WIGOS besuchte Spezialunternehmen für Türsysteme im Kühlbereich in Melle
Melle. Das Unternehmen cool it Isoliersysteme in Melle investiert weiter in den Standort Melle: Rund 4 Millionen Euro sollen in den Bau einer neuen Halle und den internen Umbau fließen. Peter Vahrenkamp, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung des Landkreises, WIGOS, und André Schulenberg vom WIGOS-UnternehmensService waren vor Ort, um sich ein Bild von der Entwicklung des Spezialunternehmens für Tür- und Torsysteme für industrielle Anwendungen zu machen. Die WIGOS unterstützt cool it unter anderem im Bereich Fördermittelberatung.
Das Unternehmen mit 250 Beschäftigten ist europaweit aktiv und wächst seit Jahren am Standort Melle – künftig um eine 1100 qm große Halle: „Das ist eine tolle Entwicklung für Melle. Wir brauchen im Landkreis Osnabrück Unternehmen, die innovativ sind und mit anderen Unternehmen in der Region eng vernetzt sind. Regionale Lieferketten stärken die Resilienz der Unternehmen und damit auch den gesamten Standort“, betonte Peter Vahrenkamp im Gespräch mit Rasmus Brandhorst, Geschäftsführer von cool it. Bei einer Besichtigung des Werks gewannen die Wirtschaftsförderer einen Eindruck von der Expertise des Meller Unternehmens.
Pro Jahr werden in Melle 35.000 Türen produziert, die in Kühl und Gefrierbereichen der Lebensmittelproduktion und Logistik von Kunden im Inland, den Beneluxstaaten und dem osteuropäischen Raum eingesetzt werden. Damit ist cool it Isoliersysteme Marktführer in dieser speziellen Nische. Nach Darstellung von Rasmus Brandhorst müssen die Torsysteme hohe Anforderungen erfüllen, insbesondere bezüglich Temperaturstabilität und Hygiene. Weitere Erfolgsfaktoren seien die flexible und schnelle Umsetzung von Kundenwünschen. Zudem habe das Unternehmen kontinuierlich in die Automatisierung seiner Prozesse investiert und arbeite verlässlich mit Zulieferern aus der Region zusammen.
Eng zusammen arbeitet cool it Isoliersysteme auch mit dem UnternehmensService der WIGOS, der das Meller Unternehmen vor allem mit Fördermittelberatungen unterstützt. „Die vorgestellten Förderprogramme sind als konkrete Unterstützung für unsere Weiterentwicklung spannend“, so Rasmus Brandhorst. Bei dem Besuch machte Peter Vahrenkamp auch auf die Unterstützung durch das WIGOS-Fachkräftebüro aufmerksam: „Es wird für viele Unternehmen bei uns im Landkreis immer schwieriger, Auszubildende in den technischen Berufen zu finden. Ein Ansatz zur Nachwichssicherung kann die Gewinnung von ausländischen Fachkräften sein. Hier kann unser Fachkräftebüro den Weg ebnen.“
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