und Bilderbuchtröge mit Rollen angeschafft werden, die wesentlich kinderfreundlicher sind. Außerdem konnten von dem Geld neue Sitzhocker und eine funktionstüchtige Ausleih-Theke angeschafft werden.

Scheckübergabe LAUTER Stiftung Bibliothek
Auf dem Foto zu sehen sind v links: Jutta Olbricht, Petra Funke, Christoph Ruthemeyer, (alle drei Stiftung LAUTER), Dr. Clemens Haskamp (Kirchenvorstand) und Ramona Prescher (Leitung Bücherei)

Am 29. Mai 2021 konnten Jutta Olbricht von der Stiftung LAUTER, Thomas Ostermann von der Volksbank, Henning Sahnwaldt vom Lions Club und Anja Lange-Huber vom Lions Club sich den Bulli ansehen, der Dank ihrer Förderungen für die THW Jugend Melle angeschafft wurde.

In der Jugendabteilung des THW Melle sind derzeit 35 Jugendliche aktiv, die bei regelmäßigen Diensten das soziale Miteinander vermittelt bekommen. Neben dem 14tägigen Regeldienst und verschiedenen Ausbildungsmaßnahmen werden für die jungen Leute zahlreiche weitere Aktivitäten wie zum Beispiel Freizeitausflüge und Zeltlager organisiert. Viele Aktivitäten werden jedoch nicht vor Ort durchgeführt, so dass ein Transport der Jugendlichen organisiert werden muss. Als Ergänzung für den Personentransport wurde der Wunsch nach einem eigenen Bulli groß, der nun dank der Unterstützung verschiedener Spender erfüllt werden konnte.

Die Stiftung LAUTER hat die Anschaffung des Bullis mit einer Förderung in Höhe von 5.000,00 € unterstützt und wünscht den Mitgliedern der THW Jugend Melle, dass der blaue Flitzer lange ihr treuer Begleiter sein wird.

Fünf Personen um eine blauen Kastenwagen

Es war der krönende Abschluss eines rund einjährigen Projekts: Jugendliche aus Georgsmarienhütte führten in der Kleinen Freiheit in Osnabrück ein Konzert auf – mit selbstgetexteten Hip-Hop-Titeln. Möglich wurde der Auftritt nicht zuletzt durch LAUTER. Die Stiftung für Kinder, Jugendliche und Familien im Landkreis Osnabrück spendete 5.000 Euro für das Hip-Hop-Projekt, das im Jugendzentrum „Alte Wanne“ seine Heimat hat.

Die Kuratoriumsmitglieder Jutta Olbricht, Mirco Bredenförder und Christoph Ruthemeyer konnten sich bei der Scheckübergabe selbst einen Eindruck vom Können der jungen Künstler verschaffen. Laura, Tuana, Nele, Mika und Emin rappten kurzerhand den Titel „Die Straße ist kalt“, der während des Projekts entstanden war. Den Text hatte Emin (17) beigesteuert. Dieser Titel war zuvor ebenso Teil des Auftritts in der Kleinen Freiheit wie der Song „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, der von Tuana stammte. Darin verarbeitete die 15-Jährige eigene Erfahrungen. „Das war ein emotionaler Moment“, sagt sie bei dem Gedanken daran, wie sie den Titel vorführte, während auch ihre Familie vor der Bühne stand.

Die „Alte Wanne“ ist eines von drei Jugendtreffs in Georgsmarienhütte, den der Caritasverband im Auftrag der Stadt betreibt. Fünf jeweils fünftägige Hip-Hop-Workshops fanden hier innerhalb eines Jahres in Zusammenarbeit mit der „Who.am.I creative academy“ aus Mannheim statt, an denen rund 40 Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren teilnahmen. Gemeinsam wählten die jungen Menschen Beats aus, schrieben Texte, feilten an ihrer Performance und nahmen die Titel schließlich im mobilen Tonstudio auf.

Lauter-Stiftung spendet 5.000 Euro für Hip-Hop-Projekt
Die LAUTER Stiftung unterstützte ein Hip-Hop-Projekt der Caritas mit 5.000 Euro. Den Scheck überreichten Christoph Ruthemeyer (zweiter von links), Jutta Olbricht (dritte von links) und Mirco Bredenförder (vierter von links). Über die Unterstützung freuten sich Ilana Wolters, Offene Jugendarbeit Georgsmarienhütte (links), Monika Schnellhammer (Geschäftsführerin Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Osnabrück) sowie (sitzend von links) Emin, Nele (hintere Reihe), Mika, Laura und Tuana (vordere Reihe).

