Hitzeschutz für Familien mit kleinen Kindern
Osnabrück. Mit den steigenden Temperaturen wächst auch die Belastung für Schwangere, Babys und Kleinkinder. Gerade an heißen Sommertagen ist besondere Aufmerksamkeit gefragt, denn die Kleinsten reagieren deutlich empfindlicher auf Hitze als Erwachsene. Der Landkreis Osnabrück informiert deshalb über einfache, aber wirkungsvolle Maßnahmen, mit denen Familien die heißen Tage gut und sicher überstehen können.
Ziel ist es, gesundheitliche Risiken zu vermeiden und Eltern sowie werdende Eltern mit praktischen Hinweisen zu unterstützen. Denn ein guter Hitzeschutz trägt entscheidend dazu bei, dass Kinder gesund und unbeschwert durch den Sommer kommen.
Babys und Kleinkinder können ihre Körpertemperatur noch nicht so gut regulieren wie Erwachsene. Dadurch besteht bei hohen Temperaturen ein erhöhtes Risiko, dass sie überhitzen oder zu wenig Flüssigkeit aufnehmen. Auch Schwangere sind an heißen Tagen besonderen körperlichen Belastungen ausgesetzt und sollten deshalb gut auf sich achten. Die Frühen Hilfen empfehlen daher, insbesondere auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Schwangere sollten regelmäßig trinken, während Babys entsprechend ihrem Alter ausreichend gestillt oder mit der Flasche versorgt werden.
Darüber hinaus rät der Landkreis Osnabrück dazu, die Mittagshitze möglichst zu meiden und Aktivitäten mit Kindern in die kühleren Morgen- oder Abendstunden zu verlegen. Leichte, helle und luftige Kleidung erleichtert dem Körper die Temperaturregulierung und schützt zusätzlich vor einer Überhitzung. Ebenso wichtig ist ein konsequenter Sonnenschutz, damit empfindliche Haut nicht unnötig belastet wird. Wohnräume lassen sich durch nächtliches Lüften sowie tagsüber geschlossene Rollläden oder Vorhänge möglichst kühl halten. Eine besondere Warnung gilt außerdem für Fahrzeuge: Babys und Kleinkinder dürfen niemals – auch nicht für wenige Minuten – allein im Auto zurückgelassen werden, da sich der Innenraum innerhalb kürzester Zeit lebensgefährlich aufheizen kann.
Eltern sollten außerdem aufmerksam auf mögliche Warnzeichen achten. Ungewöhnliche Müdigkeit, Teilnahmslosigkeit oder Anzeichen eines Flüssigkeitsmangels können Hinweise darauf sein, dass ein Kind unter der Hitze leidet. In solchen Fällen oder bei Unsicherheiten sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Die Frühen Hilfen des Landkreises Osnabrück / Fachdienst Jugend begleiten Familien von Beginn der Schwangerschaft bis zum dritten Lebensjahr des Kindes mit Informationen, Beratung und praktischen Angeboten. Ihr Ziel ist es, Familien frühzeitig zu unterstützen und Kindern einen gesunden Start ins Leben zu ermöglichen – auch während besonders heißer Sommertage.
Weitere Informationen sowie hilfreiche Links rund um den Hitzeschutz für Familien finden Eltern und werdende Eltern auf der Internetseite der Frühen Hilfen des Landkreises Osnabrück,
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