
Ausgezeichnet: Natur- und UNESCO Geopark TERRA.vita ist Vorbild für Nachhaltigkeit
Osnabrück. Der Natur- und Geopark TERRA.vita ist jetzt erneut mit der „Nationalen Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ geehrt worden. Damit würdigt die Jury den vielfältigen Beitrag des Geoparks zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Neben TERRA.vita erhielten auch vier weitere deutsche UNESCO-Geoparks die Auszeichnung.
Verliehen wurde die Ehrung vom Bundesbildungsministerium sowie von der Deutschen UNESCO-Kommission. Stellvertretend übergaben Andrea Ruyter-Petznek, Leiterin des Referats Bildung in Regionen, Bildung für nachhaltige Entwicklung im Bundesbildungsministerium, und Roman Luckscheiter, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission, die Auszeichnungen an 41 Initiativen. Sie alle überzeugten durch innovative Ansätze, die Menschen dazu befähigen, eine nachhaltige Zukunft aktiv mitzugestalten.
„Ziel unserer Arbeit ist es, Bildung, Schutz und nachhaltige Entwicklung zu verbinden und den Wert unserer Landschaft erlebbar zu machen“, betont Detlef Wilcke, Geschäftsführer von TERRA.vita. Um dieses Ziel zu erreichen, bietet der Geopark eine breite Palette von Möglichkeiten: Experimentier- und Mitmachaktionen, Erlebnispfade, ausleihbare BNE-Materialien und vieles mehr. Die Angebote richten sich an verschiedene Zielgruppen und unterstützen dabei, Zielkonflikte zu erkennen, nach eigenen Wertvorstellungen zu bewerten und Handlungsstrategien zu entwickeln.
Besonders stark setzt TERRA.vita dabei auf Netzwerke: Durch lokale, nationale und internationale Kooperationen leistet der Geopark einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele und zu einer zukunftsfähigen Entwicklung der Region.
Hintergrund
Die „Nationale Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ würdigt Organisationen, Netzwerke und Kommunen, die sich im Rahmen des UNESCO-Programms BNE 2030 für eine nachhaltige Gesellschaft engagieren. Nachhaltige Entwicklung bedeutet, Menschenwürde und Chancengerechtigkeit für alle in einer intakten Umwelt sicherzustellen. Bildung spielt dabei eine Schlüsselrolle: Sie befähigt Menschen, fundierte Entscheidungen zu treffen und die Folgen ihres Handelns für künftige Generationen und andere Weltregionen zu verstehen.
Die Agenda 2030 der Vereinten Nationen verankert Bildung für nachhaltige Entwicklung als globales Ziel. Mit dem UNESCO-Programm BNE 2030, das 2020 gestartet ist, wird die strukturelle Verankerung im Bildungssystem weltweit vorangetrieben. In Deutschland bildet der Nationale Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung die Grundlage für die Umsetzung.
Weitere Informationen zur Auszeichnung sind erhältlich unter www.unesco.de/bne/bne-auszeichnung.
Dateien
-
FilePressetext - docx (59.1 KB)