Landrätin begrüßt neuen Leiter des KVK der Bundeswehr
Osnabrück. Wie können kritische Infrastrukturen im Landkreis auch in Krisen- und Katastrophenlagen zuverlässig funktionieren? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Austauschs von Landrätin Anna Kebschull und Kreisrat Malte Stakowski mit dem Kreisverbindungskommando (KVK) der Bundeswehr.
Enge Zusammenarbeit im Krisenfall
Im Rahmen des Gesprächs wurden aktuelle Herausforderungen für die Versorgungssicherheit und mögliche Krisenszenarien erörtert. Kritische Infrastruktur – von der Energie- und Wasserversorgung über Kommunikationsnetze bis hin zum Gesundheitswesen – kann nur durch eine enge Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure geschützt werden.
Landrätin Anna Kebschull betonte die Bedeutung einer frühzeitigen und abgestimmten Vorbereitung: „Krisen machen nicht an Zuständigkeitsgrenzen halt. Daher haben wir in den letzten Jahren kontinuierlich die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Landkreis gestärkt.“
Kreisrat Malte Stakowski ergänzte: „Der regelmäßige Austausch und die gemeinsamen Stabsübungen mit dem KVK sind dabei ein wichtiger Baustein für die Resilienz unseres Landkreises.“
Die Kreisverbindungskommandos unterstützen die zivilen Behörden als Ansprechpartner und „Fachberater Bundeswehr“ in Fragen der zivil-militärischen Zusammenarbeit und stehen insbesondere in Krisen- und Katastrophenfällen beratend zur Seite.
Oberstleutnant Volker Hindermann übernimmt Leitung
Im Rahmen des Termins begrüßten Anna Kebschull und Kreisrat Malte Stakowski auch den neuen Leiter des Kreisverbindungskommandos Osnabrück-Land, Oberstleutnant der Reserve Volker Hindermann. Dieser ist bereits seit vielen Jahren beim KVK beordert. Hindermann hat die Leitungsfunktion zum 1. Juni 2026 von seinem Vorgänger Oberstleutnant der Reserve Dr. Heinrich Gehrs übernommen.
Dateien
-
FilePressetext - docx (38.01 KB)