Drei Personen stehen neben einem Gemälde in einem Flur.
Gesine Elstermann präsentiert im Kreishaus Osnabrück eines ihrer Werke. An der Ausstellungseröffnung nahmen auch Kreisrat Matthias Selle (Mitte) und Fachdienst-Jugend-Leiter Andreas Merse teil.
Freitag, 8. Mai 2026

Zwischen Abstraktion und Naturbezug: Ausstellung „Auf Wind“ im Kreishaus zu sehen

Osnabrück. Mit der Ausstellung „Auf Wind“ präsentiert die staatlich geprüfte Modegestalterin Gesine Elstermann ihre aktuellen Arbeiten im Kreishaus Osnabrück. Die Werke bewegen sich im Spannungsfeld zwischen abstrakter Formensprache und Naturwahrnehmung und greifen flüchtige Eindrücke aus der Umwelt auf.

Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Arbeit sind Beobachtungen wie Lichtstimmungen, Bewegungen in der Natur oder akustische Eindrücke. Diese übersetzt Elstermann in abstrakte Bildkompositionen, die Raum für individuelle Deutungen lassen und über eine rein gegenständliche Darstellung hinausgehen.

Kreisrat Matthias Selle hob die besondere Wirkung der Werke hervor: „Diese Ausstellung lädt dazu ein, sich auf Farben, Formen und eigene Wahrnehmungen einzulassen und neue Perspektiven zu entdecken.“

Der Arbeitsprozess der Künstlerin ist von einem intuitiven Ansatz geprägt, bei dem Bewegung, Rhythmus und Farbauftrag eng miteinander verbunden sind. Die entstehenden Kompositionen zeichnen sich durch dynamische Linienführungen und vielschichtige Flächen aus, die unterschiedliche Assoziationen ermöglichen.

Gesine Elstermann verfügt als staatlich geprüfte Modegestalterin über einen fundierten gestalterischen Hintergrund, der ihre künstlerische Entwicklung maßgeblich beeinflusst. Von 2019 bis 2022 war sie Mitglied der Kunstfabrik e.V. in Oberhausen. Seit 2024 ist sie als freischaffende Künstlerin tätig.

In der Ausstellung werden unter anderem Arbeiten mit den Titeln „Auf Wind“, „Klanggefieder“, „Für einen Moment“, „Topographie des Dazwischen“, „Hellsichtig“ und „Im Fluss“ gezeigt. Sie stehen exemplarisch für eine prozessorientierte Malweise, die Betrachterinnen und Betrachter zu einer unmittelbaren Auseinandersetzung mit den Werken einlädt.

Die Ausstellung ist bis Ende Juli im Kreishaus Osnabrück auf der 3. Ebene während der Öffnungszeiten zu sehen: montags bis mittwochs von 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 17.30 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr.

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