Gruppe von Schülern in Aula
Freuen sich auf den B.O.P. (v. l.): Nils Tiedemann (Team Planen und Wirtschaftsförderung der Gemeinde Wallenhorst), Harald Brinkmeyer (Fachkonferenzleiter Wirtschaft Realschule Wallenhorst), Otto Steinkamp (Bürgermeister Gemeinde Wallenhorst), Ines Reinsch (Schülerin Alexanderschule), Lars Hellmers (Vorstand MaßArbeit), Finja Kollenberg (Schülerin Realschule Wallenhorst), Thorger Stapenhorst (Fachbereichsleiter Arbeit-Wirtschaft-Technik, Alexanderschule Wallenhorst), Marcel Ludwig (Schüler Realschule Wallenhorst), Stefan Schmidt (Schulleiter Realschule Wallenhorst), Hamke Hassan Hamke (Schülerin Alexanderschule), Kerstin Hüls (Servicestelle Schule-Wirtschaft), Katja Madynski (Ausbildungslotsin Maßarbeit), Arne Willms (Schulleiter Alexanderschule).
Dienstag, 27. Januar 2026

40 Unternehmen und 400 Jugendliche beim Berufsorientierungsparcours im Februar

Wallenhorst. 40 Unternehmen und 400 Schülerinnen und Schüler: Die hohe Zahl der Anmeldungen zeigt, wie stark das Interesse am B.O.P. in Wallenhorst ist. An zwei Tagen, am 25. und 26. Februar, dreht sich beim Berufsorientierungsparcours im Schulzentrum Wallenhorst alles um die berufliche Zukunft der angehenden Nachwuchskräfte. Nicht nur die Jugendlichen können sich auf praxisnahe Einblicke in die verschiedenen Berufsbilder freuen. Auch deren Eltern sind eingeladen, Unternehmen aus der Region – vom klassischen Handwerksbetrieb über Arbeitgeber aus Medizin und Soziales bis zum international agierenden Industrieunternehmen – kennen zu lernen.

Wie in den Jahren zuvor hat die Servicestelle Schule-Wirtschaft der MaßArbeit die Veranstaltung in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung der Gemeinde Wallenhorst, der Realschule Wallenhorst und der Alexanderschule Wallenhorst auf die Beine gestellt. Dass der B.O.P. so gut ankommt, freut Lars Hellmers, Vorstand der MaßArbeit, besonders: „Die praxisnahe Ausrichtung des B.O.P. ist und bleibt ein Erfolgsrezept. Dabei liegt uns sehr viel daran, die Eltern beim Familien-B.O.P. direkt einzubinden. Sie sind einfach die ersten Ansprechpersonen ihrer Kinder, wenn es um die Berufswahl geht.“ Von den Vorteilen des B.O.P. ist auch Otto Steinkamp, Bürgermeister von Wallenhorst, überzeugt: „Die Teilnehmendenzahl von 40 Unternehmen zeigt, wie wichtig Veranstaltungsformate wie der B.O.P. in Zeiten von Fachkräftemangel und -sicherung für die regionalen Unternehmen sind. Wir sind froh, dass sich diese Veranstaltung in Wallenhorst als Erfolgsmodell etabliert hat.“

Los geht es am 25. Februar mit dem Familien-B.O.P.: In der Zeit von 18 bis 20 Uhr können Eltern gemeinsam mit ihren Kindern die angebotenen Berufe selbst ausprobieren und mit den Unternehmen in Kontakt kommen. Wie wichtig eine Kooperation zwischen Schulen und regionalen Betrieben ist, weiß auch Nils Tiedemann vom Team Planen und Wirtschaftsförderung der Gemeinde Wallenhorst: „Der Fachkräftemangel ist eines der drängendsten Probleme der hiesigen Unternehmen. Kooperationen mit den Schulen vor Ort und Veranstaltungen wie der B.O.P. bringen Betriebe und Jugendliche unkompliziert zusammen und sorgen dafür, dass Fachkräfte frühzeitig gewonnen und vor allem in der Region gehalten werden.“

Am zweiten Tag, dem 26. Februar, heißt es von 8.30 bis 12.30 Uhr für die Jugendlichen im Schulzentrum: Auf zu einer Tour durch das Ausbildungsangebot der Region. So sind neben Betrieben aus Wallenhorst, Bramsche und Belm auch Schülerinnen und Schüler der Alexanderschule Wallenhorst, Realschule Wallenhorst, Oberschule Belm, des Ernst Moritz Arndt Gymnasiums, der Thomas Morus Schule, der Wilhelm Busch Schule Bramsche auch Teilnehmende der Jugendwerkstatt Brücke aus Bramsche vertreten. 

An den Ständen der Unternehmen haben die Schülerinnen und Schüler die einmalige Chance, bei den Arbeitsproben selbst Hand anzulegen und auszutesten, ob der ins Auge gefasste Beruf geeignet ist. Schließlich seien die beruflichen Möglichkeiten heute sehr vielfältig, betont Stefan Schmidt, Schulleiter der Realschule Wallenhorst: „Beim B.O.P. können sich die Schülerinnen und Schüler persönlich bei den jeweiligen Betrieben gezielt nach Aus- und auch Weiterbildungsmöglichkeiten erkundigen und erste Kontakte knüpfen.“ Auch im Zeitalter der Digitalisierung sei der direkte, persönliche Kontakt für alle Seiten oftmals zielführender.

Wie gewinnbringend die Veranstaltung für die jungen Menschen sein kann, hat auch Arne Willms, Schulleiter der Alexanderschule, festgestellt: „Durch die Arbeitsproben können sie ihre Talente entdecken und mit Ausbildungsbetrieben ins Gespräch kommen.“ Dass beim B.O.P. erste Weichen gestellt werden, hofft auch Kerstin Hüls von der Servicestelle Schule-Wirtschaft der MaßArbeit: „In der Vergangenheit sind bereits aus dem B.O.P. viele Praktika wie auch Ausbildungsverhältnisse hervorgegangen.“

Dateien

Kontakt

Bürgerinformation

Am Schölerberg 1
49082 Osnabrück
Deutschland

Montag bis Mittwoch
8 bis 16 Uhr
Donnerstag
8 bis 17.30 Uhr
Freitag
8 bis 12 Uhr