IFROS gibt Starthilfe für die Geschäftsidee
Osnabrück. Wie aus einer ersten Idee ein tragfähiges Geschäftsmodell wird, entscheidet sich oft in den allerersten Schritten. Genau hier setzt IFROS an – das „Incubation-Format für frühphasige Geschäftsideen“, das seit August 2024 in der Region Osnabrück läuft. Ob eine zündende Idee für einen Handwerksbetrieb oder Zukunftspläne im Bereich Digitalisierung und Technologie – Interessierte aus Landkreis und Stadt Osnabrück können sich ab jetzt wieder bewerben und kostenlos fachlichen Rückenwind für das eigene Vorhaben bekommen.
Wer selbst eine Geschäftsidee hat, kann sich jetzt für die nächste Runde bewerben. Der kommende Batch startet am 1. Juli 2026, Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2026. Interessierte können sich per E-Mail mit grober Skizzierung ihrer Idee bei Carina Hopp bewerben: c.hopp@smartcityhouse.de.
„IFROS nimmt gezielt eine Phase in den Blick, in der viele Gründungsvorhaben sonst scheitern: ganz am Anfang. Menschen mit ersten Ideen werden frühzeitig erreicht, qualifiziert und auf dem Weg von der Vision zur Umsetzung begleitet“, erläutern der Geschäftsführer der WFO Wirtschaftsförderung Osnabrück, Ingmar Bojes, und der Geschäftsführer der WIGOS, der Wirtschaftsförderung des Landkreises Osnabrück, Peter Vahrenkamp. Das IFROS-Projekt wird von einem Konsortium bestehend aus der WFO Wirtschaftsförderung Osnabrück, der WIGOS und dem SmartCityHouse Osnabrück getragen.
Gefördert wird es mit mehr als 427.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen der Zukunftsregion Stadt.Land.Zukunft OS. „Im Landkreis gibt es zahlreiche Menschen, die am Anfang ihrer Vorhaben stehen und Unterstützung benötigen. Ich kann nur jedem empfehlen, mit der Bewerbung nicht zu zögern und die Chance auf enge Begleitung in der so entscheidenden Startphase zu nutzen“, so Peter Vahrenkamp weiter.
Seit dem Start im Sommer 2024 konnten bereits 22 Projekte fachlich begleitet werden. Die Bandbreite zeigt, wie offen das Angebot angelegt ist. Ein Beispiel ist das Startup „Altersgerecht Modernisieren“. Entwickelt wurde eine Plattform, die Informationen rund um den altersgerechten Umbau von Wohnraum bündelt – von Fördermitteln bis hin zu passenden Handwerksbetrieben. „Aus den 22 teilnehmenden Einzelprojekten sind seit Start des Incubation-Angebots sechs Gründungen entstanden. 14 arbeiten aktuell noch an ihrer Idee“, freut sich Carina Hopp, im Osnabrücker SmartCityHouse zuständig für IFROS, über die erfolgreiche Bilanz. Ein Beispiel für gelungene Unterstützung ist das Unternehmen vaestro, das nach dem Incubation-Programm gegründet wurde und sich auf die Wärmeversorgung von Mehrfamilienhäusern durch den Einsatz von Wärmepumpen konzentriert. 2025 wurde vaestro sogar zum Osnabrücker Startup des Jahres gekürt.
Für die Verantwortlichen ist IFROS mehr als ein Förderprogramm. „Das Angebot ist eine echte Bereicherung für die Startup-Region und gibt Gründungen im Landkreis und in der Stadt Osnabrück spürbar mehr Schub“, betonen Ingmar Bojes und Peter Vahrenkamp. Das Angebot ist eine Ergänzung zum bestehenden Gründungszentrum, das gemeinsam von der WIGOS und der WFO getragen wird. „Gerade in der sensiblen Frühphase brauchen Ideen Struktur, Feedback und Unterstützung – genau das leistet IFROS.“
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