18. Juni: Kreisverwaltung und Außenstellen wegen Personalversammlung ab 15 Uhr geschlossen.

Sieben Personen stehen vor einem Gebäude.
Sichtlich Spaß mit verschiedenen Filmrequisiten hatten Gabriele Janz (LVO), Klaus Herdemann (Tourist-Info Fürstenau), Maren voon der Heide (Kreissparkasse Bersenbrück), Beate Heuberger (Kreisheimatbund Bersenbrück), Sandra Fenstermann (Tourist-Info Fürstenau), Wolfgang Beckermann (LVO-Vorsitzender) und Matthias Wübbel, (Samtgemeindebürgermeister Fürstenau)
Donnerstag, 11. Juni 2026

Sommerflimmern – Kino auf dem Lande 2026 geht auf Abenteuersuche

Landkreis Osnabrück. „Abenteuer“ heißt das Motto des diesjährigen Sommerflimmern – Kino auf dem Lande. Osnabrücks Erster Stadtrat und Vorsitzender des LVO Wolfgang Beckermann, Gabriele Janz, ebenfalls LVO, Fürstenaus Bürgermeister Matthias Wübbel, seine Mitarbeiter:innen Klaus Herdemann und Sandra Fenstermann von der Tourist-Information Fürstenau, Maren von der Heide als Vertreterin der Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück sowie Beate Heuberger vom Kreisheimatbund Bersenbrück stellten das Filmprogramm nun auf der Schlossinsel Fürstenau vor. Die Open Air-Kinoreihe beginnt am 24. Juli 2026 im Garten der Sinne in Ostercappeln mit „Saint Amour – Drei gute Jahrgänge“ und endet am 15. August auf dem Meyerhof in Alfhausen mit „7 Jahre in Tibet“. Der Einlass ist immer um 19 Uhr, kurzweilige Vorprogramme beginnen um 19.30 Uhr.

Mit einem wie immer hochkarätigen Filmprogramm starten Veranstalter LVO und Kooperationspartner Film- und BildungsInitiative e. V. in die neue Saison. An acht Abenden zeigt das Team acht Filme wie „Der Pinguin meines Lebens“, „791 km“ oder „Das tiefste Blau“. Die Filmauswahl entstand wie immer im Dialog zwischen Veranstaltern und Spielstätten. In diesem Jahr treffen sich die Sommerflimmern-Fans im Garten der Sinne in Ostercappeln, auf dem Ferienhof Groneick in Gehrde, auf der Schlossinsel in Fürstenau, am Museum für Landtechnik in Glandorf, auf dem Biolandhof Hellbaum in Ostercappeln-Schwagstorf, auf dem Hof Hagemann-Krystosek in Melle-Neuenkirchen, auf dem Hof Middendorf in Bissendorf-Stockum und auf dem Meyerhof in Alfhausen. 

Das Sommerflimmern – Kino auf dem Lande sei ein ganz besonders Format, das auch außerhalb der Region zahlreiche Fans gewonnen habe und sogar eine eigene Marke geworden sei, legte LVO-Vorsitzender Wolfgang Beckermann dar und fasste zusammen: „Unser Hauptziel ist es, ein niedrigschwelliges Kulturangebot im ländlichen Raum zu machen und diesen auch in das Bewusstsein der Bevölkerung zu holen.“ Ohne das große Engagement aller Beteiligter sei eine solche Veranstaltungsreihe aber nicht machbar – dies gelte auch für das jeweilige Vorprogramm und das Catering. So abgerundet ergebe sich an jedem Filmabend ein schönes Gemeinschaftserlebnis für die Gäste. Beckermann dankte ausdrücklich nicht nur den Spielstätten, sondern auch den Unterstützern, allen voran der Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück, aber auch den beteiligten Kommunen und den weiteren Förderern.

Das Motto „Abenteuer“ gebe Raum für ganz verschiedenartige Filme, zum Beispiel über Liebe oder die Suche danach, über Familienzusammengehörigkeit, das Leben nach dem Tod, über Reisen, über das Rennfahrerleben und über das Altern, ergänzte LVO-Mitarbeiterin und Projektkoordinatorin Gabriele Janz und wies besonders auf „Zweigstelle“ und „Rush – Alles für den Sieg“ hin. 

„Einen großen Gewinn für den Fürstenauer Veranstaltungskalender“ nannte Samtgemeindebürgermeister Matthias Wübbel den anstehenden Sommerflimmern-Abend auf der Schlossinsel. Er sei gespannt, wie das Sommerflimmern und der Film „Ganzer halber Bruder“ in Fürstenau vom Publikum angenommen werden wird.

Für Maren von der Heide, Vorständin der Kreissparkasse Bersenbrück, vereint das Sommerflimmern die Aspekte Wirtschaftsförderung, Tourismus und Kultur gleichermaßen. Auch für das Thema „Netzwerken“ sei das Projekt ein wunderbares Format. Die Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück habe das Open Air-Kino daher sehr gern gefördert. 

Auch der Kreisheimatbund Bersenbrück unterstütze das Sommerflimmern sehr gerne, sagt Vorstandsmitglied Beate Heuberger. Es sei ein niedrigschwelliges Angebot, um einander näherzukommen und gemeinsam einen schönen Abend zu erleben. Dies diene auch dem Heimatgedanken.

Klaus Herdemann und Sandra Fenstermann vom Fürstenauer Tourist-Informationsbüro freuen sich „riesig“, dass das Sommerflimmern endlich auch bei ihnen stattfindet. Sie sind stolz, jetzt Austragungsort sein zu können und sind überzeugt, dass das Format angenommen wird. Herdemann ergänzt: „Das Sommerflimmern ist ein Imagegewinn für Fürstenau und die Schlossinsel und wir haben uns ein buntes Vorprogramm ausgedacht.“

Der Filmbeginn an den einzelnen Abenden richtet sich stets nach dem Sonnenuntergang. Vorher bieten alle Standorte Speisen und Getränke an. Informative und unterhaltsame Vorprogramme wie z. B. Orts- oder Hofführungen, Musikdarbietungen, kurze Darts-Turniere oder „betreutes“ Oldtimer-Treckerfahren verkürzen die Zeit vom Einlass bis zum Filmbeginn. Zudem haben einige Hofläden geöffnet.

Es gibt wieder überdachte Schlechtwetter-Alternativen, so dass die Filme in jedem Fall gezeigt werden können – wenn auch nur in kleinerem Kreis. Daher empfiehlt der Veranstalter, Karten im Vorverkauf zu erwerben, wo das noch möglich ist. 

Informationen dazu, zur Öffnung der Abendkassen sowie das Gesamtprogramm sind unter www.sommerflimmern.de zu finden. Der Eintritt beträgt 8 €, ermäßigt 6 € und mit KUKUK 1 €. 

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