Bühne für junge Talente: Ehrung der Siegerbands von „Rock in der Region“
Osnabrück. Mit den Bands Crumbs on Carpet und GOON standen jetzt gleich zwei Siegerformationen von „Rock in der Region“ im Mittelpunkt einer Feierstunde im Kreishaus Osnabrück: Landrätin Anna Kebschull zeichnete die Gewinnerbands der Wettbewerbsjahre 2024 und 2025 aus und überreichte jedem Bandmitglied eine Glastrophäe. „Diese Auszeichnung soll an den Triumph erinnern und zugleich Ansporn sein, den gemeinsamen Weg weiterzugehen.“
Neben den Musikerinnen und Musikern begrüßte Kebschull auch die Organisatoren des traditionsreichen Bandcontests. „Dem Musikbüro gilt mein besonderer Dank. Seit mehr als 30 Jahren organisieren Sie erfolgreich diese Veranstaltungsreihe, von der Technik über Sicherheit bis hin zur Jury. Sie bringen junge Menschen zusammen und schaffen einen Raum für Austausch, Kreativität und neue musikalische Impulse.“
„Rock in der Region“ findet jeden Herbst mit Unterstützung regionaler Partner sowie Sponsoren aus der freien Wirtschaft statt und zählt heute zu den wichtigsten Musikförderprojekten der Region. Öffentliche Vorentscheide an mehreren Orten im Osnabrücker Land und das große Finale im Dezember im Haus der Jugend schaffen eine Plattform für junge Musikerinnen und Musiker und stärken Kultur, Kreativität, Vielfalt und Gemeinschaft.
Im Wettbewerbsjahr 2024 setzte sich die Band Crumbs on Carpet mit Funk-Rock und einem farbenreichen Mix aus Indie-Pop und Rock durch. Nele Peters (Lead-Gesang), Lina Henkel (E-Piano/Backing), Felix Bullermann (E-Gitarre/Backing), Aaron Faber (E-Gitarre), Jorias Weirauch (Bass) und Adrian Breindl (Schlagzeug) überzeugten beim Finale im Haus der Jugend Publikum und Jury gleichermaßen.
Den Sieg im Jahr 2025 holte sich GOON mit Melodic Stoner Rock. Dominik Schröder (Gitarre), Toan Ngo (Gitarre, Gesang), Matthias Schomöller (Drums) und Nico Freyda (Bass) punkteten mit markanten Riffs und eingängigen Hooks.
Die Ehrung markiert zugleich einen weiteren Schritt in der Entwicklung der Bands: Beide Siegerformationen investierten ihr Preisgeld unmittelbar in neues Equipment.
Zum Abschluss der Feierstunde betonte Anna Kebschull: „Rock in der Region ist weit mehr als ein Bandcontest. Der Wettbewerb schafft Räume für Kreativität, Begegnung und musikalische Entwicklung – und zeigt, wie aus lokaler Förderung echte Kulturkraft entsteht. Und übrigens: Mir persönlich gefallen die Songs der Bands sehr gut. Auf Spotify sind sie hervorragend nachzuhören.“