WIGOS und MaßArbeit stärken Fachkräfteintegration
Osnabrück. Internationale Fachkräfte und Potenziale aus dem Ausland finden und binden: Mit dem neuen WWC Welcome & Work Center haben die Wirtschaftsförderung des Landkreises Osnabrück, WIGOS, und die MaßArbeit ihr Engagement in puncto Fachkräftesicherung, Zuwanderung und Integration verstärkt. „Bewährte Angebote und Leistungen des Migrationszentrums der MaßArbeit und des WIGOS-Fachkräftebüros haben wir in einer zentralen Anlaufstelle, im WWC, gebündelt“, freut sich Landrätin Anna Kebschull. „So werden die Wege sowohl für Unternehmen als auch für Fachkräfte noch kürzer, Abläufe vereinfacht und der Integrationsprozess beschleunigt.“
Das Land Niedersachsen unterstützt den Auf- und Ausbau regionaler Welcome Center als wichtigen Baustein der Fachkräftesicherung. Mit dem WWC werde der Landkreis seine seit vielen Jahren erfolgreiche Integrationsarbeit und Fachkräftegewinnung weiterentwickeln und auf ein sichtbar breiteres Fundament stellen, betont die Landrätin. „Wir möchten zeigen, dass der Landkreis Osnabrück eine attraktive Region für Menschen aus aller Welt ist, die beruflich bei uns Fuß fassen möchten. Sichtbare Anlaufstellen wie das WWC sind das Aushängeschild unserer Willkommenskultur.“
Nicht nur durch die vertrauensvolle enge Zusammenarbeit der Ausländerbehörde mit dem vor mehr als zehn Jahren gegründeten Migrationszentrums und dem Fachkräftebüro der WIGOS verfüge der Landkreis über gewachsenes Know-how und Erfahrungswerte, erläutert die Landrätin. WIGOS und MaßArbeit arbeiteten zudem lange schon gemeinsam Hand in Hand unter dem Dach des Geschäftsbereichs Wirtschaft & Arbeit. Mit Erfolg: So sei die Arbeit im Landkreis bereits mehrfach von Vertretern der Landes- und Bundespolitik, unter anderem von Niedersachsens ehemaligen Ministerpräsidenten, Stephan Weil, und sogar von Ex-Bundeskanzler Olaf Scholz als vorbildlich gelobt worden. „Mit dem WWC können wir die immer größer werdenden wirtschaftlichen wie gesellschaftlichen Herausforderungen noch besser und koordinierter angehen“, ist Landrätin Anna Kebschull überzeugt.
Internationalen Talenten den beruflichen Start im Osnabrücker Land erleichtern sowie regionale Unternehmen mit Fachkräftebedarf noch stärker unterstützen: Für WIGOS-Geschäftsführer Peter Vahrenkamp ist das WWC unabdingbar, um im Wettbewerb der Regionen um Talente aus dem Ausland hervorzustechen. Die WIGOS halte einen engen Draht zu den Unternehmen und kenne die Bedarfe der regionalen Wirtschaft. Die Sorge um fehlenden Nachwuchs beschäftige die Unternehmen im gesamten Landkreis: „Daher ist unser Signal klar und deutlich: Unternehmen und Fachkräfte werden im Landkreis nicht allein gelassen - egal, ob ein Unternehmen mit einem Anliegen zum Rekrutierungsprozess zu uns ins WWC kommt, oder Fachkräfte, die sich über berufliche Perspektiven im Landkreis informieren möchten.“ Das WWC richte sich zudem an Familienangehörige zugewanderter Fachkräfte, um eine nachhaltige Integration im Landkreis zu fördern.
Den gesamten Menschen mit seinen Bedarfen und Potenzialen in den Blick zu nehmen, ist auch Lars Hellmers, Vorstand des Jobcenters MaßArbeit, dem auch das Migrationszentrum angegliedert ist, wichtig: „Die Kompetenzen der Zugewanderten sind von unschätzbarem Wert für die hiesige Wirtschaft. Das gilt vielfach auch für die Menschen, die wir im Migrationszentrum beim Einstieg in den Arbeitsmarkt beraten und begleiten.“ Oftmals benötigten die zugewanderten Personen Hilfestellung, um sprachliche Hürden zu verringern oder eine Qualifizierung, um fit für den Job zu werden. Ziel sei es, erwerbsfähige Zugewanderte zügig und unbürokratisch in Arbeit zu vermitteln.
„Das machen wir bei der MaßArbeit bereits lange, intesiv und gut, ebenso wie die Abstimmung mit der Wirtschaftsförderung und der Ausländerbehörde des Landkreises. Mit dem WWC und der gemeinsamen Servicestelle gehen wir das Thema Integration aus der Perspektive Wirtschaft & Arbeit noch besser an“, freut sich Lars Hellmers auf die gemeinsame Arbeit.
Mehr Informationen: www.wwc-lkos.de
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