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Personengruppe vor einem Gebäude
Zahlreiche Fachleute aus Landkreis und Stadt Osnabrück nahmen im Museum am Schölerberg an der Abschlussveranstaltung „WaMOs – Wassermanagement in der Region Osnabrück“ teil.
Mittwoch, 10. Juni 2026

WaMOs-Projekt abgeschlossen: Region Osnabrück setzt auf gemeinsames Wassermanagement

Osnabrück. Mit einer Abschlussveranstaltung im Museum am Schölerberg ist das Projekt „WaMOs – Wassermanagement in der Region Osnabrück“ erfolgreich zu Ende gegangen. Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Osnabrück und der Kommunalpolitik sowie Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Wasserwirtschaft, Land- und Forstwirtschaft sowie der Wasser- und Bodenverbände kamen zusammen, um die Ergebnisse des Projekts vorzustellen und zu diskutieren. Darüber hinaus nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Universität Osnabrück, der projektbegleitenden Planungsbüros sowie des Fachdienstes Umwelt an der Veranstaltung teil.

In seiner Begrüßung betonte Kreisrat Thomas Könnecker die hohe Bedeutung des Themas für die gesamte Region Osnabrück: Wasser ist angesichts des Klimawandels und zunehmender Nutzungskonkurrenzen eine der zentralen Zukunftsfragen der Region.“ Er dankte allen Beteiligten für ihr Engagement in den Arbeitsgruppen Wasserversorgung, Landschaftswasserhaushalt, Landwirtschaft und Monitoring. Könnecker machte zudem deutlich, dass die Arbeit an diesem Thema im Landkreis Osnabrück fortgesetzt werde. Die im Rahmen von WaMOs gewonnenen Erkenntnisse müssten nun in konkrete Maßnahmen überführt werden.

Auch Stadtrat Thimo Weitemeier hob die Bedeutung einer gemeinsamen Betrachtung der Ressource Wasser in Stadt und Landkreis Osnabrück hervor. „Wasser orientiert sich nicht an Verwaltungsgrenzen“, betonte er. Darüber hinaus unterstrich Weitemeier die Bedeutung eines modernen Datenmanagements für ein nachhaltiges Wassermanagement in der Stadt Osnabrück.

Diese Einschätzung fand breite Zustimmung bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Nahezu alle Sprecherinnen und Sprecher der Projektarbeitsgruppen betonten in ihren Ergebnisberichten, dass neben der Verstetigung des begonnenen Dialogprozesses und der Umsetzung konkreter Maßnahmen insbesondere eine transparente und aktuelle Datenbasis entscheidend für ein modernes und klimaangepasstes Wassermanagement sei.

Fachdienstleiter Detlef Wilcke nutzte seinen Ausblick auf die nächsten Schritte für einen Appell an Landesbehörden, Wasserversorger und Landwirtschaft, gemeinsam an einer solchen Datenplattform zu arbeiten. „Wir haben nicht die Zeit, den Zustand des Wasserhaushaltes jedes Mal umständlich zu ermitteln. Ansonsten läuft unser Wassermanagement dem Klimawandel hinterher“, sagte Wilcke.

Das Projekt WaMOs wurde vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz gefördert.

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