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Archäologie Stadt und Landkreis Osnabrück

Die Stadt- und Kreisarchäologie Osnabrück beschäftigt sich mit der Erfassung, Erforschung und dem Erhalt von Zeugnissen aus der Vergangenheit, dem kulturellen Erbe der Region. Die gemeinsam von Stadt und Landkreis getragene öffentliche Einrichtung existiert seit 1975. Zum Team gehören neben Archäologen auch Spezialisten verschiedener Fachdisziplinen, wie z. B. aus dem Bereich der Grabungstechnik, Restaurierung und Öffentlichkeitsarbeit.

Aufgaben

  • Durchführung von forschungsorientierten Maßnahmen im Bereich der Bodendenkmalpflege (Pflegemaßnahmen, Ausgrabungen, Bauforschungen, Sondierungen und Dokumentation)
  • Wissenschaftliche Auswertung und Erstellen von Publikationen, Restaurierung und Archivierung von Bodenfunden, Betreuung von Schriften- und Fundarchiven sowie musealen Sammlungen
  • Öffentlichkeitsarbeit über die Arbeitsschwerpunkte und die Ergebnisse von Einzelvorhaben (Ausstellungen, Veranstaltungen, museumspädagogische Aktionen, Exkursionen usw.) in Zusammenarbeit mit verschiedenen Facheinrichtungen und Museen

Drohnenüberflug Schloss Fürstenau

2018 und 2019 führte der „Arbeitskreis Archäologie und Stadtgeschichte Fürstenau e.V.“ an der Südseite der Schlossbrücke in Fürstenau archäologische Ausgrabungen durch. Dabei wurde ein Wacht- und Torhaus freigelegt, das dem hölzernen Vorgängerbau der heute noch genutzten Steinbrücke zuzuordnen ist. Es bestand offenbar bis 1720/21, als die Zugbrücke aus Holz durch die Steinbrücke ersetzt wurde. Die genaue Bauzeit des Wachthauses ist unbekannt, jedoch belegt ein Dokument im Staatsarchiv Osnabrück, dass es 1614 umfassend erneuert worden ist.

Im Zuge der Ausgrabungsarbeiten konnten die Außenmauern des deutlich unter dem aktuellen Brückenniveau gelegenen Gebäudes freigelegt werde, ebenso eine Schießscharte sowie eine steinerne Zugangstreppe. Mit einem Gitterrost abgedeckt, ist die Ausgrabungsstelle heute wieder begeh- und einsehbar.

Gemeinsam mit dem Fachdienst Geodaten der Stadt Osnabrück hat die Stadt- und Kreisarchäologie Osnabrück die Grabung mit einer Drohne und einem 3D-Bauscanner dokumentiert. Anschließend wurden aus den so gewonnenen digitalen Daten Filmsequenzen erstellt, in denen alle Informationen zusammengefügt und miteinander verschnitten worden sind.

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