Kreishaussanierung: Es geht an die Fassade

Dass am Kreishaus gebaut wird, ist seit Längerem sichtbar: Bauzaun, Baucontainer und die Baustelleneinrichtung prägen das Bild. Bislang fanden die Arbeiten überwiegend im Inneren statt. Im Sommer 2026 erreicht die Sanierung die Gebäudehülle.

Kreishaus im Sanierungsstatus Fensteraustausch

Mitte Mai wurde im ersten Teilbereich das Gerüst gestellt, am Gebäudeflügel beim Eingang zum Parlamentarischen Bereich. Kurz darauf begann dort der Austausch der Fenster. Die alten Fenster werden ausgebaut und an gleicher Stelle direkt durch neue ersetzt. Begonnen wird im obersten Geschoss; von dort arbeiten sich die Handwerkerinnen und Handwerker Stockwerk für Stockwerk nach unten.

Der Tausch geschieht Zug um Zug: Es werden jeweils nur einige Fenster entfernt und sofort wieder neu eingesetzt, bevor der nächste Abschnitt folgt. So bleibt das Gebäude an keiner Stelle länger geöffnet als nötig, offene Bereiche werden zwischenzeitlich mit Platten verschlossen. Parallel werden die Blecharbeiten an den Fensterbrüstungen nachgezogen.

Dass der Fenstertausch den Auftakt der sichtbaren Arbeiten bildet, hat einen baulichen Grund: Erst wenn die neuen Fensterelemente sitzen, lassen sich die innen anschließenden Wände fertigstellen. Die neuen Fenster sind innen wie außen mit einer weißen Schutzfolie beklebt, die sie bis zum Abschluss aller Arbeiten vor Schmutz und Beschädigungen bewahrt; sie wird zum Abschluss wieder entfernt. Weitere Bereiche folgen in den kommenden Bauabschnitten.