Personengruppe steht vor einem großen Fenster
Daniel Tüscher (Innovationsagentur der Zukunftsregion StadtLandZukunft OS), Marie Krause (Digitalisierung), Ingo Lemme (Geschäftsführer onnecto GmbH), Erste Kreisrätin Bärbel Rosensträter, Susanne Heinicke (Straßenbetriebsdienst), Nikolaus Jansen (Landesbeauftragter für regionale Landesentwicklung WeserEms), Michael Fedler (Referat K) und Jürgen Schwietert (Fachdienst Straßen) (v. l.).
Donnerstag, 5. März 2026

Landkreis Osnabrück erhält Fördermittelbescheid für smarten Winterdienst

Osnabrück. Der Landkreis Osnabrück hat den Fördermittelbescheid für die laufende Machbarkeitsstudie zum smarten Winterdienst erhalten. Ziel ist es, den Winterdienst angesichts zunehmend wechselhafter Witterungsbedingungen künftig noch bedarfsgerechter und effizienter zu gestalten.

Im Rahmen der Studie wird geprüft, inwieweit Infrarot-Oberflächentemperatursensoren winterliche Glätte frühzeitig und präzise erfassen können. Auf dieser Grundlage sollen Einsätze zur Schnee- und Glättebeseitigung gezielter gesteuert, die Einsatzplanung optimiert und Ressourcen wirtschaftlich eingesetzt werden. Gleichzeitig soll die Verkehrssicherheit für Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer weiter erhöht werden.

Die Förderung in Höhe von 13.119,43 Euro (Förderquote 40 Prozent) stammt aus dem Programm „Zukunftsregionen in Niedersachsen“, aus dem regionalen Budget der Zukunftsregion StadtLandZukunft Osnabrück, und wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert.

„Mit der Förderung können wir unseren Winterdienst datenbasiert weiterentwickeln und noch bedarfsgerechter steuern“, betonte die Erste Kreisrätin Bärbel Rosensträter. „Das erhöht die Sicherheit auf unseren Kreisstraßen und sorgt zugleich für einen wirtschaftlichen Einsatz personeller und materieller Ressourcen.“

Auch der Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Weser-Ems Nikolaus Jansen hob die Bedeutung des Projekts hervor: „Der smarte Winterdienst zeigt beispielhaft, wie digitale Lösungen die kommunale Infrastruktur stärken. Europäische Fördermittel werden hier gezielt eingesetzt, um Innovation und Nachhaltigkeit in der Region voranzubringen.“

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