Die Leseförderung von Kindern liegt ihnen besonders am Herzen: Seit vielen Jahren ist das ehrenamtliche Team der Bibliothek Harderberg aktiv, um Mädchen und Jungen Lesespaß zu bieten. Die Arbeit würdigte nun die Stiftung LAUTER des Landkreises Osnabrück mit einer Spende über 1.380 Euro. Mit dem Geld wurde die Bibliothek modernisiert, dazu sollen weitere Angebote geschaffen werden.

Wie gut die Bibliothek genutzt wird, davon konnten sich Petra Funke und Jutta Olbricht von der Stiftung LAUTER selbst überzeugen: Während ihres Besuchs nutzten mehrere Kinder die Angebote der Einrichtung. Beliebt sind zudem verschiedene Veranstaltungen der Bibliothek, mit denen die Lesefähigkeit von Kindern aller Altersstufen gefördert wird. Dazu organisiert das derzeit 15-köpfige Team Besuche aller Schulklassen der Harderberger Grundschule sowie der Gruppen des Kindergartens.

Aber natürlich ist immer noch Luft nach oben: Leiterin Ulla Märsch und ihre Mitstreiter hatten bei der Stiftung einen Antrag auf Förderung zur Erneuerung und Optimierung der Bibliothek gestellt. Das Kuratorium unterstützte den Antrag. Mit der Spende über 1.380 Euro konnten ein neuer Tresenbereich für die Bücherausgabe, ein von Kindern beidseitig zugängliches Regal mit Schubfächern sowie einige Hocker angeschafft werden. Die Erweiterung der Räumlichkeiten biete nun auch mehr Möglichkeiten für weitere Angebote, betonte Märsch.

Stiftung Lauter Bibliothek Harderberg
Mehr Lesespaß für Kinder: Ulla Märsch (vorne) von der Bibliothek Harderberg freute sich über eine Spende der Stiftung LAUTER, die Jutta Olbricht (links) und Petra Funke überreichten.
Jugendwagon Buer Scheckübergabe
unten von links: Fynn Nitsch, Nathali-Gill Flaig, Ahmed Sulaiman, Mavin Maurer / oben von links: Uschi Thöle-Ehlhardt (Vereinsvorsitzende), Klaus Wienke (Bürgerstiftung der Sparkasse Melle), Bürgermeister Reinhard Scholz, Meike Krüger (LAUTER Stiftung Landkreis Osnabrück) und Fassadenkünstler Tim Methfessel

Farbig, lebhaft, vielfältig und bunt! So soll es werden an Gebäuden auf dem Festplatz in Buer – aber mit künstlerischem Niveau. Das Netzwerk Jugendhaus Buer hat hier das Projekt „Vom Chaos zur Kunst“ initiiert, in dessen Mittelpunkt das Toilettenhäuschen und eine Garage stehen – zwei Objekte, die in der Vergangenheit durch unterschiedliche Sprayereien und zahlreiche Schmierereien verunstaltet worden waren. In den Sommerferien sollen nun junge Menschen verschiedener Altersstufen ihre Kreativität unter Beweis stellen und unter der Federführung des professionellen Fassadenkünstlers Tim Methfessel aus Bielefeld beide Häuschen mit Graffitikunst verschönern.

 

Häuschen, mit Graffiti bemalt

Besonders erfreulich: Das Vorhaben ist als derart außergewöhnlich zu bezeichnen, dass es Rückenwind von verschiedenen Förderern und Sponsoren erhält. So unterstützt die LAUTER-Stiftung des Landkreises Osnabrück das Kunstprojekt mit einem Beitrag in Höhe von 4.000 Euro. Die Bürgerstiftung der Sparkasse Melle fördert die Aktion mit 2.000 Euro, die Stadtjugendpflege greift mit 1.100 Euro ins Rad – und 500 Euro kommen vom Ortsrat Buer als örtlichem Unterstützer. Nicht zu vergessen sind darüber hinaus die Leistungen des städtischen Baubetriebsdienstes sowie die ehrenamtliche Begleitung durch das Team des Jugendwagons.

Kontakt

Stiftung LAUTER

Am Schölerberg 1
49082 Osnabrück
Deutschland

Montag, Dienstag, Freitag
8.30 bis 12.30 Uhr
Mittwoch
8.30 bis 17 Uhr

Anträge einreichen

Nächster Sitzungstermin des Kuratoriums ist der 16. November 2021. Anträge, über die in dieser Sitzung entschieden werden soll, müssen der Geschäftsstelle bis spätestens zum 19. Oktober 2021 vorliegen.