Landkreis startet Umfrage zur medizinischen Versorgung
Osnabrück. Zukunftsfähige medizinische Versorgung beginnt mit einer realistischen Einschätzung der aktuellen Situation. Dazu zählt auch die Wahrnehmung der Bevölkerung. Um dazu eine repräsentative Einschätzung zu erhalten, führt der Landkreis Osnabrück im Februar eine Befragung der Öffentlichkeit zum Thema der medizinischen Versorgung durch. Ziel der Befragung ist es, ein aktuelles Bild der Versorgungssituation aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger zu erhalten.
Die Befragung richtet sich an eine repräsentative Stichprobe und wird sowohl telefonisch als auch online erfolgen. Die anonym erhobenen Rückmeldungen stellen eine wichtige Grundlage dar, um die medizinische Versorgung bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.
Medizinische Versorgung betrifft alle Menschen
Eine verlässliche medizinische Versorgung ist ein zentrales Thema für alle Bürgerinnen und Bürger und kann stark durch Wohnort, Alter und Lebenssituation beeinflusst werden. Eine breite Beteiligung ist wünschenswert, da sich die Ergebnisqualität durch unterschiedliche Perspektiven und Lebensrealitäten deutlich steigern lässt. Eine bedarfsgerechte Versorgungsplanung setzt auch die Berücksichtig der Wahrnehmung von medizinischer Versorgung in der Bevölkerung voraus. Sie hilft dabei, Versorgungsbedarfe besser zu erkennen und mögliche Handlungspotenziale zu identifizieren.
Hintergrund der Öffentlichkeitsbefragung ist ein Gutachten zur medizinischen Versorgungssituation, welches vom Landkreis Osnabrück in Auftrag gegeben werden soll. Aufgrund von Krankenhausschließungen und zunehmend unbesetzten Arztsitzen, befinden sich die Versorgungsstrukturen des Landkreises Osnabrück stark im Wandel. Das Gutachten soll eine umfassende Betrachtung der medizinischen Versorgung ermöglichen und so dem Landkreis eine eigenständige Beurteilungsgrundlage der Versorgungslage liefern. Hierbei ist auch die Einschätzung der Öffentlichkeit von großer Bedeutung.
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