Informieren – dual studieren: Über 100 Interessierte vor Ort
Osnabrück. Welche Möglichkeiten bietet ein duales Studium? Welche Unternehmen bilden in der Region aus und wie lässt sich Theorie mit Praxis verbinden? Antworten auf diese Fragen erhielten über 100 Besucherinnen und Besucher bei der Veranstaltung „Informieren – dual studieren“ am Montagabend in der Aula der Kreishandwerkerschaft. Trotz widriger Wetterbedingungen war der Andrang groß: Bereits kurz vor 18 Uhr trafen die ersten Interessierten ein, binnen weniger Minuten waren nahezu alle Messestände durchgehend mit Besucherinnen und Besuchern besetzt.
Rund 17 Unternehmen und Institutionen präsentierten ihre dualen Studiengänge und Ausbildungsangebote. Vertreten waren unter anderem kaufmännische, technische, verwaltende und soziale Berufsfelder. Ergänzt wurde das Angebot durch Informationen der Studienberatung der Hochschule Osnabrück zu Aufbau, Voraussetzungen und Verdienstmöglichkeiten eines dualen Studiums.
Qualifizierte Nachwuchskräfte seien bei Unternehmen stark gefragt, betonte Landrätin Anna Kebschull. „Toll, dass so viele Interessierte trotz der widrigen Wetterverhältnisse den Weg zu unserer Veranstaltung gefunden haben.“ Ihr Dank galt besonders auch den engagierten Unternehmen: „Sie investieren viel Zeit, Know-how und Herzblut in die Ausbildung und Qualifizierung junger Menschen – ein entscheidender Faktor für die Stärke und Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft im Landkreis Osnabrück.“
Gemeinsam mit MaßArbeit-Vorstand Lars Hellmers verschaffte sich die Landrätin vor Ort einen Eindruck vom Verlauf der Veranstaltung und kam mit Besuchenden sowie Unternehmensvertretenden ins Gespräch. „Der große Besucherandrang zeigt, wie wichtig verlässliche Informationen zur Berufs- und Studienorientierung sind. Veranstaltungen wie diese bringen junge Menschen, Eltern und Betriebe direkt zusammen“, so Kebschull.
Zufrieden zeigte sich auch MaßArbeit-Vorstand Lars Hellmers. Ziel sei es gewesen, junge Menschen für ein duales Studium in der Ausbildungsregion Osnabrück zu begeistern und für diese Alternative zum Studium zu werben. „Das ist uns auf jeden Fall gelungen. Bei dem einen oder anderen ist diese Form des Studiums bei der Berufswahl nun noch stärker in den Fokus gerückt.“ Zugleich betonte er die Bedeutung der Veranstaltung für die regionalen Betriebe: „Wir bieten den Unternehmen hier eine Plattform, um ihre dualen Studienangebote sichtbar zu machen. Das direkte Interesse an den Ständen bestätigt, wie wertvoll dieser persönliche Austausch ist.“
Zu den Besuchenden gehörten auch Maximilian und Jonathan, Schüler der 11. Klasse am Gymnasium Bersenbrück, die gemeinsam mit ihren Eltern aus Ankum angereist waren. Beide informierten sich gezielt über duale Studienmöglichkeiten, um frühzeitig zwischen Ausbildung und Studium entscheiden zu können. Während Maximilian besonderes Interesse an verwaltenden und finanznahen Berufen zeigte, lag Jonathans Schwerpunkt im Bereich Finanzen und IT. Die Gespräche an den Ständen hätten ihnen bei der Orientierung sehr geholfen, sagten die beiden nach ihrem Rundgang.
Auch die Eltern bewerteten die Veranstaltung als sehr gelungen. Besonders positiv hervorgehoben wurden die persönliche Atmosphäre und der direkte Austausch mit den Betrieben.
So bieten auch der Landkreis Osnabrück und die MaßArbeit selbst verschiedene duale Studiengänge an. Auch diese stellten sich im Rahmen der Veranstaltung vor. „Das Studium ist wirklich toll“, freuten sich die beiden dual Studierenden der MaßArbeit, die seit 2025 dabei sind und vor Ort die Organisatorinnen der Veranstaltung unterstützten. „Durch den hohen Praxisanteil ist man gleich richtig in den Arbeitsalltag eingebunden.“ Ein weiterer Vorteil sei, dass man – anders als bei einem herkömmlichen Studium – sofort ein Gehalt bekomme: „Man startet sofort in den Job.“
Das Fazit der beteiligten Unternehmen sowie der Besucherinnen und Besucher fiel durchweg positiv aus. Die Veranstaltung „Informieren – dual studieren“ bot erneut den idealen Rahmen für unkomplizierte, persönliche Gespräche. „Das kommt auf beiden Seiten gut an und hat ganz praktische Vermittlungserfolge, wie uns immer wieder zurückgespiegelt wird. Daher ist die Veranstaltung fester Bestandteil in unserem Veranstaltungskalender“, so MaßArbeit-Vorstand Lars Hellmers.
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