Energieeffiziente Wohngebäude - Bewerbungsphase für die "Grüne Hausnummer" startet
Osnabrück. Erstmals setzen die Stadt und der Landkreis Osnabrück die Kampagne „Grüne Hausnummer“ gemeinsam um. Ab dem 4. Mai können sich Eigentümerinnen und Eigentümer von besonders energieeffizienten Wohngebäuden aus der gesamten Region um die Auszeichnung bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Juli.
Ausgezeichnet werden Wohngebäude, die zukunftsfähig saniert oder gebaut wurden. Wer seinen Altbau besonders vorbildlich energetisch saniert oder einen Neubau mindestens als Effizienzhaus 40 fertiggestellt hat, kann die individuelle Hausnummer sowie eine Urkunde erhalten. "Ob umfassende Sanierungs- oder Neubauprojekte, die vergangenen Kampagnenjahre haben uns gezeigt, dass es motivierend ist, diese mit der Grünen Hausnummer sichtbar zu machen", sagt Landrätin Anna Kebchull. „Wir freuen uns, in diesem Jahr das Angebot gemeinsam mit der Stadt für die gesamte Region Osnabrück zu ermöglichen“.
Oberbürgermeisterin Katharina Pötter betont den motivierenden Charakter der Auszeichnung: „Energetische Sanierungsmaßnahmen am Eigenheim tragen entscheidend dazu bei, den Klimaschutzzielen im Gebäudesektor näherzukommen. Die Grüne Hausnummer als Auszeichnung für den vorbildlichen Einsatz kann für viele Eigentümerinnen und Eigentümer eine Motivation sein, diesen lohnenden Schritt selbst zu gehen“.
Das Projekt wurde von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) ins Leben gerufen und wird landesweit mit regionalen Partnern umgesetzt. „Gute Beispiele sind wichtige Impulse für andere. Sie zeigen, dass energieeffiziente Gebäude nicht nur möglich sind, sondern auch echten Mehrwert bieten“, erklärt Lothar Nolte, Geschäftsführer der KEAN. „Wer mitmacht, zeigt nicht nur Umweltbewusstsein, sondern gibt auch anderen den Anstoß, ebenfalls aktiv zu werden!“
Der Bewerbungsbogen sowie Informationen zu den Teilnahmebedingungen sind online unter LKOS.de/gruene-hausnummer und www.osnabrueck.de/gruene-hausnummer abrufbar. Für Fragen stehen Gertrud Heitgerken (Landkreis Osnabrück, Telefon 0541 501-1931) und Nele Schapher (Stadt Osnabrück, Telefon 0541 323-3086) zur Verfügung.
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