Ehrenamtsmanagement

Das freiwillige Engagement ist eine wichtige Stütze unserer Gesellschaft. Zahllose Bürgerinnen und Bürger engagieren sich im Landkreis Osnabrück in ihrer Freizeit, um andere Menschen zu unterstützen, zu begleiten oder ihnen eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu ermöglichen. Sie gestalten das Zusammenleben vor Ort entscheidend mit, sodass sich das Ehrenamt aus unserer Umgebung gar nicht mehr wegdenken lässt.

Diese Vielfalt des Engagements zu unterstützen und zu fördern, hat sich der Landkreis Osnabrück zur Aufgabe gemacht und fördert deshalb seit vielen Jahren in Zusammenarbeit mit den Städten und (Samt-)Gemeinden das bürgerschaftliche Engagement.

Das Ehrenamtsmanagement des Landkreises Osnabrück bietet dafür passgenaue Serviceleistungen wie Fortbildung und Qualifizierung, Projektförderung, Beratung oder auch Ehrungen und die Ehrenamtskarte an. 

Gleichzeitig richtet sich das Angebot an kreisangehörige Kommunen, die ihre kommunalen Unterstützungsstrukturen für die Engagementförderung auf- oder ausbauen wollen. Hier unterstützt das Ehrenamtsmanagement bei lokalen Prozessen, der Begleitung der Freiwilligenagenturen sowie Beratung der Ehrenamtslotsinnen und –lotsen. Um das Bürgerengagement zukunftsfähig aufzustellen, sollen alle handelnden Akteure an einem Strang ziehen. Das Ehrenamtsmanagement fördert deshalb die Vernetzung inner- und außerhalb der Kreisverwaltung.

Neben dem zentralen Ehrenamtsmanagement gibt es in der Kreisverwaltung für unterschiedliche Engagementbereiche zusätzliche Fachansprechpartner*innen. Unter den einzelnen Themen sind die entsprechenden Ansprechpartner zu finden:

Die nächsten Seminare im Rahmen des Fortbildungsprogramm „Engagiert und qualifiziert!“

  • „Fördermöglichkeiten für das Engagement“ (Online) am Donnerstag, den 09.09.2021, 18:30-20:30 Uhr
  • „Flyer und Plakate digital gestalten“ am Dienstag, den 28.09.2021, 18:30-21:00 Uhr
  • „Leitungsmodelle mit Zukunft!?“ am Montag, den 04.10.2021, 18:30-21:00 Uhr

Anmeldung unter www.klvhs.de/seminare.

Neue Förderprogramme der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE)

ZukunftsMut - Das Förderprogram ist Bestandteil des Aktionsprogramms der Bundesregierung „Aufholen nach Corona“ und fördert das Engagement vor Ort für Kinder, Jugendliche und Familien. Informationen dazu unter diesem Link. Antragsberechtigt sind gemeinnützige und vorrangig ehrenamtlich getragene Organisationen. Für Fördermittel, die in 2021 ausgegeben werden, können Anträge bis zum 15. August 2021 eingereicht werden.

„Ehrenamt gewinnen. Engagement binden. Zivilgesellschaft stärken“ – Mit dem Mikroförderprogramm unterstützt die DSEE mit bis zu 2.500 Euro ehrenamtlich getragene Organisationen in ländlichen und strukturschwachen Regionen bei der Nachwuchsgewinnung und der Verbesserung der Strukturen für Engagement und Ehrenamt vor Ort. Antragsfrist ist der 15. August 2021. Mehr Informationen gibt es hier.

Engagiertes Land - Das Programm richtet sich an (entstehende) Netzwerke in strukturschwachen ländlichen Räumen, die gemeinsam die Rahmenbedingungen für Engagement, Ehrenamt und Beteiligung vor Ort verbessern wollen. Die Interessensbekundung muss bis zum 25. Juli 2021 bei der DSEE eingereicht werden. Weitere Infos gibt es hier.

100x digital - Mit dem Programm unterstützt die DSEE gemeinnützige Organisationen dabei, Lösungen für die Herausforderungen des digitalen Wandels zu entwickeln. Es beinhaltet neben der Förderung der Qualifizierung auch die Entwicklung und Umsetzung einer digitalen Lösung für die jeweilige Organisation. Interessenbekundungen müssen bis zum 25. Juli 2021 bei der DSEE eingereicht werden. Weitere Infos hier.

Enquete-Kommission „Rahmenbedingungen für das ehrenamtliche Engagement verbessern“ (EKE) legt Zwischenbericht vor

Die offizielle Enquete-Kommission „Rahmenbedingungen für das ehrenamtliche Engagement verbessern“ (EKE) des niedersächsischen Landtages hat einen Zwischenbericht vorgelegt. In diesem werden die aktuellen Herausforderungen im kommunalen Ehrenahmt geschildert. Auf einzelne Regelungsbereiche wird genauer eingegangen und konkrete Lösungsvorschläge werden dargestellt. Zentrales Thema ist neben der der Vereinbarkeit von Familie, Beruf und kommunalem Mandat auch das Zusammenwirken von Hauptamt und Ehrenamt. Der Zwischenbericht kann hier aufgerufen werden.

„Digital.Vernetzt – Frauen im Ehrenamt stärken" – neues Förderprogramm der Bundesanstalt für Ernährung und Landwirtschaft

Bei dem neuen Programm zur Förderung der Digitalisierung von Frauenvereinen und –initiativen im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) soll das Bürgerschaftliche Engagement auf dem Land während der COVID-19-Pandemie unterstützt werden. Die Arbeit von Frauenvereinen und –initiativen soll in dieser Krisensituation mit Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen im Bereich der Digitalisierung gestärkt werden. Darüber hinaus wird auch digitale Ausstattung, die für die Durchführung der Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen notwendig ist, gefördert. Die genauen Förderbedingungen sowie Näheres zum Bewerbungs- und Antragsverfahren gibt es hier