Blick auf eine Backsteingebäude
Das Besucher-Bergwerk und Museum Kleinenbremen wird in den kommenden Jahren zu einem modernen, barrierearmen und ganzjährig attraktiven touristischen Standort weiterentwickelt.
Donnerstag, 7. Mai 2026

Startschuss für Tourismusprojekt in Porta Westfalica: Partner entwickeln Erlebnis „unter Tage und darüber hinaus“

Porta Westfalica. Gemeinsam mit dem Natur- und UNESCO Geopark TERRA.vita entsteht in den kommenden Jahren ein neues Besuchserlebnis, das Bergbaugeschichte, Erdgeschichte, Natur und Bildung  im Besucher-Bergwerk und Museum Kleinenbremen (BBMK) miteinander verbindet.

Ziel des Projekts ist die Weiterentwicklung des bisherigen Angebots zu einem modernen, barrierearmen und ganzjährig attraktiven touristischen Standort für die Region Teutoburger Wald. Herzstück ist der neu konzipierte „Weg der Bergleute“, der Besucherinnen und Besucher künftig durch die Geschichte des Eisenerzes führt, von seiner Entstehung über den Tagebau bis hinein in die Untertagewelt des Bergwerks.

Starke Partnerschaft für die Region

Hauptverantwortlich für die Umsetzung der Maßnahmen im Rahmen des EFRE-Förderaufrufs „Erlebnis.NRW“ ist die Besucher-Bergwerk & Museum Kleinenbremen gGmbH. Gesellschafter sind die Stadt Porta Westfalica sowie der Kreis Minden-Lübbecke. „Es gilt, die besondere Authentizität dieses Ortes zu bewahren und gleichzeitig ein Erlebnis zu schaffen, das heutigen Erwartungen an Interaktivität, Digitalisierung und Inklusion gerecht wird“, sagt Tourismusmanager Eryk Löbner vom Kreis Minden-Lübbecke.

Ein wesentlicher Bestandteil des neuen Konzepts ist die Inszenierung des „Tor Ost“ des Projektpartners Natur- und UNESCO Geopark TERRA.vita im Eingangsbereich des Museums. Als neues Informations- und Besucherzentrum des Geoparks macht es die geologischen Besonderheiten der Region sichtbar und verweist auf weitere Erlebnisorte im Geopark und im Teutoburger Wald.

Steinbruch wird zum Erlebnisraum

Im Fokus des Projekts steht die Neugestaltung der Ausstellungsflächen im historischen Kauen- und Verwaltungsgebäude. Moderne Inszenierungen, Virtual-Reality-Anwendungen sowie interaktive Mitmachstationen sollen Geschichte erlebbar machen und ermöglichen damit auch Menschen einen Zugang, die nicht in das Bergwerk einfahren können.

Parallel dazu wird der angrenzende Steinbruch stärker in das Besuchserlebnis integriert. Neue Entdeckerstationen, ein Rundweg sowie eine Aussichtsplattform ermöglichen künftig einen direkten Zugang zur Erdgeschichte und zur besonderen Biodiversität vor Ort.

„Mit dem Projekt stärken wir nicht nur einen außergewöhnlichen Standort, sondern auch die Präsenz und die bestehenden Kooperationen von TERRA.vita in Nordrhein-Westfalen nachhaltig“, betont Ricarda Hirschmeier, stellvertretende Geschäftsführerin des Natur- und Geoparks.

„Die ersten Schritte umfassen vorbereitende bauliche Maßnahmen, die Entwicklung eines Marketingkonzepts sowie den Aufbau der Projektorganisation. Die Neueröffnung des modernisierten Museums ist für 2029 geplant“, sagt Daniel Schmidt, der aktuell die Geschäftsführung des BBMK wahrnimmt.

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