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Dienstag, 3. März 2026

Berufsfachschule dual: Kurzfristige Anpassungen des Landes – Keine Nachteile für Schülerinnen und Schüler

Osnabrück. Die Einführung der Berufsfachschule dual (BFS dual) in der Region Osnabrück ist von den sieben öffentlichen Berufsbildenden Schulen (BBS) in einem intensiven und sorgfältig abgestimmten Prozess vorbereitet worden. In enger Zusammenarbeit wurden schulinterne Konzepte entwickelt und umfassend an Schülerinnen und Schüler, Eltern, Betriebe sowie Netzwerkpartner der Berufsorientierung kommuniziert. Nun hat das Niedersächsische Kultusministerium kurzfristige Veränderungen an der Ausgestaltung vorgenommen, die zeitlich mitten in den laufenden Anmeldeprozess fallen. Diese Anpassungen erfolgen auf Landesebene und sind von den Schulen vor Ort nicht zu vertreten.

Oberbürgermeisterin Katharina Pötter und Landrätin Anna Kebschull stellen hierzu klar: „Die sieben Berufsbildenden Schulen in der Region Osnabrück haben mit großem Engagement und hoher Professionalität die Einführung der Berufsfachschule dual vorbereitet. Die nun vorgenommenen Änderungen durch das Land erfolgen kurzfristig und außerhalb des Einflussbereichs der Schulen. Als Schulträger sichern wir unseren Schulen hierfür die volle Unterstützung und Rückendeckung zu.“

Keine Nachteile für angemeldete Schülerinnen und Schüler

Für die bereits angemeldeten Schülerinnen und Schüler entstehen durch die Anpassungen keinerlei Nachteile. Eine erneute Anmeldung ist nicht erforderlich. Der bisherige F-Strang der Berufsfachschule dual wird in die Fachoberschule Klasse 11 (FOS 11) überführt. Das Angebot des B-Strangs bleibt bestehen. Damit bleiben Bildungswege anschlussfähig.

Die jeweilige Schule, an der sich die Schülerinnen und Schüler angemeldet haben, wird aktiv auf sie zukommen und individuelle Beratungsgespräche anbieten. Ziel ist es, gemeinsam den passenden Bildungsweg zu identifizieren und einen reibungslosen Übergang sicherzustellen.

Allen angemeldeten Schülerinnen und Schülern wird ein konkretes Bildungsangebot unterbreitet. „Unser gemeinsames Ziel bleibt es, jungen Menschen verlässliche Perspektiven zu bieten“, betonen Oberbürgermeisterin und Landrätin. „Die Region Osnabrück steht für eine enge Verzahnung von Schule, Wirtschaft und Berufsorientierung – daran halten wir fest.“

Für Rückfragen stehen insbesondere die jeweiligen Berufsbildenden Schulen zur Verfügung. Weitere Ansprechpartner sind Stadt und Landkreis Osnabrück als Schulträger.

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