Kreisstraßen

Kreisstraßen sind Straßen, die überwiegend dem Verkehr zwischen benachtbarten Landkreisen und kreisfreien Städten, dem überörtlichem Verkehr innerhalb eines Landkreises oder dem Anschluss von Gemeinden oder räumlichen getrennten Örtlichkeiten an überörtlichen Verkehrswegen dienen oder zu dienen bestimmt sind. 

Imagefilm Kreisstraßen

Was wir tun: Imagefilm des Fachdienstes Kreisstraßen

Kreisstraßenmeisterei Süd beim Winterdienst

Februar 2021: Kreisstraßenmeisterei Süd im Wintereinsatz

Die Kreisstraße steht  in der Rangordnung unter einer Landesstraße, ist aber höherrangig als eine Gemeindestraße. Im Gegensatz zu Gemeindestraßen sind Kreisstraßen grundsätzlich nummeriert und abschnittsweise stationiert. Die jeweilige Bezeichnung wird jedoch nicht auf den Wegweisern aufgeführt. Die Kurzbezeichnung besteht aus dem vorangestellten Großbuchstaben K und einer Zahl mit bis zu drei Ziffern. Kreisstraßen sind erkennbar an den grünen Stationierungs- und Klassifizierungstafeln an den Leitpfosten.

Kreisstraßen Landkreis Osnabrück

Die Klassifizierungstafel gibt Auskunft über den Straßenbaulastträger, die Straßenklasse und die Straßennummer. Die Stationierungstafel dagegen gibt Auskunft über die Abschnittsnummer und die Station des Leitpfostens (siehe Foto unten).

Die kalte und graue Zeit ist vorbei. Die Natur kommt mit Macht durch und zeigt ein frisches helles Grün. Davon sind auch die Seitenränder der Kreisstraßen betroffen. Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, ist es daher notwendig, das Gras rechtzeitig im Bankettbereich (Intensivbereich) zu mähen. Das ermöglicht freie Sicht auf Verkehrszeichen und Leitpfosten sowie einen  Überblick in Innenkurven und an Einmündungen und Kreuzungen.Von dem 640 Kilometer umfassenden Kreisstraßennetz sind vom Landkreis Osnabrück außerhalb der Ortsdurchfahrten Mäharbeiten beidseitig in einer Streckenlänge von je 575 Kilometer auszuführen.

Mäharbeiten

Um diese innerhalb kürzester Zeit bewältigen zu können, arbeiten die Mitarbeiter der beiden Kreisstraßenmeistereien in Bissendorf und Bersenbrück, die auf den Spezialfahrzeugen eingesetzt sind, im Schichtdienst, wodurch sich ein täglicher Einsatzzeitraum zwischen 6.00 Uhr und 22.00 Uhr ergibt.

Aus Gründen des Naturschutzes werden die Mähflächen auf ein für die Verkehrssicherheit erforderliches Minimum begrenzt, um Kleinlebewesen ausreichenden Rückzugsraum zu gewähren. Die Mähgeräte, ein Randstreifen- und ein Böschungsmäher, die an den Geräteträgern angebaut werden, nutzen die gesamte mögliche Mähbreite nicht komplett aus.

Zusätzlich wird ein Leitpfostenmäher eingesetzt. Dieses Gerät umrundet mit dem Mähkopf den Leitpfosten, so dass er gut sichtbar ist und nicht von Hand frei gemäht werden muss. Erst im Herbst werden im Zwei-Jahres-Rhythmus die Grünflächen außerhalb der Bankette gemäht.  

Um die Nutzbarkeit der Radwege (insgesamt rund 360 km) für die Radfahrer zu sichern, werden die Bankettbereiche der Radwege ebenfalls gemäht. So wird verhindert, dass langes Gras auf die Radwege kippt. Die Radwege bleiben so in der gesamten Breite nutzbar. Gerade bei Begegnungsverkehr ist das wichtig. Der Landkreis Osnabrück bittet in diesem Zusammenhang um erhöhte Aufmerksamkeit auf den entsprechenden Strecken und um Ihr Verständnis für eventuelle Behinderungen.

Eichenprozessionsspinner an einer Baumrinde
Auf den Foto ist einmal ein Nest vor und nach dem Erhitzen dargestellt. Die hellen Raupen ohne entsprechende Gespinste sind unschädlich und verbleiben am Baum.

Aufgrund des kalten und nassen Frühjahres sind die Eichenprozessionsspinner (EPS) im Vergleich zum Vorjahr mit Verspätung in Erscheinung getreten. Insgesamt gesehen sind die Nester in diesem Jahr kleiner, die Zahl der befallenen Bäume ist jedoch mit den Vorjahren vergleichbar. 

Zwischen Mai und Juli bilden die Raupen der Eichenprozessionsspinner Tausende von giftigen Brennhaaren aus. Sie können gefährlich werden, wenn man mit den Haaren in Berührung kommt oder sie einatmet. Besonders Allergiker, Asthmatiker und Kinder sollten vorsichtig sein.

Seit Mitte Juni werden die EPS an den Kreisstraßen mit dem Heißwasser-Verfahren durch die Kreisstraßenmeistereien in Bersenbrück und Bissendorf unschädlich gemacht. Aufgrund des Verfahrens als auch durch den Einsatz des Personals konnte in einem früheren Entwicklungsstadium der Raupen begonnen werden, sie unschädlich zu machen.

Auf den Foto ist einmal ein Nest vor und nach dem Erhitzen dargestellt. Die hellen Raupen ohne entsprechende Gespinste sind unschädlich und verbleiben am Baum. Neben diesem Verfahren werden auch weiterhin die Nistkästen für Meisen und EPS-Fallen eingesetzt.

Kontakt

Fachdienst Straßen

Britta Norman

Am Schölerberg 1
49082 Osnabrück
Deutschland

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Donnerstag
8 bis 17:30 Uhr