Zeichnung: Comicstyle
Wie können Lehrkräfte die Auswirkungen von Armut erkennen? Und wie können sie ihr Handeln armutssensibel gestalten? Diesen Fragen widmen sich neue Impulskarten
Mittwoch, 28. Januar 2026

„Können alle mit?“ – Impulskarten für armutssensible Praxis in der Schule

Osnabrück. Der Schulalltag bringt für Lehrkräfte viele Herausforderungen mit sich. Armut von Schülerinnen und Schüler bleibt dabei häufig unsichtbar. Wie können Lehrkräfte die Auswirkungen von Armut erkennen? Und wie können sie ihr Handeln armutssensibel gestalten? Diesen Fragen widmen sich neue Impulskarten, die der Landkreis Osnabrück gemeinsam mit der Stadt Barsinghausen, der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen, dem Landkreis Peine und der Stadt Wilhelmshaven entwickelt hat.

„Armut wirkt sich auf Bildungswege aus – oft leise und kaum sichtbar. Mit den neuen Impulskarten möchten wir Lehrkräfte dabei unterstützen, diese Auswirkungen im Schulalltag besser zu erkennen und sensibel darauf zu reagieren“, sagt Kreisrat Matthias Selle. „Nachdem die Impulskarten für den Kita-Bereich auf große Resonanz gestoßen sind, setzen wir dieses erfolgreiche Format nun für die Schulen fort. Unser Ziel ist es, Kinder und Jugendliche unabhängig von ihrer sozialen Situation bestmöglich zu unterstützen.“

Die Karten verbinden praxisnahe Szenen aus dem Schulalltag mit Reflexionsfragen zu den Themenfeldern „Wissen“, „Haltung“ und „Handeln“. Sie helfen Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte dabei, Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen besser wahrzunehmen, ihr Handeln zu reflektieren und die Schule inklusiver und sensibler zu gestalten.

Die Impulskarten stehen ab sofort zum Download bereit: .

 

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